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Aktuelles

DJV Newsletter April #1 3/4/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,
gute Nachrichten vermeldete diese Woche unser WILD-Referat: Die Anzahl der Feldhasen in Deutschland stieg von Frühjahr 2018 auf Frühjahr 2019 leicht an - von 11,8 auf 12,4 Tieren pro Quadratkilometer.
Auch die Nettozuwachsrate von Frühjahr bis Herbst 2019 ist mit Ausnahme des Alpenvorlandes positiv. Die Feldhasen werden übrigens seit 2001 bundesweit in 500 Referenzgebieten erfasst.

Unser herzlicher Dank gilt den Jägern, die sich ehrenamtlich am Wildtier-Monitoring unter dem Dach des DJV beteiligen. Denn die Zählungen sind Basis für wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse. Das gilt auch für die Erfassung von Nutria, Waschbär oder Nilgans - aktuelle Ergebnisse veröffentlichen wir voraussichtlich im Spätsommer. Ihre Daten sind unsere Grundlage für eine positive Öffentlichkeitsarbeit - unterstützen Sie weiter das Moitoringprogramm WILD. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Leider sind aufgrund der Corona-Krise viele gemeinschaftliche Müllsammelaktionen von Jägern in ihren Revieren dieses Jahr ausgefallen. Der DJV ruft trotzdem dazu auf, bei Spaziergängen entlang von Wegen und Straßen Müll zu sammeln und korrekt zu entsorgen – natürlich unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln in Ihrer Region. Damit wird Tierleid durch Hausmüll, wie Drähte und Schnüre, vermieden. Frische Luft und Bewegung sind übrigens inklusive.

Zum Thema Wildunfälle haben wir ein kurzes Video produziert. Haben Sie es schon gesehen? Das Video eignet sich gut, um es in den sozialen Netzwerken zu verteilen und somit andere Menschen auf die erhöhte Unfallgefahr aufmerksam zu machen. Daten aus dem Tierfund-Kataster zeigen: Im April ist die morgendliche Wildunfallgefahr 60 Prozent höher als im März. Inzwischen haben Nutzer 65.000 Datensätze eingegeben. Wissenschaftler ermitteln daraus Schwerpunkte. Machen auch Sie mit - für mehr Sicherheit auf Straßen.


Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Was sonst noch passiert ist?

Afrikanische Schweinepest


Am 27. März meldeten polnische Behörden einen auf Afrikanische Schweinepest (ASP) positiv getesteten Wildschweinkadaver. Der Fundort ist nur zehn Kilometer entfernt von der Grenze zu Sachsen und Brandenburg. Ende Januar wurde ein Kadaver 12 Kilometer vor der Grenze entdeckt. Bereits am 21 März brach die ASP erstmals in einem westpolnischen Hausschweinebestand aus - 78 Kilometer entfernt von Deutschland. Die Behörden veranlassten eine umgehende Keulung von 23.700 Tieren.

Aktuelle Informationen zur ASP gibt es hier: www.jagdverband.de/asp.

Die DJV Broschüre zum Thema finden Sie hier.



Kein Verbandsklagerecht für PETA in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat entschieden, dass PETA keine verbandsklageberechtigte Tierschutzorganisation ist. Begründet wird das Urteil mit der geringen Anzahl ordentlicher Mitglieder im Verhältnis zum Vorstand der Organisation. Zudem sei es für Interessierte unzumutbar, stimmberechtigtes Mitglied in der Organisation zu werden um auf die Verbandspolitik Einfluss nehmen zu können.

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Leichter Aufwärtstrend für den Feldhasen

12 Feldhasen pro Quadratkilometer haben Jäger 2019 durchschnittlich in Deutschland gezählt. Die meisten leben im Nordwestdeutschen Tiefland: 17 pro Quadratkilometer. Die größte Steigerung gab es im Südwestdeutschen Mittelgebirge: plus zwei Tiere gegenüber 2018.

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Frühjahrsputz trotz Corona-Krise

Aktiver Wildtierschutz: DJV ruft zum privaten Müllsammeln auf. Bewegung und frische Luft sind inklusive.

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Malbücher

Im April bietet der DJV-Shop alle fünf Bände der beliebten Malbuchreihe „Wir malen…“ zum Sonderpreis von jeweils 1,60 Euro (statt 2,00 Euro) an.

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DJV Deutscher Jagdverband

Impressum

Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
pressestelle@jagdverband.de
Telefon: (030) 209 1394 0


Wildbret für Tafeln und Suppenküchen - Jäger helfen den Helfern 2/4/20

Sehr geehrte Damen und Herren,
aktuell häufen sich Berichte, nach denen Hilfsorganisationen aufgrund der Corona-Krise nicht nur bei der Gesundheitsversorgung an ihre Grenzen stoßen, sondern auch erhebliche Probleme haben,
Nahrungsmittel für Bedürftige zu beschaffen und das System der Suppenküchen und Lebensmittelausgaben in Betrieb zu halten.
Die durchaus sinnvollen Auflagen der Gesundheitsbehörden zur Minimierung sozialer Kontakte in der Corona-Krise sind ein Grund dafür.
Ein zweiter sind die temporären Schließungen vieler gastronomischer Betriebe und die damit verbundene Verknappung der Lebensmittelspenden für die Hilfsorganisationen.
Manche Hilfseinrichtungen haben ihren Betrieb bereits einstellen müssen. Andere verteilen nur noch Lunch-Pakete oder haben mobile „to-go-Suppenküchen“ eingerichtet.
Sofern möglich, sollten wir Jägerinnen und Jäger hier helfen! Insbesondere könnte die Hilfeleistung darin bestehen, dass Jägerinnen und Jäger vor Ort Ihrerseits Wildbret zur weiteren Versorgung bzw. zur Verköstigung von Hilfsbedürftigen zur Verfügung stellen.
Ggf. ist ein Revierinhaber auch so großzügig und stiftet für den guten Zweck beispielsweise die Schwarzwildstrecke der nächsten Mondphase.
Weil Ostern ja immer auf den dem ersten Frühlingsvollmond folgenden Sonntag fällt, wäre diese Verknüpfung auch eine nette Geschichte für die Medienarbeit.
Wir empfehlen daher den Kreisjägerschaften und Hegeringen, die in Betracht kommenden Hilfseinrichtungen (z. B. örtliche Tafeln und Suppenküchen, Bahnhofsmissionen, kommunale und private Hilfseinrichtungen) anzusprechen
und zu fragen, inwieweit Jägerinnen und Jäger vor Ort Hilfe leisten können.
Bei dieser Hilfsaktion der Jäger sind sehr viel Kreativität, Flexibilität und Improvisationsvermögen der Akteure erforderlich, wie sie derzeit auch in anderen Bereichen an den Tag gelegt werden.
Ggf. führt auch ein „kleiner Umweg“ zum Ziel, wenn beispielsweise Tafeln kein Frischfleisch annehmen und ausgeben dürfen, könnte eine örtliche Metzgerei zwischengeschaltet werden, die das Wildfleisch zu Wurst veredelt.
Leider können wir Ihnen aufgrund der vielen Variablen, der aktuellen Sondersituation und in Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten für diese Aktion kein fertiges Konzept liefern. Wir halten den Ansatz aber für vielversprechend.
Was wir Ihnen jedoch zusagen können, ist die bestmögliche Unterstützung bei der Medienarbeit.

Wenn Sie also eine Hilfseinrichtung sowie Spender für das Wildbret gefunden und mit diesen Protagonisten eine Aktion konzipiert haben, dann helfen wir Ihnen sehr gerne bei der weiteren medialen Verbreitung dieser Hilfsaktion.
Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schneider
(Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Tel.: 0231/2868-810
Fax: 0231/2868-888
E-Mail: aschneider@ljv-nrw.de
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Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V.
Gabelsbergerstraße 2
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DJV Newsletter März #4 28/3/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,
das Coronavirus hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Ende vergangener Woche hat Kanzlerin Dr. Angela Merkel Ausgangsbeschränkungen verkündet, die in dieser Woche von den Ländern umgesetzt wurden. Zwischenzeitlich wollte Brandenburg sogar die Einzeljagd verbieten. Gemeinsam mit dem Landesjagdverband haben wir erfolgreich dagegen protestiert. Jetzt plant Mecklenburg-Vorpommern ein Einreiseverbot für Jäger, die ihren ersten Wohnsitz nicht dort haben. Gemeinsam mit dem Landesjagdverband haben wir Stellung bezogen: Jagd ist kein Tourismus, sondern notwendig im Kampf gegen Wildschäden und die Afrikanische Schweinepest.

Die mit der Corona-Krise verbundenen Einschränkungen und Unsicherheiten haben zu vielen Fragen in der Jägerschaft geführt. Wir hören zu und aktualisieren für Sie das Frage-Antwort-Papier kontinuierlich. Die neueste Version finden Sie immer im Internet. Alle DJV-Meldungen zum Thema Coronavirus haben wir hier für Sie gebündelt.

Haben Sie es schon gehört? Seit dieser Woche ist der Fell-Shop (https://fellwechsel.shop) der Fellwechsel GmbH freigeschaltet. Händler und Kürschner finden dort ab sofort über 4.000 Felle von Fuchs, Marder oder Waschbär. Für Endkunden sind rund 40 Produkte vorrätig. Beim Projekt Fellwechsel steht neben Qualität auch die Nachhaltigkeit im Vordergrund: Alle Produkte im Fell-Shop stammen aus heimischer Jagd. Jedes Fell lässt sich anhand von einer Marke lückenlos zurückverfolgen bis zum Erlegungsort. Klicken Sie doch mal rein!

Bitte denken Sie auch daran: Am kommenden Sonntag, dem 29. März, werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Damit fällt der morgendliche Berufsverkehr in die Dämmerung und das Wildunfall-Risiko steigt! Machen Sie Familienangehörige, Freunde und Bekannte auf die Gefahr aufmerksam. Wie man am besten einen Wildunfall verhindert und was zu tun ist, falls es doch mal kracht, finden Sie hier. Alle Infos rund ums Thema Wildunfall finden Sie auf unserer Internetseite unter: www.jagdverband.de/wildunfall.

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit und ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle



Minister Backhaus macht Grenzen dicht für Jäger

LJV und DJV stellen klar: Jagd ist kein Tourismus. Jäger sollten trotz Corona-Krise von Beschränkungen ausgenommen werden. Sie verhindern Wildschäden auf Feldern. Verstärkte Wildschweinjagd ist notwendig wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest.

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Zeitumstellung erhöht Wildunfall-Risiko

Im Frühjahr herrscht Hochbetrieb in Wald und Flur: Das erste Grün lockt Pflanzenfresser wie das Reh. Die Folge: mehr Wildunfälle. Aktuelle Zahlen zeigen: Im April und Mai kracht es am meisten. DJV gibt 10 Tipps für den Ernstfall.

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Fell-Shop geht online

Über 4.000 Felle und rund 40 Pelzprodukte aus heimischer Jagd: Die Seite https://fellwechsel.shop richtet sich an Händler und Endkunden. Einzigartig: Jedes Fell ist lückenlos rückverfolgbar zum Erlegerort.

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Hygiene für zuhause und in der Wildkammer

Wieder lieferbar! 200 Stück Nitril-Einmalhandschuhe – zugelassen für die Handhabung von Lebensmitteln.

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DJV Deutscher Jagdverband

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Deutscher Jagdverband e. V.
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für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 27/3/20

Zügige Jagdscheinverlängerung und Fortsetzung der Bejagung unter Corona-Bedingungen sichergestellt
Ministerium betont Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft

Dortmund, 27. März 2020 (LJV). Per Erlass vom 26. März stellt das NRW-Umweltministerium die Bedeutung von Jagd und Jägern für unsere Volkswirtschaft und unsere Gesellschaft klar heraus. Die wichtigsten Inhalte des Erlasses erläutert Hans-Jürgen Thies MdB, Rechtsanwalt und Vizepräsident des LJV NRW:

In dem Schreiben werden die Unteren Jagdbehörden der Kreise und kreisfreien Städte im Interesse der Gewährleistung der ASP-Prävention, der konsequenten Bejagung des Schwarzwildes und der Bejagung wiederaufgeforsteter Flächen angewiesen, eine rechtzeitige Verlängerung der Jagdscheine zum 1. April 2020 sicher zu stellen. Der mit der jüngsten Änderung des Waffengesetzes (hinzugekommen ist die Regelabfrage beim Verfassungsschutz) entstandenen Verfahrensverlängerung bei der Ausstellung von Jagdscheinen soll dadurch entgegengewirkt werden. Die Jagdscheine werden zunächst unverzüglich ausgestellt, jedoch wegen der noch ausstehenden Verfassungsschutzabfrage noch einmal konkret unter Widerrufsvorbehalt gestellt. Sofern die Regelabfrage beim Verfassungsschutz zu einem entsprechenden Ergebnis führt, kann der Jagdschein für ungültig erklärt und eingezogen werden.

Der Landesjagdverband hatte nach Inkrafttreten der entsprechenden Änderungen des Waffengesetzes Ende Februar dieses Jahres mehrfach auf die dadurch bei der Jagdscheinverlängerung drohenden Verzögerungen hingewiesen und auf ein schnelles Verfahren gedrängt.
Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen rät allen Jägerinnen und Jägern, die ihren Jagdschein noch nicht über den 31. März 2020 hinaus verlängert haben, dies unverzüglich zu erledigen! Wie dies auch in Zeiten von Corona schnell und rechtskonform geht, hat der Landesjagdverband bereits vor Tagen in einem Artikel auf seiner Corona-Sonderseite unter www.ljv-nrw.de beschrieben.
Die Jägerinnen und Jäger werden gebeten, bei der Jagdausübung die auf Grund der Corona-Situation verordneten Kontaktverbote sicher zu stellen und die Jagd derzeit nur in Form der Einzeljagd auszuüben.

Hans Jürgen-Thies MdB

Vizepräsident des LJV NRW

 

Minister Backhaus macht Grenzen für Jäger dicht

LJV und DJV stellen klar: Jagd ist kein Tourismus. Jäger sollten trotz Corona-Krise von Beschränkungen ausgenommen werden. Sie verhindern Wildschäden auf Feldern. Verstärkte Wildschweinjagd ist notwendig wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest.

Berlin, 26. März 2020 (DJV). Mecklenburg-Vorpommern plant ein komplettes Einreiseverbot für Jäger, die ihren ersten Wohnsitz nicht in Mecklenburg-Vorpommern haben. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hat bereits entsprechend gehandelt: Jagdreisen seien unzulässig. Der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsche Jagdverband protestieren gegen dieses Vorhaben. In einem Brief an Landwirtschaftsminister Till Backhaus stellte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning klar: Jagdpächter, bestätigte Jagdaufseher und Erlaubnisscheininhaber werden gerade im Frühjahr dringend gebraucht - auch wenn sie nicht dauerhaft in Mecklenburg-Vorpommern wohnen. Die intensive Jagd ist im Frühjahr notwendig, um Schäden durch Wildtiere auf Feldern und Wiesen zu verhindern. Zudem müssen Jäger verstärkt Wildschweine bejagen, da die Afrikanische Schweinepest nur noch wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ist.

"Ein Jagdaufenthalt hat rein gar nichts mit Tourismus zu tun. Er ist ein triftiger Grund, schließlich unterstützen wir Jäger die systemrelevante Daseinsvorsorge der Landwirtschaft", sagte Dr. Böhning. Über den Jagdschein, ein amtliches Dokument, könne sich jeder Jäger ausweisen. Pachtvertrag und Begehungsschein dokumentieren genau, wo gejagt werde. Auch das Urlaubsland Schleswig-Holstein hat zwischenzeitlich klargestellt, dass Jagd eine notwendige Tätigkeit ist und die Anreise ins Revier zulässig.

Auch in Zeiten der Corona-Krise ist die Einzeljagd problemlos durchzuführen, die behördlichen Kontaktbeschränkungen werden eingehalten. Bereits Mitte März hat DJV-Präsident Dr. Böhning gegenüber Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner deutlich gemacht, dass Jäger wegen ihrer gesellschaftlich relevanten Aufgaben generell von weitergehenden Beschränkungen ausgenommen werden müssen. Entsprechende Hinweise gingen anschließend aus dem Ministerium an alle Bundesländer. Ein Alleingang von Mecklenburg-Vorpommern wäre ausgesprochen kontraproduktiv.

 

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Jagd in der Corona-Krise - Was Jäger aktuell wissen müssen. 25/3/20

Dortmund, 25. März 2020 (LJV). Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Bund und Länder appellieren, alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend. Wir Jägerinnen und Jäger in NRW tragen diese Aufgabe uneingeschränkt mit.
Bund und Länder haben sich am Sonntag, den 22. März, auf eine neun Punkte umfassende Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte verständigt.
Der Landesjagdverband NRW hat seinerseits diese Maßgaben mit Blick auf die Auswirkungen für die jagdliche Praxis überprüft.
Für uns Jägerinnen und Jäger sind dabei zwei Grundsätze von besonderer Bedeutung:

  1.   In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ausnahmen davon gelten nur für Angehörigen des eigenen Hausstands, die im gleichen Haushalt leben.
  2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit maximal zwei Personen oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Nach den vorgenannten Regeln dürfen Jägerinnen und Jäger somit allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands die Jagd und damit verbundene Tätigkeiten weiter ausüben.

Was dürfen wir Jägerinnen und Jäger im Einzelnen nach diesen Grundregeln noch im Rahmen des Jagdbetriebes tun?

  1. Revierarbeiten?

  Alleinarbeit – ja (z. B. Kontrollgänge, Reviergänge, Ausbringen von Salzlecken, Kirren, Freischneiden, Arbeiten an Jagdeinrichtungen unter Beachtung anderer Sicherheitsmaßgaben, insbesondere der VSG [keine Alleinarbeit mit der Motorsäge]).

  • Gruppenarbeit – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Wildäcker anlegen, Wildschadensbehebung im Grünland – ja, sofern allein gearbeitet wird; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  1. Jagdausübung?
  • Einzeljagd – ja.
  • Jagd in Begleitung – nein; erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Gemeinschaftsjagd (i. Sinne von Gesellschaftsjagd nach §17a LJG) – nein
  • Sammelansitz – ja, sofern Sie sich telefonisch oder per Messenger abstimmen, einzeln anfahren, einzeln ansitzen, einzeln Wild bergen, versorgen und abtransportieren (max. mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands), und auf persönliche Treffen nach der Jagd verzichten.
  • An- und Einschießen von Waffen im Revier – ja, sofern alleine und im Rahmen des gesetzlichen Rahmens. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  1. Wildunfälle?
  • Nachsuchen und Bergen von verunfalltem Wild – ja, unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) zu anderen Personen.
  • Treffen mit Unfallbeteiligten und/oder Polizei an der Unfallstelle – ja, aber nach polizeilicher Anordnung und unter Beachtung des Sicherheitsabstandes.
  1. Hundearbeit/Hundeausbildung?
  • Hundeausbildung – ja, sofern Hundeführer und Hund alleine sind. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Hundeschulen, Hundeführerlehrgänge – nein.
  • Verbandsprüfungen – zunächst für die Frühjahrsprüfungen bitte die aktuellen Empfehlungen des JGHV beachten: https://www.jghv.de/index.php/240-corona-die-welt-steht-still
  1. Wildbretverarbeitung/Wildbretvermarktung?
  • Aufbrechen/Zerwirken – ja, unter Beachtung der Hygienevorschriften.
  • Anliefern an Metzgereien – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.
  • Direktvermarkten von Wildbret – ja, aber Mindestabstand (1,5 m) beachten.

 Wild- und Jagdschadenstermine?

  • Gemeinsamer Termin am Schadensort nach § 37 LJG – ja, aber individuelle und einvernehmliche Vorababsprache nötig, damit Höchstteilnehmerzahl nicht überschritten wird.
  1. Gesellige Treffen?
  • Versammlungen jedweder Art – nein!

Die vorgenannten Regelungen geben den aktuellen Stand wieder und beziehen sich auf das Land Nordrhein-Westfalen. Bitte beachten Sie mögliche weiterreichende örtliche Restriktionen!

Für den Fall, dass das NRW-Landwirtschaftsministerium andere Maßgaben aus den Beschlüssen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder für die Jagd herleitet oder zukünftig andere coronabedingte Restriktionen erlässt, werden wir Sie schnellstmöglich hier informieren.

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!

 


DJV Newsletter März #3 20/3/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das Coronavirus hat Deutschland und Europa fest im Griff. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vorgestern an die Bevölkerung appelliert, die Situation ernst zu nehmen. Wir haben Sie bereits am Montag in einem Sonder-Newsletter darüber informiert, dass der DJV sämtliche Großveranstaltungen im Jahr 2020 absagt oder verschiebt. Auch der Seminarbetrieb der DJV-eigenen Bildungsakademie ruht bis zum 30. Juni 2020.

Jeder Einzelne ist jetzt gefragt: Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen! Bitte nehmen Sie die Empfehlungen der Experten ernst. Die Zahl der Infektionen steigt weiter exponentiell an – es droht der Kollaps des Gesundheitssystems. Schon das Befolgen einfacher Hygieneregeln kann helfen:

  • gründliches, regelmäßiges Händewaschen,
  • auf Händeschütteln ganz verzichten,
  • beim Husten oder Niesen von Mitmenschen abwenden und ein Einwegtaschentuch benutzen, notfalls die Armbeuge vor Mund und Nase halten
  • Grundsätzlich gilt: Abstand von anderen Menschen halten – empfohlen werden ein bis zwei Meter.

Weitere Hygienetipps finden Sie hier.

Verständlicherweise haben uns zum Thema Coronavirus in den vergangenen Tagen sehr viele Fragen erreicht. Wir haben die häufigsten davon für Sie hier aufbereitet. Da die Situation sich ständig verändert, werden wir das Frage-Antwort-Papier fortwährend aktualisieren.

Ein Blick nach Italien, Spanien oder Frankreich zeigt, dass Ausgangssperren drohen, sollte sich die Infektionsrate nicht verringern. Welche Auswirkungen hätte dies auf Jäger? Für die effektive Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest ist eine uneingeschränkte Jagd bundesweit notwendig. Das haben wir vor wenigen Tagen gegenüber Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner deutlich gemacht. Wir fordern: Jäger müssen wegen ihrer gesellschaftlich relevanten Aufgaben generell von weitergehenden Beschränkungen ausgenommen werden.

Alle Meldungen des DJV zum Thema Coronavirus finden Sie auch gesammelt auf unserer Seite: www.jagdverband.de/coronavirus.

 

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit und ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle



Coronavirus: Jagdhund und Reh sind kein Risiko

Haus- und heimische Wildtiere können das Coronavirus (SARS-CoV-2) nicht auf Menschen übertragen. Ebenso wenig kann der Mensch Tiere anstecken. Experten empfehlen trotzdem regelmäßiges Händewaschen.

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Gemeinsam für einen klimastabilen Wald

Internationaler Tag des Waldes: Jäger sind Partner der Waldbauern. Der notwendige Waldumbau erfordert verstärkte Bejagung in den Aufforstungsflächen. Und intensive Pflege der Jungpflanzen. Artenvielfalt muss Pflanzen und Tiere umfassen, fordert der DJV.

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Jagd trotz Corona-Krise notwendig

DJV-Eilbrief an Bundesland-wirtschaftsministerin: Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest macht Jagd notwendig. Jäger müssen von Einschränkungen wie Ausgangssperren ausgenommen sein. Sonst drohen zudem Ernteausfälle durch Wildtiere. Jagd hilft der Landwirtschaft und damit einer systemrelevanten Daseinsvorsorge.

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DJV sagt Großveranstal-tungen ab

Wegen Corona-Virus: Das DJV-Präsidium hat heute in einer Sondersitzung Bundesjägertag, Wettbewerbe im jagdlichen Schießen und weitere Veranstaltungen für das Jahr 2020 abgesagt. Der Seminarbetrieb ruht bis Ende Juni 2020. Zum Schutz seiner Mitglieder reagiert der DJV damit auf die Empfehlungen der Bundesregierung.

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Das schnitthaltigste Angebot der Woche

Ein Original DJV-Messerschärfer im Wert von 6,90 Euro GRATIS zu jedem verfügbaren Messer im DJV-Shop!

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DJV sagt Großveranstaltungen ab 17/3/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das Corona-Virus breitet sich immer schneller aus. In Deutschland schränken die Behörden das öffentliche Leben mehr und mehr ein.

Vor dem Hintergrund dieser Krise hat das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes (DJV) heute in einer Sondersitzung alle für 2020 geplanten Großveranstaltungen auf Bundesebene abgesagt. Damit reagiert der Dachverband auf die Empfehlungen der Bundesregierung und die derzeit täglich größer werdenden Einschränkungen in vielen Bundesländern.

Das DJV-Präsidium hat sich zu diesem drastischen Schritt entschieden, weil die Gesundheit der Menschen Vorrang hat. Zudem will die Verbandsspitze den Druck von den Landesverbänden und ihren Untergliederungen nehmen, Qualifikationswettbewerbe durchzuführen - etwa im Jagdhornblasen oder im jagdlichen Schießen.

Folgende DJV-Großveranstaltungen wurden abgesagt:

  • DJV-Waldtagung am 22. April 2020
  • Großgoldschießen Süd (30. Mai 2020) und Nord (11. bis 13. Juni 2020)
  • Bundesjägertag vom 18. bis 19. Juni 2020
  • Sophie Award (inklusive Jagdblogger Camp) am 24. Juli 2020
  • Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen vom 2. bis 5. September 2020

Der Bundesbläserwettbewerb wurde auf 2022 verschoben, damit die Qualifikationswettbewerbe 2021 stattfinden können. Weitere Informationen gibt es hier.

Der Seminarbetrieb der DJV-eigenen Bildungsakademie ruht wegen der Corona-Krise vorerst bis zum 30. Juni 2020. Die abgesagten Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. Weitere Informationen zu den betroffenen Veranstaltungen gibt es hier.
 

Wir wünschen Ihnen vor allem eines: Bleiben Sie gesund!

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Jägersilvester / Hegeringversammlung 15/3/20

Aufgrund der Corona Pandemie müssen wir den Jägersilvester am 29.3. leider absagen.

Die Mitgliederversammlung am 7.4. wird aus heutiger Sicht ebenfalls nicht stattfinden,
die endgültige Entscheidung treffen wir Ende März.
die Mitglieder werden per Mail darüber noch informiert.

DJV Newsletter März #2 13/3/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

der Frühling rückt immer näher und damit steht auch die Brut- und Setzzeit vor der Tür. Jäger wissen: Nester, Küken und andere Jungtiere lassen sich am besten mit dem Fernglas beobachten. Doch nicht jeder Naturliebhaber besitzt dieses Hintergrundwissen. Unsere Pressemitteilung zum Thema erklärt mit einfachen Worten, auf welche grundlegenden Verhaltensregeln Naturbesucher achten sollten. Nutzen Sie doch diese Meldung oder den Audiobeitrag, um an ihre Lokalpresse heranzutreten. Übrigens: Alle Meldungen und Grafiken, die mit "DJV" gekennzeichnet sind, dürfen auch für die lokale, ehrenamtliche Presse- und Medienarbeit verwendet werden - natürlich kostenfrei.

Großes Engagement zeigte auch DJV-Naturpädagogin Liane Allmann. Sie hielt eine Vorlesung im Rahmen der Kinderuni an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Über 300 Schulkinder begeisterte Sie so für Wild, Jagd und Natur. Wir finden, eine super Idee! Doch überzeugen Sie sich selbst.

Aus aktuellem Anlass müssen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass das Jägersilvester 2020 verschoben wird. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Wir informieren Sie, sobald ein neuer Termin steht.
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Achtung, Baby!

Das Leben erwacht in der Kinderstube Natur. Besucher sollten auf Wildtierkinder Rücksicht nehmen. Sie sind oftmals allein, aber nicht hilflos: anfassen ist tabu. Der DJV gibt Verhaltenstipps.

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Sauerländer Schei*kärtchen

Sind Kinder in der freien Natur unterwegs, kommt manche Frage auf, gerade dann, wenn es sich um die Spuren von Tieren handelt. Und die Tiere hinterlassen in Wald und Flur mitunter auch ganz spezielle Spuren … Schnell steht man vor einem Rätsel, dass sich bislang nicht so einfach lösen ließ. Mit den „Sauerländer Schei*kärtchen“ hat man nun ein Mittel zur Hand, um Kinder beim Erkunden zu unterstützen und hilfreiche Erklärungen zu geben. Die Waldpädagogin Janine Priester hat auf 20 bunten, robusten und abwaschbaren Karten Beispiele gesammelt, mit denen sich die Losungen der heimischen Tierwelt bestimmen lassen.

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Jägersilvester Hegering Nettetal 7/3/20

Am 29.03.2020 ab 11:00 Uhr veranstaltet unser Hegering

einen Jägersilvester in der Bayernstube,
Glabbach 31b, Nettetal - Hinsbeck.

Geboten werden Bläsertreffen, Wildgrillen, Hundeschau,
rollende Waldschule,
Nistkästenbau für Kinder,
Pflanzaktion Schloss Krickenbeck.

Herzliche Einladung an alle Jäger und ihre Familien!


DJV Newsletter März#1 6/3/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

die Änderung des Waffengesetzes vor gut zwei Wochen wirft nach wie vor zahlreiche Fragen bei Jägern auf. Die wichtigsten haben wir bereits in einem ausführlichen Frage-Anwort-Papier behandelt (wir berichteten). Nun ist bekannt geworden, dass in einigen Bundesländern Behörden bis auf Weiteres keine Jagdscheine mehr verlängern wollen – weil die zwischenzeitlich vorgeschriebene Verfassungsschutzabfrage angeblich sehr lange dauere. Dies betrifft schwerpunktmäßig Hessen und Schleswig-Holstein.

Wir haben umgehend Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesinnenminister Horst Seehofer angeschrieben und dagegen protestiert: Es darf nicht sein, dass eine träge Bürokratie zu Lasten der Jäger geht. Schließlich drohen Erlöschen des Jagdpachtvertrages, Schadenersatzforderungen sowie illegaler Besitz von Munition, wenn der Jagdschein nicht zum 1. April 2020 verlängert wird. In einem DJV-Handlungsleitfaden haben wir der Politik vorgeschlagen: Jagdscheine unter Vorbehalt des Widerrufs verlängern. Niedersachsen hat jetzt per Erlass entsprechend agiert. Wir raten Jägern, deren Jagdschein Ende März 2020 ausläuft, umgehend die Verlängerung zu beantragen – inklusive Versicherungsnachweis.

Das laufende Jagdjahr neigt sich augenscheinlich dem Ende zu. Einige unter uns fiebern schon dem Jägersilvester 2020 entgegen. Das Event findet vom 28. bis 29. März statt – dieses Mal auf dem Gelände von Schloss Wotersen. Mit dabei: Conny Baierl, „Der Wilde Metzger“. Als Botschafter unserer Kampagne Wild auf Wild wird er die Gäste mit Hirschleberkäse, Pulled Pork und Prager Schinken verwöhnen. Auf der Jägersilvester fällt auch der Startschuss für den Sophie Award: Der Vorverkauf für das Kinoevent am 24. Juli 2020 in Berlin beginnt. Zu gewinnen gibt es dafür auf Schloss Wotersen 4x2 Freikarten. Der Sophie Award wird präsentiert vom DJV und der Firma Jagdstolz.

Noch bis zum 6. April 2020 können sich Interessierte für unsere Fachtagung „Forst-Jagd-Konflikt lösen – Zukunft für Wald und Wild“ hier anmelden. Die Veranstaltung findet am 22. April 2020 in Berlin statt. Unser Ziel: Mehr Fakten, weniger Emotionen. Wir wollen Ansatzpunkte für eine Kooperation von Waldbau und Jagd zeigen. Ohne Zweifel hat der Wald unter Dürre, Stürmen und Insekten stark gelitten. Ganz gewiss sind wir Jäger gefordert, auf den entstehenden Aufforstungsflächen Hand in Hand mit den Waldbauern zu agieren und verstärkt zu jagen. Fest steht aber auch: Waldumbau nur mit der Büchse – das ist viel zu kurz gedacht.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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DJV protestiert gegen Verzögerung der Jagdscheinverlängerung

Waffengesetz: Abfrage beim Verfassungsschutz darf nicht zu Lasten der Jäger gehen. Behörden sollten Jagdschein notfalls unter Vorbehalt verlängern. Es drohen sonst Erlöschen des Jagdpachtvertrages, Schadenersatzforderungen sowie illegaler Besitz von Munition. Weitere Verschärfung des Waffenrechts abgelehnt.

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Tafel "Wer's Wild mag"

Vorsicht Wild - Hinweistafeln zum Sonderpreis werben für Respekt vor der Wild-Kinderstube

Durch die Hinweistafel „WER`S WILD MAG, BLEIBT RUHIG“ kann Naturbesuchern das kleine Wald-Benimm-Einmaleins deutlich gemacht werden. Das 4 mm starke Kunststoff-Material macht die Tafel besonders witterungsbeständig. Sie ist ca. 60 x 40 cm (DIN A2) groß und mit einer UV-Schutzlackierung überzogen.

Eine Tafel kostet im März 17,00 Euro (statt 19,90 Euro)

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Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
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DJV Newsletter Februar #4 28/2/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

in den vergangenen Wochen und Monaten hat das Thema Waldumbau immer wieder für Diskussionen gesorgt. Trockenheit, Stürme und Insektenbefall haben den Wäldern in Deutschland zugesetzt: Etwa die Fläche des Saarlandes ist betroffen, bis zu 6 Milliarden Bäume müssen gepflanzt werden. Der notwendige Aufbau von klimastabilen Mischwäldern erfordert zukunftsweisende Waldkonzepte.

Mit der Fachtagung "Forst-Jagd-Konflikt lösen" stößt der DJV einen sachorientierten und konstruktiven Dialog in der Wald-Wild-Diskussion an. Die Veranstaltung mit Podiumsdiskussion findet am 22. April in Berlin statt. Mehr Informationen zur Fachtagung und die Anmeldung finden Sie hier. Anmeldefrist: 6. April 2020.

Nach der Änderung des Waffenrechts vor wenigen Tagen (wir berichteten) haben uns über Facebook, Telefon und per E-Mail zahlreiche Fragen erreicht. Ob Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: Wir haben gemeinsam mit dem Forum Waffenrecht die wichtigsten Inhalte in einem umfangreichen Frage-Antwort-Papier für Sie aufbereitet. Das Papier finden Sie hier.

Zum Schluss noch eine Bitte. Helfen Sie dem Bundesforstbetrieb in Kooperation mit seinen Partnern UN-Dekade-Projekt des Monats zu werden. Ihre Stimme zählt. Auf dem 23.000 Hektar großen Truppenübungsplatz hält das Rotwild die Landschaft offen und schafft Hotspots der Artenvielfalt. Hier geht's zur Abstimmung. Die Frist endet heute. Also schnell reinklicken!

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,
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Was ist neu für Jäger im Waffenrecht?

Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: DJV und FWR erläutern, was neu ist. Zusammengestellt sind Antworten auf die 26 häufigsten Fragen zur Änderung des Waffenrechts.

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"Forst-Jagd-Konflikt lösen"

Am 22. April 2020 findet eine Fachtagung mit Podiumsdiskussion in Berlin statt. Der DJV hat zahlreiche Experten aus Forschung und Praxis als Referenten eingeladen. Ziel der Veranstaltung: Ansatzpunkte für eine Kooperation von Waldbau und Jagd finden.

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Monatsaktionen

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DJV Newsletter Februar #3 21/2/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

bereits am Mittwoch hatten wir Sie in einem Sonder-Newsletter auf das geänderte Waffengesetz hingewiesen. Die wichtigsten Änderungen für Jäger finden Sie hier zusammengefasst.

Auch die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes in Sachen Wolf hat uns in den letzten Wochen beschäftigt. In unseren Kommentarspalten wurde eifrig über das Thema diskutiert. Doch wie wird in anderen Ländern mit auffälligen Wölfen umgegangen? Wildökologe Fredrik Widemo kann diese Frage für Schweden beantworten. Sein Fazit nach einer Gesetzesänderung im Jahr 2013: "Die Änderung war und ist sinnvoll. Sie hat den Wolf-Mensch-Konflikt etwas entschärft."

Vormerken können Sie sich schon mal den 23. und 24. Juli. Denn dann wird in der DJV-Geschäftsstelle in Berlin das Jagdbloggercamp 2020 stattfinden. Am Abend des 24. Juli wird zum zweiten Mal der Sophie-Award vergeben. Das ist unser Preis für den besten Jagd-Kurzfilm auf Youtube, den wir zusammen mit der Firma Jagdstolz vergeben.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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"Die Änderung hat den Wolf-Mensch-Konflikt entschärft"

In Schweden darf ein Wolf getötet werden, wenn er im Begriff ist, Schaden an Nutztieren oder Jagdhunden zu verursachen. Das war nicht immer so. Wildökologe Fredrik Widemo von der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften erklärt, wie es zu der Regelung kam und warum sie die gesellschaftliche Akzeptanz beim Zusammenleben mit dem Wolf fördert.

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Waffengesetz geändert

Jäger müssen neue Regelungen beachten – unter anderem für Schalldämpfer und Nachtsichttechnik in Verbindung mit Waffen. DJV gibt Überblick.

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Waffengesetz geändert 19/2/20

Jäger müssen neue Regelungen beachten – unter anderem für Schalldämpfer und Nachtsichttechnik in Verbindung mit Waffen. DJV gibt Überblick.

 (Berlin, 19. Februar 2020) Mit der heutigen Verkündung im Bundesgesetzblatt tritt das geänderte Waffengesetz morgen in Teilen in Kraft. Dann gelten für Jäger wichtige Regelungen zu Schalldämpfer, Nachtsichttechnik in Verbindung mit Waffen, Abfrage beim Verfassungsschutz und Waffenverbotszonen. Die meisten Neuerungen treten erst zum 1. September 2020 in Kraft. Jäger müssen jetzt Übergangs- und Meldefristen beachten. Beispielsweise muss der bestehende Besitz von größeren Magazinen bis zum 1. September 2021 der Waffenbehörde gemeldet werden, damit das Verbot nicht gilt. Die zulässigen Magazingrenzen liegen künftig bei zehn Schuss für Langwaffen und bei 20 Schuss für Kurzwaffen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Jäger dürfen Schalldämpfer für Langwaffen künftig allein auf Jagdschein und ohne Voreintrag erwerben. Jäger müssen den Kauf eines Schalldämpfers innerhalb von zwei Wochen der Behörde melden - wie beim Kauf von Langwaffen üblich. Die Behörde trägt diesen dann in die Waffenbesitzkarte ein. Schalldämpfer dürfen ausschließlich mit für die Jagd zugelassenen Langwaffen für Munition mit Zentralfeuerzündung verwendet werden. Dies gilt ausschließlich im Rahmen der Jagd und des jagdlichen Übungsschießens.
  • Bei der Prüfung der Zuverlässigkeit wird auch eine Abfrage beim Verfassungsschutz durchgeführt.
  • In besonders begründeten Fällen darf die Waffenbehörde das persönliche Erscheinen anordnen.
  • Neuregelung der Anzeigepflichten beim Erwerb und Überlassen von Waffen.
  • Der Kreis der erlaubnispflichtigen „wesentlichen Teile“ wird erweitert.
  • Magazine für mehr als 20 Schuss (Kurzwaffen) und mehr als zehn Schuss (Langwaffen) werden verboten.
  • Jäger dürfen künftig Nachtsichttechnik (Aufsatz- und Vorsatzgeräte) auch in Verbindung mit der Waffe nutzen. Die jagdrechtlichen Verbote hierzu bleiben aber bestehen. Ausnahmen hierzu gibt es bislang nur in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen. Infrarotaufheller sind nach wie vor verboten.
  • Die Länder und Kommunen können verstärkt sogenannte „Waffenverbotszonen“ ausweisen. Für Jäger sind jedoch Ausnahmen vorgesehen.

Ausführlichere Informationen zu den wichtigsten Änderungen für Jäger gibt es hier

Link zur Pressemitteilung 

Die wichtigsten Änderungen (Download)


Jagdscheinverlängerung 18/2/20

Die Untere Jagdbehörde des Kreises Viersen hat - lobenswerterweise - eine Möglichkeit geschaffen, einen Termin für die Verlängerung des Jagdscheines Online zu buchen.
Der Vorteil liegt auf der Hand: man kann sich den Tag und die Uhrzeit selbst aussuchen und es entstehen keine Wartezeiten.

Hier der Link:

https://www.kreis-viersen.de/de/dienstleistungen/jagdscheine-falknerjagdscheine/


DJV Newsletter Februar #2 14/2/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Entnahme von sogenannten "Problemwölfen" soll zukünftig leichter sein. Dem hat der Bundesrat heute durch eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt. Für uns ist diese Entscheidung jedoch nur ein kleiner Schritt auf einem sehr weiten Weg. Wir fordern ein komplettes Handlungskonzept. Was sagen Sie zur Änderung? Diskutieren Sie doch mit auf Facebook.

Für unser Sekretariat suchen wir im Moment eine Teamassistenz (m, w, d). Haben Sie Interesse, im Herzen Berlins in einem jungen und motivierten Team für Wild, Jagd und Natur zu arbeiten? Dann bewerben Sie sich hier.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Änderung des Bundesnaturschutz-gesetzes beschlossen

Die Entnahme von Wölfen wird erleichtert, Konflikte sollen damit besser gelöst werden. Für den DJV ist es nur ein erster Schritt im Sinne von Deichschutz und Nutztieren. Er fordert ein umfassendes Handlungskonzept. Klare gesetzliche Regelungen für den Schutz von Jagdhunden sind notwendig.

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Dörr SnapShot Limited BLACK 5.0 S Wildkamera

Nur für kurze Zeit! Zu jeder Dörr SnapShot Limited BLACK 5.0 S erhalten Sie ein Dörr Lesegerät für Android-Smartphones (im Wert von 9,90 €) gratis dazu!

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DJV Newsletter Februar #1 7/2/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

neues Jahr, neue Seite haben wir uns gedacht und glatt unseren Webauftritt überarbeitet. Da der überwiegende Teil unserer Webseitenbesucher mittlerweile mit mobilen Endgeräten zugreift (z.B. Handy oder Tablet), ist www.jagdverband.de nicht nur mobil optimiert sondern auch leichter navigierbar. Haben Sie schon einen Blick darauf geworfen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Ein spannendes Projekt ist auch der Erhalt der Offenlandschaft auf den Flächen des Bundesforstbetriebes Grafenwöhr. Dort ist das Rotwild dafür zuständig, dass die Heide auf dem Truppenübungsplatz der US-Army nicht zum Wald wird. So schaffen die Hirsche eine Vielzahl an ökologischen Nischen - ein Hotspot der Artenvielfalt. Dieses einzigartige Vorhaben kann jetzt UN-Dekade Projekt des Monats werden, wenn Sie dafür abstimmen! Helfen Sie also mit, klicken Sie auf "Stimme abgeben", übermitteln Sie Ihre E-Mailadresse und bestätigen Sie den Link, den Sie per E-Mail erhalten.

Ein riesiger Erfolg war die Spendenaktion auf der Messe Jagd&Hund in Kooperation mit der Fachzeitschrift HALALI, der Wilde Metzger, der Initiative "Wild auf Wild", dem LJV Nordrhein-Westfalen und den Dortmunder Westfalenhallen. Die Firma Underberg sowie die Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern haben die Aktion mit einer Großspende unterstützt. Mehr als 10.000 Euro konnten wir der Tafel Dortmund überreichen. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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DJV-Internetseite erhält neues Design

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat seine Internetseite erneuert. Modernes Design, bessere Navigation, Optimierung für mobile Endgeräte sowie eine schnelle und präzisere interne Seitensuche waren die Zielstellung. Ob das gelungen ist, können Nutzer ab dem 3. Februar überprüfen.

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Jäger spenden mehr als 10.000 Euro an die Dortmunder Tafel

Rekord! Mehr als 10.000 Euro sind während der Messezeit der JAGD & HUND für Bedürftige der Dortmunder Tafel zusammen gekommen. Gesammelt haben die Partner HALALI, der Wilde Metzger, der Deutsche Jagdverband (DJV) mit der Initiative "Wild auf Wild" und der LJV Nordrhein-Westfalen. Die Firma Underberg sowie die Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern haben die Aktion mit einer Großspende unterstützt. Getragen wurde die Aktion von den Dortmunder Westfalenhallen.

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DJV-Auto-Schonbezug

Mit dem robusten DJV-Auto-Schonbezug schützen Sie Ihre Autositze vor Schmutz und Nässe. Universeller, wasserundurchlässiger Schonbezug mit gesticktem DJV-Logo. Schmutzresistent und abwaschbar. Auch für Fahrzeuge mit Seitenairbags geeignet. Einfaches und schnelles Aufziehen, Fixierung mittels Gummizug und stabilem Clip hinter der Rückenlehne.

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DJV Newsletter Januar #4 2/2/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Countdown auf der Messe Jagd & Hund: Auch am letzten Ausstellungstag locken Bühnenshows, Workshops und kulinarische Köstlichkeiten Besucher nach Dortmund auf das Wild Food Festival. In der Westfalenhalle präsentiert sich der Deutsche Jagdverband am Gemeinschaftsstand A30 mit der Jagdzeitschrift Halali und dem Wilden Metzger. Die drei Partner sammeln Spenden für die Dortmunder Tafel. Seien Sie Teil unserer Charity-Aktion! Im Gegenzug gibt es Grillmagazine, Broschüren und Poster rund um das Thema Wildbret.

Am Freitag haben wir auf der Jagd&Hund gemeinsam mit unserem Partner, dem dlv-Verlag, zum fünften Mal die Preise für die Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" verliehen. Insgesamt haben uns im Aktionszeitraum mehr als 210 Geschichten erreicht. Viele der Nicht-Jäger, die im Rahmen der Aktion einen Jäger oder eine Jägerin aus Neugier begleitet haben, sind jetzt selbst im Besitz eines Jagdscheins. Das spornt uns an, mit der Aktion weiterzumachen.

Kreative Rezeptideen gibt es auf der Seite wild-auf-wild.de. Wie wäre es zum Beispiel mit Nutria-Kebab? Im vergangenen Jagdjahr 2018/19 (1. April bis 31. März) haben Jäger in Deutschland 61.953 Nutria erlegt – Streckenrekord. Wie weit andere invasive Arten wie Waschbär, Nilgans und Co sich bereits ausgebreitet haben, erfahren Sie im neuen WILD-Bericht 2018.

Die Jagd war noch nie so beliebt wie heute: 388.529 Personen haben im Jahr 2019 einen Jagdschein gelöst. Das sind knapp 4.100 mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 1990 gibt es heute sogar ein Viertel mehr Jägerinnen und Jäger in Deutschland. Die höchste Nachwuchsrate kommt übrigens aus Niedersachsen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende. Und freuen uns, wenn Sie unseren Stand auf dem Wild Food Festival besuchen.
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dlv-Jagdmedien und DJV küren Jubiläumsgewinner von "Gemeinsam Jagd erleben"

Zum fünften Mal haben dlv-Jagdmedien und Deutscher Jagdverband (DJV) die Preise für ihre Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ auf der Messe Jagd und Hund in Dortmund überreicht. Die Hauptpreise gehen nach Bayern. Ziel der Aktion ist es, Naturinteressierte aber auch Kritiker zur Jagd mitzunehmen nehmen und so darüber aufzuklären.

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"BILD zitiert mich bewusst falsch und lügt."

Eine Lokalredaktion der Bild-Zeitung wirft einem anerkannten afrikanischen Berufsjäger unhaltbare grobe Verstöße gegen den Tierschutz vor. CIC und DJV haben mit dem schockierten Mann und Zeugen des Interviews gesprochen. Sie fordern eine Richtigstellung.

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WILD-Bericht 2018: neue Monitoringdaten veröffentlicht

Im Fokus: die Auswertung von Jagdstatistiken für verschiedene Paarhufer. Ein weiterer Schwerpunkt sind invasive Arten wie Waschbär und Nilgans. Der Bericht enthält zudem Gastbeiträge zu Elch, Kormoran und Feldhase.

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So viele Nutria erlegt wie nie zuvor

Knapp 62.000 Nutria haben Jäger 2018/19 erlegt - Allzeitrekord und 261 Prozent mehr in zehn Jahren. Ihre Ausbreitung ist eine Gefahr für Deichschutz und Artenvielfalt. Jagdstrecken für Waschbär und Marderhund sind leicht rückgängig. Einsatz von Fallen gegen diese invasiven Arten ist essentiell.

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19.000 Jägerprüfungen in Deutschland

Nahezu doppelt so viele Frauen und Männer wie zehn Jahre zuvor traten im Jahr 2019 zur staatlichen Prüfung an. 19 Prozent haben nicht bestanden. Die meisten Prüflinge gab es in Niedersachsen: 4.163.

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Jagdverbände veröffentlichen Kriterien nachhaltiger Jagd

Lebensraumerhalt, Nutzung natürlich nachwachsender Ressourcen und Aufgabe für Generationen: Anlässlich der Messe „Jagd & Hund“ in Dortmund stellen DJV und CIC in Deutschland 22 Kriterien für die nachhaltige Jagd vor.

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Mehr Jäger in Deutschland

388.529 Menschen haben 2019 einen Jagdschein gelöst - 4.100 mehr als im Vorjahr. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen: 87.659. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schleswig-Holstein vorn: 8,1 Jäger pro 1.000 Einwohner.

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Messecoupons

Der DJV-Shop ist vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2020 mit seinem beliebten Stand auf der „Jagd & Hund“ in Dortmund vertreten (Halle 6, Stand B26).

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DJV Newsletter Januar #3 24/1/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Sie sind Freunde des guten Geschmacks und probieren gern neue Köstlichkeiten? Zum zweiten Mal präsentiert Europas größte Jagdmesse das Wild Food Festival in Dortmund: Vom 28. Januar bis 2. Februar 2020 erwarten Sie spannende Bühnenshows (Probierhäppchen inklusive) und zahlreiche Workshops rund um das Thema Wildbret. Lust dabei zu sein? Im Online-Shop können Sie noch Workshop-Tickets ergattern. Kommen Sie uns gerne am Gemeinschaftsstand A30 mit Jagdmagazin Halali und Conrad "Conny" Baierl alias der Wilde Metzger in der Westfalenhalle besuchen. Am Stand setzt Conny mit wildem Fingerfood kulinarische Akzente. Zudem können Sie Gutes tun: Gegen eine Spende erhalten Sie das neue Kochheft „So schmeckt Jagd“ und Wildbretposter im DIN-A1-Format – perfekt für Küche oder Wildkammer. Der gesamte Erlös geht an die Dortmunder Tafel. Es gilt, die 8.000 Euro vom Vorjahr zu übertreffen. Helfen Sie mit!

Zu Beginn dieser Woche haben wir erfahren, dass die Potsdamer Staatsanwaltschaft im Fall des getöteten Wolfes, der Anfang 2019 einen Jagdhund angegriffen hat, nicht von Notstand ausgeht. Das überrascht uns ehrlich gesagt. Sollte sich diese Rechtsansicht durchsetzen, sollten Jäger wegen der strafrechtlichen Risiken künftig keine Jagdhunde mehr in Wolfsgebieten einsetzen. Wir haben den Gesetzgeber aufgefordert, Rechtssicherheit zu schaffen. Vorbild könnte Schweden sein.

Eine weitere Hiobsbotschaft hat uns Mitte der Woche erreicht: Ein ASP-infiziertes Wildschwein wurde nur 12,5 km von der deutschen Grenze entfernt in Westpolen aufgefunden. Das Restriktionsgebiet erstreckt sich nun auf der polnischen Seite entlang der deutschen Grenze zwischen Frankfurt/Oder und Görlitz auf ca. 150 km Luftlinie. Seit Bekanntwerden der ASP am 14. November wurden im westpolnischen Ausbruchsherd 187 Wildschweinkadaver gefunden. Wir bitten besonders die Jäger diesseits der Oder in Brandenburg und Sachsen um absolute Wachsamkeit. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten tot aufgefundene Tiere nicht angefasst oder eigenhändig transportiert werden. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen.

Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”, die der DJV vergangene Woche veröffentlicht hat. Die Broschüre gibt es digital auf www.jagdverband.de.

Wir wünschen Ihnen dennoch ein gutes Wochenende,

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Wild Food Festival: Vom Wald auf die Bühne

Wildbret im Rampenlicht: Bühnenshows, Workshops und kulinarische Köstlichkeiten locken vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2020 Besucher nach Dortmund. Mit der Kampagne „Wild auf Wild“ präsentiert der DJV 19 Veranstaltungen. Am Gemeinschaftsstand in der Westfalenhalle sammeln Jäger Spenden für die Dortmunder Tafel.

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ASP: nur noch 12 Kilometer bis Deutschland

Behörden melden weiteres infiziertes Wildschwein in Polen. DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und sofort die Behörden zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet.

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Wolfsattacke auf Jagdhund: Staatsanwalt erkennt Notstand nicht an

DJV und JGHV sind entsetzt: Die Staatsanwaltschaft Brandenburg will einen Jäger anklagen, weil er einen Wolf tötete, der unter Zeugen Jagdhunde angegriffen hat. Aufgrund drohender strafrechtlicher Risiken sollten Jäger keine Hunde mehr in Wolfsgebieten einsetzen. Die Verbände fordern Bund und Länder auf, Rechtssicherheit zu schaffen - Vorbild könnte Schweden sein.

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Messecoupons

Der DJV-Shop ist vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2020 mit seinem beliebten Stand auf der „Jagd & Hund“ in Dortmund vertreten (Halle 6, Stand B26).

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DJV Newsletter Januar#2 17/1/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

in dieser Woche haben wir eine Position zum Gamswild veröffentlicht. Die massive Lebensraumzerschneidung aufgrund touristischer Infrastruktur sowie eine Null-Toleranz-Politik für verbeißendes Schalenwild in alpinen Schutzwäldern haben die heimische Wildziegenart bedrohlich zurückgedrängt. Mit unserer Position setzen wir uns für die Integration dieser Art in moderne Flächennutzungspläne ein, denn Artenvielfalt hört nicht bei der Baumartenzusammensetzung auf - unser Wild gehört dazu. In unserer Position haben wir übrigens Kernforderungen des Bayerischen Jagdverbandes berücksichtigt.

Für alle Schießsportinteressierten: Die Deutsche Versuchsanstalt für Sport- und Jagdwaffen (DEVA) bietet in diesem Jahr wieder einen Ausbildungskurs zum Schießstandsachverständigen an. Der zweiteilige Kurs findet vom 17. bis 21.02.2020 und 23. bis 27.03.2020 statt. Die mündliche Prüfung ist am 15. und 16.05. 2020. Der Kurs kostet 2.050 Euro inklusive Unterlagen, Verpflegung und Getränken. Weitere Infos finden Sie hier.

Sollten Sie an diesem Wochenende in der Nähe von Berlin sein, besuchen Sie uns doch auf der Grünen Woche in Halle 27 an Stand 204. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie wie immer auf Facebook, Instagram und Twitter.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Alternativtext nicht vergessen

Grüne Woche: Jagd erleben

Der DJV präsentiert Jagd und Jäger. Attraktion ist ein naturnahes Biotop mit Jagdhunden, Greifvögeln und Rebhühnern. Kinder entdecken die Ausstellung mit einem Lernort-Natur-Quiz. Es gibt Gerichte mit Wild aus der Region und Koch-Shows.

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DJV verabschiedet Positionspapier zur Gämse

Die Nutzung alpiner Lebensräume durch Forstwirtschaft und Tourismus hat in den vergangenen 20 Jahren stark zugenommen. Die heimischen Gamsbestände nehmen hingegen kontinuierlich ab - der Erhalt eines gesunden, ausreichend großen Bestandes ist mehr als fraglich. Das DJV-Positionspapier erläutert Ansätze zum nachhaltigen Umgang mit der Gams.

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DJV-Waidmannsbeil

Ein praktischer Helfer für viele Revierarbeiten ist dieses kompakte und handgearbeitete DJV-Waidmannsbeil. Der aus Spezialstahl geschmiedete Kopf und der aus Hickory-Holz gefertigte Stiel machen das Beil zu einem echten Alleskönner. Auf dem Stiel trägt das in Handarbeit hergestellte Beil das Logo des Deutschen Jagdverbandes und den unverwechselbaren Schriftzug "Waidmannsbeil".

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DJV Newsletter Januar#1 10/1/20

Liebe Jägerinnen und Jäger,

zum neuen Jahr wünschen wir Ihnen viel Erfolg, Gesundheit und immer genug Zeit für das Waidwerk. 2020 stehen wir vor großen Aufgaben: Die ASP ist nur noch 21 km von der deutschen Grenze entfernt. Beim anstehenden Waldumbau werden wir uns im Spannungsfeld Forst-Jagd für die Belange der Wildtiere einsetzen. Das geht nur, wenn wir als Jägerschaft mit starken Landesverbänden und einer kompetenten Interessensvertretung auf Bundesebene zusammenhalten. Wir versichern Ihnen: Wir werden auch in diesem Jahr wieder alles für den Erhalt von Wild, Jagd und Natur geben.
Wir starten mit der Internationalen Grünen Woche, die am kommenden Freitag in Berlin ihre Tore öffnet. Die Besucher können sich auf beeindruckende Shows, Wildköstlichkeiten und informative Gespräche freuen. Dabei werden uns die assoziierten Verbände, der Deutsche Falkenorden (DFO) und der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) tatkräftig unterstützen. Mehr als 130 ehrenamtliche Helfer werden im Einsatz sein. Besuchen Sie uns gern in Halle 27 an Stand 204!

Vom 13. - 14. März geben wir ein Schreibseminar in Hessen. Noch sind Plätze frei.

Zum Schluss ein Fernsehtipp für die kommende Woche: Arte zeigt am Mittwoch, 15. Januar, um 21.40 Uhr die Doku "Auf der Jagd - wem gehört die Natur" von Regisseurin Alice Agneskirchner.
Sollten Sie den Film noch nicht im Kino oder auf DVD gesehen haben: einschalten! Es lohnt sich.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Was sonst noch passiert ist?

Broschüre zum Tierfund-Kataster

Der DJV veröffentlicht eine neue Broschüre zum Tierfund-Kataster. Das 16-seitige Heft informiert über die App sowie das neue Onlineportal und zeigt, was das Kataster noch alles kann. Weitere Themen: Daten und Fakten zu Wildunfällen in Deutschland, wie können Wildunfälle verhindert werden und welche Verhaltensregeln sind im Ernstfall wichtig.


Schreibwerkstatt für Jäger

Moderne Öffentlichkeitsarbeit und professioneller Umgang mit Medienvertretern: DJV-Seminar vermittelt grundlegendes Handwerkszeug. Partner sind das Journalistenzentrum Herne und der Landesjagdverband Hessen. Jetzt einen der letzten Plätze sichern.

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Neue DJV-Broschüre zum Tierfund-Kataster

Kostenfreie Broschüre informiert über Wildunfälle und wie sich diese vermeiden lassen. Vorgestellt wird das digitale Tierfund-Kataster: bereits 12.000 Menschen nutzen es. Über 55.000 Datensätze haben Wissenschaftler ausgewertet.

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Kooperationsprojekt Bunte Biomasse zieht positive Jahresbilanz 2019

Das Kooperationsprojekt „Bunte Biomasse - Ressource für Artenschutz und Landwirtschaft“ der Veolia Stiftung, des Deutschen Jagdverbandes e.V. und der Deutschen Wildtier Stiftung zieht eine überaus positive Bilanz ihres 1. Projektjahres: Deutschlandweit wurden 2019 bereits über 120 Hektar mehrjährige Wildpflanzenmischungen zur Biomassenutzung neu etabliert.

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DJV-Kappe "Premium"

Edle DJV-Kappe in dunkelgrün mit braunem Schirm in Veloursleder-Optik. Das gestickte DJV-Logo auf der Vorderseite und die edle DJV-Metallschnalle auf der Rückseite machen die Kappe unverwechselbar. Selbstverständlich wurde nicht auf eine Bruchlasche auf der rechten Seite sowie ein gefüttertes Schweißband aus Baumwolle verzichtet.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 8/1/20

Nachrichten-Telegramm:

  • Landesregierung bereitet Verordnung für den Fall eines ASP-Ausbruchs vor

Termine:

  • 28. Januar – 2. Februar 2020: Messen JAGD & HUND, FISCH & FANG, WILD FOOD FESTIVAL
  • 27. – 29. März 2020: Landeskampagne Silvester der Jäger

Nachrichten-Volltext:

Landesregierung bereitet Verordnung für den Fall eines ASP-Ausbruchs vor
Traurig, aber notwendig und hoffentlich bald überflüssig

Düsseldorf/Dortmund, 8. Januar 2020 (LJV). Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant eine Verordnung über die Anwendung besonderer jagdlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).
Nach der Beteiligung des zuständigen Umweltausschusses wird die Verordnung voraussichtlich in Kürze in Kraft treten.
Im Falle des ASP-Ausbruchs werden danach in ausgewiesenen Gebieten vorübergehend besondere Maßnahmen bei der Schwarzwildbejagung erlaubt und diverse Jagdverbote aufgehoben sein.
Mit der Verordnung soll bei einem festgestellten ASP-Seuchenfall eine verstärkte Schwarzwildbejagung zur schnellen Tilgung der Seuche beigetragen. In dem infizierten Gebiet soll der Schwarzwildbestand zügig bis zum Abreißen der Infektionskette reduziert werden.
Dazu muss der Bestand auf weniger als 1,5 Stück pro 1.000 ha in den gemaßregelten Gebieten zurückgeführt werden.

Es liegt auf der Hand, dass dies selbst bei intensivsten Bemühungen mit den herkömmlichen Jagdmethoden kurzfristig nicht zu schaffen ist.
Deshalb soll durch die Verordnung die rechtliche Möglichkeit geschaffen werden, mit besonderen jagdlichen Maßnahmen, die zum Teil mit der herkömmlichen waidgerechten Jagdausübung nichts gemein haben,
aber zum Schutz der gesunden Bestände und insbesondere zur Abwehr erheblicher Schäden in den Schweinehaltungsbetrieben notwendig sind, den Schwarzwildbestand in gefährdeten Gebieten drastisch zu verringern.

Welche besonderen jagdlichen Maßnahmen sollen erlaubt sein?
- Der Schrotschuss ab 3 Millimeter auf gestreifte Frischlinge bei geringer Entfernung (unter 30 Meter) und auf größeres Schwarzwild unter engen weiteren Voraussetzungen;
- Die Anlage und der Einsatz von Saufängen und die Keulung der darin gefangenen Wildschweine durch Kopfschuss mit kleinkalibriger Büchsenmunition (Mündungsenergie mindestens 400 Joule) oder auf kurze Entfernung mit fangschusstauglichen Kurzwaffen;
- Der Einsatz künstlicher Lichtquellen und von Nachtsichtgeräten (double-use-Geräte), wenn hierfür zuvor eine schriftliche Beauftragung durch die untere Jagdbehörde erfolgt ist;
- Das unbegrenzte Füttern und Kirren von Schwarzwild und dessen Erlegung an Fütterungen;
- Das Erlegen von Schwarzwild aus dem Kfz, im Bereich von Wildquerungshilfen und von Ansitzen an der Reviergrenze;
- Die Verwendung von Büchsenmunition mit bleihaltigen Geschossen bei der Jagd auf Schwarzwild;
- Der Abschuss von Bachen, die noch gestreifte Frischlinge führen.

 Wann und wo sind diese besonderen jagdlichen Maßnahmen erlaubt?
Die besonderen Maßnahmen sind nur im Falle eines behördlich festgestellten ASP-Ausbruchs zulässig.
Sie gelten dann ausschließlich in den gemaßregelten Gebieten, also in einem von der Veterinärbehörde genau festgelegten Bereich (gefährdetes Gebiet, Pufferzone, Kerngebiet).
Über die Beendigung des Seuchenfalls und die Aufhebung der Restriktionen entscheiden ebenfalls die Veterinärbehörden.

 Wer darf welche Maßnahmen durchführen?
- Die Anlage und der Einsatz von Saufängen darf nur von fachlich geeigneten Personen durchgeführt werden. Dies gilt auch für die Tötung der Tiere in den Saufängen.
- Die Verwendung künstlicher Lichtquellen oder von Nachtsichtgeräten an Schusswaffen ist nur Personen gestattet, die hierfür zuvor von der Jagdbehörde beauftragt worden sind. Ob und ggfs. welche Kriterien die zu beauftragenden Personen erfüllen müssen, ist bisher noch ungeklärt.

Alle übrigen in der Verordnung angesprochenen Maßnahmen dürfen von sämtlichen zur Jagdausübung in den ausgewiesenen Gebieten berechtigten Personen durchgeführt werden. 

Fazit:
Die jagdlichen Maßnahmen in der ASP-Verordnung widersprechen den allgemein anerkannten Grundsätzen der Waidgerechtigkeit und des ethischen Tierschutzes eklatant.
Einem waidgerechten Jäger fällt es deshalb schwer, sie zu akzeptieren und umzusetzen.
Dennoch ist es Kernelement unseres gesetzlichen Hegeauftrages, für einen gesunden Wildbestand zu sorgen und Beeinträchtigungen für die Landwirtschaft zu vermeiden.
Im Falle eines ASP-Ausbruchs liegt es in der solidarischen Mitverantwortung der Jägerschaft gegenüber den in ihrer Existenz bedrohten Schweinehaltungsbetrieben, für eine effektive und zügige Tilgung der Seuche zu sorgen.
Deshalb hat sich der LJV NRW bereits vor über einem Jahr dazu entschlossen, sich zusammen mit den Landwirtschaftsverbänden an der Gründung einer Wildseuchenvorsorgegesellschaft zu beteiligen,
die inzwischen bestens darauf vorbereitet ist, im Seuchenfall wichtige logistische Aufgaben in den Restriktionsgebieten zu übernehmen.

Letztlich liegt die Bekämpfung der ASP aber auch in unserem ureigenen Jägerinteresse, denn nur so können wir das Schwarzwild als eines unserer wichtigsten heimischen Schalenwildarten vor einem verheerenden, epidemischen Seuchenbefall schützen.
Die in der ASP-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen sind hässlich, aber als wirksame und effiziente Bekämpfungsmittel im Seuchenfall leider notwendig und dann auch verhältnismäßig.
Allerdings liegt es an uns selbst, den Jägerinnen und Jägern in Nordrhein-Westfalen, durch weiterhin ganz intensive, aber rechtskonforme und waidgerechte Jagd das Schwarzwild so stark zu reduzieren, dass auf diese Weise die Gefahr der natürlichen Einschleppung und Ausbreitung des ASP-Virus deutlich minimiert wird.
Die Anwendung der ASP-Jagdverordnung wäre dann weitgehend überflüssig.

Postanschrift:
Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V.
Gabelsbergerstraße 2
44141 Dortmund
Website: www.ljv-nrw.de


Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 6/1/20

Nachrichten-Telegramm:

  • Landesregierung plant Verordnung für den Fall eines ASP-Ausbruchs

Termine:

  • 28. Januar – 2. Februar 2020: Messen JAGD & HUND, FISCH & FANG, WILD FOOD FESTIVAL
  • 27. – 29. März 2020: Landeskampagne Silvester der Jäger

Nachrichten-Volltext:

Landesregierung plant Verordnung für den Fall eines ASP-Ausbruchs

Düsseldorf/Dortmund, 6. Januar 2020 (LJV). Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant eine Verordnung über die Anwendung besonderer jagdlicher Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).
Der Verordnungs-Entwurf wurde Ende Dezember an die Mitglieder des Umweltausschusses im NRW-Landtag überwiesen. Zwischenzeitlich liegt der Entwurf auch dem Landesjagdverband NRW als Volltext vor.
Unabhängig von einer weiteren inhaltlichen Stellungnahme weist der Landesjagdverband NRW vorab darauf hin, dass die Neuregelungen der geplanten Verordnung nur bei Ausbruch der ASP und dann auch nur in den ausgewiesenen „gefährdeten Gebieten“ vorgesehen sind. 

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Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V.
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Unprofessionell und alles andere als waidmännisch! 3/1/20

Solche "Jagdgenossen" ruinieren den Ruf des Waidhandwerks in der Öffentlichkeit.


Einladung zum Fachvortrag "Wildäcker anlegen und pflegen" 21/12/19

2019_12_20_Einladung_Wild...

DJV Newsletter Dezember#2 20/12/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Polen weiter aus: Die Zahl der in Grenznähe gefundenen Kadaver ist auf 59 gestiegen. Laut Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) befindet sich das Virus in Westpolen in der Phase maximalen Wachstums. Brandenburg hat nun mit dem Bau von Zäunen auf Hochwasserschutzanlagen an Oder und Neiße begonnen.

Nachweislich ist nicht das Schwein, sondern der Mensch für die schnelle Verschleppung des ASP-Virus verantwortlich - und zwar entlang von Transitstrecken. Die Früherkennung eines Ausbruchs ist entscheidend, um zu verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Die neue DJV-Broschüre „Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest“ liegt jetzt digital vor. Sie erläutert typische Krankheitsbilder anhand von Fotos. Präventive Maßnahmen und das Vorgehen im Seuchenfall sind ebenfalls Thema. Das 28-seitige Dokument füllt Wissenslücken und bietet insbesondere Jägern und Landwirten einen guten Überblick. Ab Mitte Januar kann die gedruckte Version kostenfrei bestellt werden.

Erhältlich ist die neue ASP-Broschüre auch auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die weltgrößte Verbrauchermesse startet am 17. und endet am 26. Januar 2020. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am DJV-Stand. Sie finden uns diesmal in Halle 27 (Stand 204). Dort beantworten Experten Ihre Fragen rund um Wild, Jagd und Natur. Kommen Sie vorbei!

Der Bundestag hat gestern eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen und eröffnet somit neue Möglichkeiten zu einem besseren Wolfsmanagement. Für uns ist es ein erster Schritt. Aber auch nicht mehr. Die Entnahme von Wolfshybriden und verhaltensauffälligen Wölfen soll künftig vereinfacht werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, aus einem problematischen Rudel Wölfe zu entnehmen, bis die Nutztierrisse aufhören. Ein bundesweites aktives Management fehlt jedoch weiterhin. Bereits im Januar 2019 veröffentlichte der DJV gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Forum Natur einen Handlungsvorschlag zum aktiven Management des Wolfes. Darin fordern wir unter anderem Wolfausschlussareale: Städten oder Deiche müssen für Wolfsrudel tabu sein. Die Zahl der Wölfe steigt laut DJV-Prognose übrigens im Jahr 2020 auf 1.800 Individuen. Wir sagen: Der Bestand ist gesichert.

Nach vielen ereignisreichen und spannenden Wochen im Jahr 2019 gehen wir nun in den Weihnachtsurlaub. Unsere Geschäftsstelle ist vom 23. Dezember bis 2. Januar 2020 nicht besetzt. Wir sind ab dem 3. Januar wieder für Sie da.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit. Starten Sie gut und gesund ins neue Jahr und bleiben Sie dem Wild und der Jagd wohlgesonnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre DJV-Geschäftsstelle

 


Umstrittene Waffengesetzänderung tritt in Kraft

Bundesrat hat Reform zugestimmt. Verbände und Sicherheitsbehörden kritisieren Bürokratie. Für Jäger gibt es unter anderem neue Regeln für Schalldämpfer und Nachtzieltechnik.Detaillierte Erläuterungen hat der DJV in einem separaten Papier zusammengestellt.

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Weichen für besseres Wolfsmanagement gestellt

Der Bundestag beschließt die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Der DJV kritisiert: Ein bundesweites aktives Management fehlt weiterhin. Die Zahl der Wölfe steigt 2020 auf 1.800, Nutztierrisse nehmen zu.

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ASP: Leitfaden für Jäger

Der DJV veröffentlicht eine Broschüre zur Afrikanischen Schweinepest. Typische Krankheitsbilder sind mit Fotos dargestellt. Weitere Themen: Symptome, Verbreitung und Prävention der Tierseuche.

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Argali-Schaf profitiert von Einnahmen aus nachhaltiger Jagd

Medien berichten von der Erlegung eines Argali-Schafs in der Mongolei: Die Tierart sei vom Aussterben bedroht. CIC und DJV widersprechen: Von nachhaltiger Jagd profitiert die Art sogar.

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EKA Jagdmesser G3 Swingblade

Das EKA G3 Jagdmesser ist die neuere Version vom bekannten EKA SwingBlade. Das G3 hat einen ergonomisch geformten orangen Griff aus gummiertem Kraton. Nach dem Lösen der Sperre bringen Sie mit nur einem Dreh anstelle der Drop-Point-Klinge eine Aufbrechklinge in Position.

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EKA Jagdmesser G3 Swingblade Quelle DJV-Service GmbH
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Torsten Reinwald, Pressesprecher
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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 19/12/19

Nachrichten-Telegramm:

·         Verschärfungen im Waffenrecht sind beschlossene Sache
·         Bundestag beschließt leichteren Abschuss von Wölfen

Termine:

  • 28. Januar bis 2. Februar 2020: JAGD & HUND in Dortmund
  • 27. bis 29. März 2020: Silvester der Jäger

 Nachrichten-Volltext:

 Verschärfungen im Waffenrecht sind beschlossene Sache
Extremisten sollen schwerer an legale Waffen kommen. Das ist ein wichtiges Ziel der härteren Regeln, denen nun auch der Bundesrat zugestimmt hat. Der Jagdverband ist unzufrieden.

Berlin, 20. Dezember 2019 (dpa). Das Waffenrecht wird verschärft. Künftig müssen die Behörden immer beim Verfassungsschutz nachfragen, bevor sie Waffenerlaubnisse vergeben. Das soll Extremisten den Zugriff auf Waffen erschweren. Die Reform wurde am Freitag vom Bundesrat gebilligt. Nun können die Neuerungen zum Großteil Mitte 2020 in Kraft treten.
Vorgesehen ist unter anderem ein Ausbau des Waffenregisters, um die Rückverfolgbarkeit sämtlicher Schusswaffen zu erleichtern. Dazu werden auch neue Meldepflichten für Waffenhersteller und -händler eingeführt. Zudem wird die Größe von Magazinen bei bestimmten Schusswaffen begrenzt, um deren Nutzung für Terroranschläge zu erschweren. Außerdem können die Behörden künftig leichter Waffenverbotszonen einrichten, etwa an Bahnhöfen oder in Einkaufszentren. Auch Messer mit feststehenden oder feststellbaren Klingen von mehr als vier Zentimetern dürfen dann dort nicht mehr getragen werden.
Gegen den ursprünglichen Entwurf des Bundesinnenministeriums hatten vor allem Jäger, Schützen und Waffensammler protestiert. Der Gesetzentwurf, der eine EU-Richtlinie umsetzen soll, wurde nach den Protesten in einigen Punkten abgeschwächt. Dennoch zeigte sich der Deutsche Jagdverband (DJV) am Freitag unzufrieden und sprach von «erheblichem bürokratischem Aufwand». Jäger und Sportschützen sollen, wenn sie erstmals eine Erlaubnis für den Waffenbesitz erhalten haben, künftig nach fünf und noch einmal nach zehn Jahren nachweisen müssen, dass ihr «Bedürfnis» fortbesteht. Danach genügt der Nachweis, dass der Schütze Mitglied in einem Schießsportverein ist.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer (CSU), sprach im Bundesrat von einem «ausgewogenen Kompromiss» zwischen Sicherheitserwägungen und den Interessen legaler Waffenbesitzer. «Diese Regelung ist alles andere als ein Generalverdacht», sagte der thüringische Innenminister Georg Maier von der SPD. «Waffenbesitz ist nun einmal keine Trivialität. Es ist eine zentrale Frage unserer Sicherheit.» Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) bekräftigte: «Waffen haben in den Händen von Verfassungsfeinden nichts zu suchen.» Legale Waffenbesitzer sollten aber nicht pauschal verdächtigt werden.

Der Bundestag hatte den Neuerungen bereits eine Woche zuvor nach heftiger Debatte zwischen Regierungspolitikern und der Opposition mit den Stimme von Union und SPD verabschiedet.

 

Bundestag beschließt leichteren Abschuss von Wölfen
Berlin, 20. Dezember 2019 (dpa). Wölfe dürfen zum Schutz von Schafen und anderen Weidetieren in Deutschland künftig leichter abgeschossen werden. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz, auf das sich die große Koalition nach monatelangem Streit verständigt hatte.
Demnach soll ein Abschuss auch dann möglich sein, wenn unklar ist, welcher Wolf genau zum Beispiel eine Schafherde angegriffen hat.
Füttern und Anlocken der geschützten Tiere soll verboten werden. Die Maßnahmen sollen wirtschaftliche Schäden für Bauern und Hobbyschäfer abwenden und auch Verunsicherung in vielen Dörfern entgegenwirken.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte: «Die Neuregelung zeigt, dass wir berechtigte Sorgen der Bevölkerung und die Interessen der Weidetierhaltung ernst nehmen.» Der CDU-Abgeordnete Hermann Färber sagte im Bundestag, bei 639 Übergriffen von Wölfen im vergangenen Jahr seien bundesweit 2067 Nutztiere gerissen worden. «Deshalb ist es höchste Zeit, dass wir den Weidetierhaltern in Deutschland wieder eine Perspektive zum Schutze ihrer Tiere bieten.» Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Carsten Träger, hob zugleich hervor: «Es wird kein unkontrolliertes Rudelschießen geben.»
Für die Neuregelungen stimmten in namentlicher Abstimmung 361 Abgeordnete, 275 Parlamentarier lehnten sie ab.

Nach den von Umweltministerin Schulze vorgelegten Plänen sollen so lange Wölfe in einer Gegend geschossen werden können, bis es keine Attacken mehr gibt - auch wenn dafür ein ganzes Rudel getötet wird.
Die Länderbehörden müssen aber jeden Abschuss einzeln genehmigen. Dabei sollen Jäger regelmäßig vorab einbezogen werden.
Künftig soll zudem schon eine Abwendung «ernster wirtschaftlicher Schäden» reichen, bisher ist im Gesetz von «erheblichen Schäden» die Rede. Das soll es auch Hobbyschäfern ermöglichen, Entschädigungen zu bekommen, wenn Wölfe zuschlagen. Mischlinge aus Wolf und Hund, sogenannte Hybride, sollen geschossen werden. Füttern und Anlocken soll verboten werden, damit Wölfe sich nicht an Menschen gewöhnen.
Von der Opposition kam Kritik. Der Linke-Politiker Ralph Lenkert forderte stärkere Hilfen und Entschädigungen für Schäfer. Steffi Lemke (Grüne) warnte vor neuer Unsicherheit. Ein Präventivabschuss von Wölfen sei europarechtlich nicht zulässig. Karsten Hilse (AfD) sprach von einem «zaghaften Schritt in die richtige Richtung». Karlheinz Busen (FDP) nannte die Regelungen nicht ausreichend. Die Umweltschutzorganisation WWF begrüßte die Pläne. Sie machten deutlich, dass Ausnahmen vom strengen Schutzstatus des Wolfes und anderer geschützter Tierarten enge Grenzen gesetzt seien. Die Tötung eines Wolfes müsse auch bei der neuen Gesetzeslage Ultima Ratio sein.
Um ein langfristiges Miteinander von Menschen, Weide- und Wildtieren zu ermöglichen, seien flächendeckende Maßnahmen zum Herdenschutz in allen Bundesländern mit Wolfsvorkommen das A und O.

Seit der Jahrtausendwende breiten sich Wölfe in Deutschland aus, nachdem sie lange ausgerottet waren. Nach Angaben der zuständigen Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes leben hierzulande mittlerweile 105 Wolfsrudel. Dazu kommen 25 Paare und 13 Einzeltiere. Wie viele Wölfe ein Rudel bilden, schwankt stark. Es sind in der Regel das Elternpaar und sein Nachwuchs, die Sterblichkeit bei Wolfswelpen ist aber sehr hoch. Die meisten Wölfe leben in Ost- und Norddeutschland. Einen bestätigten Angriff eines Wolfs auf einen Menschen in Deutschland gab es seit der Rückkehr der Tiere nicht. Für die Union machte Fraktionsvize Gitta Connemann weiteren Handlungsbedarf deutlich. «Weidetiere haben dasselbe Recht auf Tierschutz wie Wölfe», sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb werde eine Bestandsregulierung gebraucht, was nur mit einer weitergehenden Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes gehe. Etwa mit Blick auf Deiche, die beweidet werden müssten, bleibe zudem die Schaffung wolfsfreier Zonen weiter auf der Tagesordnung.

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Regierung empfiehlt Pferdehaltern Extra-Wolfszaun 17/12/19

Berlin Seit 2015 sind in Deutschland fünf Pferde durch Angriffe von Wölfen getötet worden. Das Landwirtschaftsministerium rät deshalb zu „wolfsabweisenden“ Maßnahmen. Damit sind die Pferdehalter und die FDP aber nicht zufrieden.
Die Wolfspopulation in Deutschland hat auch Auswirkungen auf die Pferdehaltung. Obwohl Pferde keine primäre Beute von Wölfen sind, wurden nach Angaben der Bundesregierung von 2015 bis 2018 zehn Übergriffe, davon fünf tödliche, registriert. Das geht aus einer Antwort des Agrarministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Zahlen für 2019 wurden nicht genannt. Pferdehaltern rät das Ministerium zu einer „wolfsabweisenden“ Zäunung, was Pferdesportverbände in NRW, darunter die Deutsche Reiterliche Vereinigung,  als „nicht vereinbar“ mit dem Verletzungsrisiko für Pferde bezeichnen. Der Grund: In wolfsabweisenden Knotengittern und Elektronetzen könnten sich Pferde verfangen. 2015 traf es drei, 2017 zwei und 2018 fünf Pferde. Fünf Tiere wurden getötet oder eingeschläfert, fünf wurden verletzt, darunter sechs Fohlen und ein Shetlandpony. Nach Regierungsangaben ist nicht geplant, die Gefährdungshaftung der Tierhalter zu ändern. So habe es mit dem Eindringen eines Wolfes in eine Koppel keine andere Qualität als wenn der Ausbruch des Fluchttieres Pferd durch wildernde Hunde ausgelöst werden würde.

Rheinische Post 17.12.2019

DJV Sondernews 13/12/19

Umstrittene Neuregelung des Waffengesetzes beschlossen

Mehr Bürokratie wagen! Neuregelung bringt Rechtsunsicherheit aber praktisch keinen Zugewinn bei der inneren Sicherheit.

(Berlin, 13. Dezember 2019) Der Bundestag hat heute eine umstrittene Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Damit sollen in erster Linie die Änderungen der EU-Feuerwaffenrichtlinie umgesetzt werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV), das Forum Waffenrecht und viele andere Vertreter von Sportschützen, Händlern und Herstellern, sowie Vertreter von Sicherheitsbehörden haben die Neuregelung heftig kritisiert. Die Änderungen gingen weit über die versprochene Eins-zu-eins-Umsetzung der Feuerwaffenrichtlinie hinaus - entgegen der Ankündigung von Bundesinnenminister Seehofer, kritisierte DJV-Vizepräsident Ralph Müller-Schallenberg. Sie führten in erster Linie zu mehr Bürokratie, nicht zu mehr Sicherheit. "Die Neuregelung ist ein Bürokratiemonster. Die Waffenbehörden werden künftig noch stärker mit dem Verwalten des legalen Waffenbesitzes beschäftigt sein, als sich um illegale Waffen zu kümmern. Das ist ein Bärendienst für die innere Sicherheit", sagte Müller-Schallenberg weiter.

Ausdrücklich begrüßte Müller-Schallenberg, dass künftig alle Jäger Schalldämpfer für ihre Gewehre erwerben können, um ihr Gehör zu schützen. Auch jagdrechtlich ist der Einsatz von Schalldämpfern inzwischen fast überall erlaubt. Die jagdrechtlichen Regelungen müssen unbedingt beachtet werden. Kritisch ist auch die vorbehaltlose Zulassung von Nachtzielgeräten zu sehen, die Jäger künftig nutzen können. Hierzu betonte Müller-Schallenberg jedoch, dass die Geräte nach wie vor nach dem Bundesjagdgesetz verboten seien- anders als Schalldämpfer. Lediglich in Baden-Württemberg, Brandenburg und Sachsen gelten Ausnahmen. Müller-Schallenberg wies außerdem darauf hin, dass hier noch erhebliche rechtliche Unsicherheiten bestünden und der Einsatz in der Jagdpraxis besondere Umsicht erfordere.

Kritisch sieht der DJV auch die Ausweitung von Waffenverbotszonen. Denn damit werden oft die Falschen getroffen. Wie der DJV halten Experten der Polizei ein individuelles Waffenverbot für potentielle Gewalttäter für wirkungsvoller. Dazu betonte Marc Henrichmann (CDU) im Plenum des Bundestages, dass die Regelung für Jäger und Sportschützen auf Grund der überprüften Zuverlässigkeit Erleichterungen enthalte. Diese seien für die Länder auch bindend. Henrichmann äußerte sich kritisch zur Nachtzieltechnik und wies auf den Wertungswiderspruch zum Magazinverbot hin. Denn dazu hatten Sicherheitsbehörden und Sachverständige in der öffentlichen Anhörung betont, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestünde.

Der DJV begrüßt eine Regelung zur Überprüfung von Schießstätten: Hierzu haben es die Länder künftig selbst in der Hand, die Zulassung von Sachverständigen zu ermöglichen. Damit wird eine jahrelange Blockade aufgelöst, die Schießstandbetreibern den sicheren Betrieb der Einrichtungen erschwert hatte.

Viele Neuregelungen betreffen in erster Linie Sportschützen, Händler und Hersteller. Geändert werden unter anderem die Bedürfnisprüfung bei Sportschützen, die Markierung wesentlicher Waffenteile und die Meldung an das Nationale Waffenregister. Größere Magazine werden verboten. Darüber hinaus werden alle Magazine erlaubnispflichtig, nicht nur diejenigen für halbautomatische Waffen oder solche mit größerer Kapazität. Dies sei nur ein Beispiel dafür, wie die EU-Richtlinie für sinnlose Verschärfungen missbraucht werde, betonte Müller-Schallenberg.

Der Gesetzentwurf hatte heftige Kritik von fast allen Beteiligten hervorgerufen. Auch der Bundesrat sah Änderungsbedarf und forderte unter anderem die Einführung einer regelmäßigen Verfassungsschutzabfrage und eine Ausweitung von Waffenverbotszonen. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens gab es noch einige Änderungen am Entwurf, unter anderem zum waffenrechtlichen Bedürfnis bei Sportschützen zum Meldeverfahren, eine Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung, eine Pflicht zum persönlichen Erscheinen bei der Antragsstellung (in begründeten Ausnahmefällen) und die Ausweitung von Waffenverbotszonen. Die jetzt beschlossene Änderung muss noch den Bundesrat passieren und wird voraussichtlich Anfang kommenden Jahres in Kraft treten.

Pressebild Waffe Quelle KauerDJV

Neuregelung des Waffengesetzes bringt Rechtsunsicherheit aber praktisch keinen Zugewinn bei der inneren Sicherheit.

Quelle: Kauer/DJV

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DJV Newsletter Dezember#1 6/12/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

drei Wochen nach dem Ausbruch in Westpolen ist die Afrikanische Schweinepest mittlerweile nur noch 42 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Bitte melden Sie verdächtige Wildschwein-Kadaver umgehend den Behörden. Dies geht schnell und einfach über die App des Tierfund-Katasters, welche Sie kostenlos herunterladen können. Die Früherkennung eines Ausbruchs ist enorm wichtig, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aktuelle Informationen finden Sie auf jagdverband.de/asp.

Vergangene Woche veröffentlichte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Wolfszahlen, die keinesfalls die reale Situation widerspiegeln. Laut DJV-Hochrechnung leben weit mehr Wölfe in Deutschland – über 1.300 Wölfe sind bereits heimisch. Der DJV schätzt die Zahl für das Frühjahr 2020 auf mehr als 1.800 Individuen.

Sie wollen wissen wie verbreitet andere Wildtierarten sind? Wo gibt's die meisten Rebhühner oder Waschbären? Interessierte können sich ab sofort unter www.wild-monitoring.de ein Bild machen. Auf der neuen Online-Plattform vom Wildtier-Informationssystem der Länder (WILD) können Vorkommen und Besatzdichten ausgewählter Arten angesehen werden. Sie können interaktive Tabellen, Karten und Diagramme anhand von Filtern erstellen und exportieren. Damit macht WILD den Wissensschatz der Jäger allgemein zugänglich. Das Projekt steht für einen transparenten Umgang mit wissenschaftlich abgesicherten Daten.
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle


DJV stellt neues WILD-Portal vor

Erstmals können Nutzer Ergebnisse des WILD-Monitorings individuell filtern und darstellen. Daten zu insgesamt 17 Tierarten sind digital hinterlegt. Grundlage ist der WILD-Bericht 2017.

Zur Meldung

Jagdfilmfestival "Sophie Award" 2020 in Berlin

Der Jagdfilmpreis Sophie Award wird am 24. Juli 2020 nach der gelungenen Premiere im vergangenem Sommer erneut in Berlin verliehen. Prämiert werden die drei besten Jagdkurzfilme. Grundlage für den Wettbewerb ist die Richtlinie „Waidgerechtigkeit 2.0“, die Qualitätsansprüche für die Darstellung der modernen Jagd in der Öffentlichkeit stellt.

Zur Meldung

DJV kritisiert intransparente, veraltete Wolfszahlen

Der DJV bemängelt aktuelle Wolfsdaten und Informationspolitik des BfN: Die zugrunde liegende Systematik bildet nicht den realen Bestand ab. Für das Frühjahr 2020 prognostiziert der DJV knapp 1.800 Wölfe in Deutschland. Konflikte nehmen zu.

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Fellwechsel - Umhängetasche

Die Umhänge-Felltasche von Fellwechsel in leichter Trapezform ist handgefertigt. Die Vorderseite ist aus echtem Fuchsfell und die Rückseite aus 100% Schurwolle. Die Tasche ist mit hochwertigem Polyesterstoff gefüttert und kann oben mit einer Lasche und einem Holz-Knebel verschlossen werden. Der Riemen ist aus Schurwolle.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 4/12/19

Nachrichten-Telegramm:

·       Vierköpfiges Team für künftige LJV-Führung vorgeschlagen

 

 

Termine:

·       28. Januar bis 2. Februar 2020: JAGD & HUND 2020 in Dortmund

·       27. März bis 29. März 2020: Silvester der Jäger

 

Vierköpfiges Team für künftige LJV-Führung vorgeschlagen

Nicole Heitzig soll Ralph Müller-Schallenberg folgen – Thies und Schorn als Vizepräsidenten, Dr. Bottermann als Schatzmeister vorgeschlagen – Mitglieder entscheiden im August 2020

Einstimmig hat das Präsidium des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen am Mittwoch (4. Dezember) einen Vorschlag für das künftige Präsidium an der Spitze des LJV beschlossen. Nachfolgerin des im kommenden Jahr nicht erneut kandidierenden Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg soll Nicole Heitzig, die Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochsauerland, werden.

Als Vizepräsidenten werden der bisherige Amtsinhaber Hans-Jürgen Thies MdB aus dem Landesteil Westfalen und Lutz Schorn, Vorsitzender der Bonner Jägerschaft, als Nachfolger des altersbedingt ausscheidenden Georg Kurella aus dem Rheinland vorgeschlagen. Für das vierköpfige Führungsteam ist auch der bisherige Schatzmeister Dr. Peter Bottermann erneut nominiert. Gewählt wird das neue Präsidium am 22. August 2020 auf der entscheidenden Mitgliederversammlung des Landesjagdverbandes in Düsseldorf.

LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg, der den Verband seit acht Jahren führt und auch dem Präsidium des Deutschen Jagdverbandes angehört, hatte bereits vor Monaten bekannt gegeben, sich im kommenden Jahr nicht um eine weitere vierjährige Amtszeit zu bewerben. „Wir haben frühzeitig einen überzeugenden Vorschlag für meine Nachfolge und ein starkes Führungsteam gemacht. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich im nächsten Sommer mein Amt an der Spitze eines erfolgreichen und geschlossenen Landesjagdverbandes übergeben kann“, sagte Ralph Müller-Schallenberg zum Vorschlag für das künftige LJV-Präsidium.


DJV Newsletter November#5 29/11/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das Jahr geht zu Ende und der erste Advent steht vor der Tür. Wir hoffen, Sie haben Ihren Weihnachtsbraten aus heimischem Wildbret bereits gesichert. Auch im Jahr 2020 werden wir wieder Seminare anbieten und diverse Veranstaltungen organisieren. Das Frühjahr startet mit einem Presseseminar, das wir in Kooperation mit dem Journalistenzentrum Haus Busch und dem LJV Hessen in Bad Nauheim auf die Beine stellen. Alle weiteren Infos finden Sie in der Meldung.

Im Sommer wird es das zweite Jagdbloggercamp in Berlin geben. Zudem wird der Jagdfilmpreis Sophie Award 2020 erneut verliehen. Für diese Veranstaltungen suchen wir noch Unterstützung in der Pressestelle. Vom 1. Mai bis zum 31. Juli haben wir einen Praktikumsplatz ausgeschrieben.

Bereits im vergangenen Newsletter haben wir auf unsere Fellwechsel-Umfrage aufmerksam gemacht, die wir auch in diesem Newsletter noch einmal bewerben wollen. Bitte teilen Sie uns mit, welche Produkte Sie gern aus jagdlich erlegtem Pelz kaufen würden und gewinnen Sie mit etwas Glück eins von drei Waschbärkissen.

Falls Sie noch Literatur zum Verschenken suchen: Wir haben Fabian Grimms Buch "Ich esse, also jage ich" rezensiert und empfehlen es gern weiter für alle angehenden Jungjäger sowie für Menschen, die sich kritisch mit ihrem Lebensmittelkonsum auseinander setzen.

Wir wünschen Ihnen einen besinnlichen ersten Advent und ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle



Medientraining für Jäger

Zeitungen, Radio, Fernsehen: Journalisten berichten regelmäßig über die Jagd. Presseobleute in den Jägerschaften sind oftmals erste Ansprechpartner. Zwei DJV-Seminare machen fit für den passenden Auftritt.

Zur Meldung

Jäger gründen Netzwerk zum Schutz von Wasservögeln

Nordwesteuropäisches Wasservogel-Netzwerk soll Schutzbemühungen für wandernde Arten in Europa bündeln. Es besteht aus Jagdorganisationen aus sieben Nationen. Das Ziel: Monitoring und Wiederherstellung von Lebensräumen entlang der Zugrouten der Vögel grenzübergreifend angehen. Der DJV repräsentiert Deutschland.

Zur Meldung

Buchrezension: Ich esse, also jage ich

Warum wird ein Vegetarier zum Jäger? Für Fabian Grimm war der Anstoß Konsequenz. Im autobiografischen Werk „Ich esse, also jage ich“ erzählt er nahbar, reflektiert und sympathisch seinen Weg vom konsequenten Langzeitvegetarier zum Jäger. Ein sehr lesenswertes Buch - nicht nur für Jungjäger oder Menschen, die Jäger werden wollen, sondern für alle, die sich kritisch mit ihrem Lebensmittelkonsum auseinandersetzen.

Zur Meldung

Holycrab!: „Naturschutz gemeinsam lecker machen“

Amerikanische Sumpfkrebs, Nutria oder Waschbär: Invasive Arten machen es den hiesigen schwer. Das Berliner Start-Up HOLYCRAB! verwandelt invasive Tier- und Pflanzenarten in regionales, nachhaltiges Superfood.

Zur Meldung



Work Sharp-Messerschärfer

Der Work Sharp Knife & Tool Sharpener vereint die Vorzüge verschiedener Schärfsysteme in einem kompakten Gerät: Die Professionalität des Schärfens per Bandschleifer - wie es von vielen professionellen Messermachern praktiziert wird - sowie den Komfort und die Geschwindigkeit eines elektrischen Schärfgerätes. Für alle, denen das Schärfen von Hand auf einem Schleifstein zu langwierig ist und die dennoch großen Wert auf ein professionelles Ergebnis legen.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 23/11/19

Nachrichten-Telegramm:

·         Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

·         Landesjagdverband ruft zur intensiven Schwarzwildjagd auf

·         Land NRW übernimmt auch 2020 die Kosten für Trichinenuntersuchung

·         Exklusivrabatt für LJV-Mitglieder bei Landig und Lava


Termine:

·         28. Januar bis 2. Februar 2020: JAGD & HUND 2020 in Dortmund

 

Nachrichten-Volltext:

Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

Berlin, 19. November 2019 (DJV). Rund 80 Kilometer entfernt von Brandenburg haben polnische Behörden bei zwei Wildschweinen erstmals das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Der nächstgelegene ASP-Fall liegt 300 Kilometer weiter östlich. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet schwerpunktmäßig Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten. Dies gilt insbesondere für grenznahe Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten Menschen tot aufgefundene Tiere nicht anfassen und auf keinen Fall eigenhändig transportieren. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Die Tiere werden anschließend verbrannt. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, tötet allerdings die meisten infizierten Haus- und Wildschweine in kürzester Zeit. Die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs der ASP ist besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem Friedlich-Loeffler-Institut hat der DJV deshalb das Tierfund-Kataster (im Internet unter "tierfund-kataster.de") ausgebaut: Eingetragene Daten zu toten Wildschweinen werden automatisch an das zuständigen Veterinäramt weitergeleitet. So können Behörden im Ernstfall schnell Maßnahmen einleiten. Verantwortlich für die schnelle Verbreitung der Tierkrankheit über hunderte von Kilometern ist der Mensch. Das Virus überlebt im Schlamm von Radkästen bis zu 100 Tage, ebenso in geräucherter Ware wie Salami und Schinken. Der DJV ruft Reisende dazu auf, keine Wurst- und Fleischwaren oder Hundefutter aus Risikogebieten nach Deutschland einzuführen. Jäger, insbesondere Schweinehalter, sollten auf Jagdreisen in betroffene Gebiete verzichten.  Infizierte Tiere zeigen sehr schwere Symptome wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemprobleme. Männliche und weibliche Tiere jeden Alters sind gleichermaßen betroffen. Durchfall und Blutungen an Nase und Haut können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft. Jäger sollten beim Ausnehmen von Wildscheinen auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten achten, ebenso auf eine vergrößerte Milz sowie feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut.

 Weitere Infos:

Frage-Antwort-Papier zur ASP:

http://bit.ly/ASP-Frage-Antwort-Papier

 Übersicht der Amtstierärzte auf Kreisebene:

http://bit.ly/Amtstieraerzte

 Polnische Veterinärbehörde:

http://bit.ly/Veterinaerbehoerde

 

Landesjagdverband ruft zur intensiven Schwarzwildjagd auf

Dortmund, 22. November 2019 (LJV). Angesichts der aktuellen Gefährdungslage wiederholt der Landesjagdverband seinen Appell an alle nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger, die derzeitige Jagdsaison intensiv zur Schwarzwildbejagung zu nutzen und im Rahmen des in diesem Jahr neu geschaffenen Rechtsrahmens unter selbstverständlicher Beachtung der Grundsätze der Waidgerechtigkeit alles zu unternehmen, um die Wildschweinbestände weiter zu reduzieren.


Land NRW übernimmt auch 2020 die Kosten für Trichinenuntersuchung

Düsseldorf/Dortmund, 22. November 2019 (MULNV/LJV). Auch im Jahr 2020 übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen die bei den zuständigen Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Verwaltungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei in NRW erlegtem Schwarzwild, sofern es nicht in Wildzerlegebetrieben auf Trichinen untersucht wird. Das NRW-Umweltministerium hat dies per Erlass am 14. November 2019 mitgeteilt. Begründet wird die Fortführung der Kostenübernahme mit übergeordneten Gründen der ASP-Prophylaxe.


Exklusivrabatt für LJV-Mitglieder bei Landig und Lava

Dortmund, 22. November 2019 (LJV). Mitglieder im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen erhalten Fleischwölfe, Wurstfüller und Zerwirkraum-Ausstattungen von der Firma Landig und Lava zu Sonderpreisen.
Zusätzlich erhalten LJV-Mitglieder bis zum 31.12.2019 exklusiv mit folgendem Gutscheincode 5 % Zusatzrabatt: LJV-NRW5
So steht dem selbstständigen Herstellen von Wildhack, Wildwurst, Steak und Co. nichts mehr im Weg. Hier finden Sie alles für Ihr Wildbret.


www.tierfund-kataster.de

DJV Newsletter November#4 22/11/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Nachricht vom vergangenen Freitagabend hat bei uns in der DJV-Geschäftsstelle ganz schön eingeschlagen. 80 km von der deutschen Grenze entfernt, in Westpolen, ist bei einem Wildschwein die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Das sind 300 km westlich vom Ausbruchsherd im Zentrum Polens. Mittlerweile ist die Anzahl der infizierten Wildschweine auf 22 gestiegen. In Brandenburg und Sachsen finden bereits Übungen für den Notfall statt. In der vergangenen Woche haben wir eine Vielzahl von Presseanfragen zum Thema beantwortet. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf jagdverband.de/asp.

Die vergangene Woche war auch Staffelende unserer Serie "Erste Hilfe für den Jagdhund". Mehr als 200.000 Menschen haben sich die Videos bereits angeschaut. Diese gibt es übrigens jetzt auch zum kostenfreien Download als Schulungsmaterial für Ihre Hegeringe oder Kreisjägerschaften.

Unsere Fellwechsel GmbH ist auf Ihre Meinung und Rückmeldung rund um das Thema "Verwertung von Pelzen aus der heimischen Jagd" gespannt. Besonders interessieren uns Ihre Ideen zu neuen Produktentwürfen. Teilnehmer der aktuellen Fellwechsel-Umfrage können zudem eins von drei Waschbärkissen gewinnen. Machen Sie also mit! Teilnahmeschluss ist der 1. Dezember 2019.

Mit dem 1. Dezember kündigt sich Weihnachten nahenden Schrittes an. Falls Sie Ihre Geschenke über das Internet kaufen und den Service von Amazon nutzen, bitten wir Sie über Amazon-Smile einzukaufen. So spenden Sie 0,5% Ihrer Einkaufssumme an eine gemeinnützige Einrichtung Ihrer Wahl, z.B. den Deutschen Jagdverband. Für Sie fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle



Nach Urteil des Bundessozialgerichts zum doppelten Grundbeitrag: Änderungsantrag spart Geld

Mehrere Grundbeiträge für gemeinsam bewirtschaftete Reviere müssen nicht sein. Betroffene Revierinhaber können noch vor Ende 2019 einen Überprüfungsantrag stellen. DJV bietet Musterantrag zum Herunterladen.

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Video-Serie "Erste Hilfe für den Jagdhund"

Der DJV veröffentlicht eine 9-teilige Filmreihe mit Hinweisen für Notfälle. Bereits über 200.000 Nutzer haben die Erste-Hilfe-Tutorials gesehen. Die Videos sind ab sofort zum Herunterladen erhältlich.

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Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

ASP in Polen nur noch 80 Kilometer von Deutschland entfernt. DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und sofort die Behörden zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet. Erhöhte Vorsicht bei Reisen aus und in bekannte Risikogebiete.

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DJV-Jagdscheinetui

Edles Jagdscheinetui aus tannengrünem glattem Rindleder mit 4 großen Fächern und 6 Einschüben für EC-Karten. Jagdschein, Waffenbesitzkarte, Schiessnachweis oder sonstige wichtige Dokumente, alles findet nun seinen Platz. Hier wurde großer Wert auf Design und Qualität gelegt.

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DJV Deutscher Jagdverband

Impressum

Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
pressestelle@jagdverband.de
Telefon: (030) 209 1394 0


DJV Newsletter November#3 15/11/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es ist Drückjagdsaison! Sicherlich sind auch Sie in der Zeit von Oktober bis Januar unterwegs in Wald und Flur. Die meisten Rehe, Hirsche und Wildschweine erlegen Jäger in dieser Zeit und erfüllen damit den Großteil des Abschussplanes. Damit werden auch Schäden in Wald und Feld reduziert. Doch Obacht! Sicherheit für den Menschen sollte stets oberste Priorität haben. Nützliche Tipps zu den Themen Waffen, Hunde und Kleidung haben wir in unserem Kurzfilm „Bewegungsjagd“ zusammengefasst.

Diese Woche haben wir zwei weitere Filme unserer Serie „Erste Hilfe für den Jagdhund“ veröffentlicht (Teil 6 - Herz- und Atemstillstand und Teil 7 - Pneumothorax). Die Tutorials bieten sehr gute Tipps für den Notfall. Die gesamte Serie finden Sie auf Youtube. Unbedingt mal reinschauen!

Ab dieser Woche werden wir Sie auch regelmäßig über interessante Angebote aus dem DJV-Shop informieren. Die Angebote finden Sie immer unterhalb der Pressemitteilungen. Diese Woche - passend zur Saison - gibt es das DJV-Drückjagd-Set.

November heißt auch: Die Sammelsaison des Projekts Fellwechsel hat begonnen. Wir haben dazu ein Interview mit dem Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH, Andreas Leppmann, geführt. Für die nächste Woche haben wir auch eine Überraschung in Sachen Fellwechsel für Sie vorbereitet. Behalten Sie deswegen unbedingt unserer sozialen Kanäle auf Facebook und Instagram im Auge. Es könnte sich lohnen!

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle



Interview mit Andreas Leppmann von Fellwechsel

Die nächste Sammelsaison hat gerade begonnen. Das gemeinsame Projekt „Fellwechsel“ von LJV Baden-Württemberg und DJV geht damit bereits in die dritte Saison. Im Interview erklärt Andreas Leppmann, Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH, wie Jägerinnen und Jäger am Projekt teilnehmen können und welchen Nutzen die kommende Jägergeneration davon haben könnte.

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Gemeinsame Erklärung zur Umweltministerkonferenz: Kooperation statt Verbote - Dialog statt Konfrontation!

Im Rahmen einer Kundgebung veröffentlicht das Aktionsbüdnis Forum Natur eine gemeinsame Erklärung und fordert u.a. Insektenschutz nur im Dialog und in Kooperation mit den Landnutzern umzusetzen sowie zur Sicherung der Weidetierhaltung ein aktives Wolfsmanagement umzusetzen. Die Kundgebung findet anlässlich der Umweltministerkonferenz in Hamburg statt.

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Experten bestätigen Kritik an Änderung des Waffengesetzes

Weniger Sicherheit durch mehr Bürokratie ist das Fazit des Deutschen Jagdverbandes nach einer Anhörung zum Waffengesetz im Bundestag. Experten von Behörden und Verbänden sehen viele Schwachpunkte, vor allem in der praktischen Umsetzung.

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Wald und Wild gehören zusammen

Der DJV protestiert anlässlich der Umweltministerkonferenz gegen die Pauschalforderung Wald vor Wild: Wildtiere sind nicht der Sündenbock einer verfehlten Forstpolitik. Die Abschusszahlen für Reh und Hirsch steigen weiter und liegen jetzt bei 1,4 Millionen Tieren. Trotzdem ist immer noch jeder zweite Baum im deutschen Wald ein anfälliger Nadelbaum.

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DJV-Drückjagd-Set (Mütze, Nackenwärmer, Messer)

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Das Set besteht aus der warmen DJV-Fleece-Wendemütze, dem praktischen DJV-Fleece-Nackenwärmer und dem scharfen, rostfreien DJV-Messer „Edition Waidmannsheil“.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 12/11/19

Nachrichten-Telegramm:

·         Protest gegen Waffenrechtsänderung

·         32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen am 16. und 17. Mai 2020

·         Schießtermine 2020 jetzt planen

·         Seminar: Hege und Bejagung von Wildkaninchen

 

Termine:

  • 20. Dezember 2019: Seminar Hege und Bejagung von Wildkaninchen
  • 28. Januar bis 2. Februar 2020: JAGD & HUND 2020 in Dortmund
  • 16. – 17. Mai 2020: 32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

  Nachrichten-Volltext:

 Protest gegen Waffenrechtsänderung

 Dortmund, 12. November 2019 (LJV). Gegen unverhältnismäßige und unüberlegte Verschärfungen des Waffenrechts im Rahmen der aktuellen Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie setzen sich derzeit zahlreiche Verbände, die zusammen mehr als zwei Millionen betroffene Mitglieder vertreten, ein. Sie haben hierzu eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Bundesinnenminister abgegeben. Nutzen Sie als legaler Waffenbesitzer gerne auch die Möglichkeiten, Ihren Bundestagsabgeordneten vor Ort sachlich auf unsere berechtigten Bedenken anzusprechen. Unter nachstehendem Link besteht zudem auch die Möglichkeit, sich an einer entsprechenden Petition zu beteiligen: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-unverhaeltnismaessigen-verschaerfung-des-waffenrechts-bmi-gesetzentwurf-vom-9-januar-2019

 

32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen

Dortmund, 12. November 2019 (LJV). Der 32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des LJV NRW e.V. findet am Samstag, 16. Mai 2020 (Klassen C, B und Es) und am Sonntag, 17. Mai 2020 (Klassen A und G) im Wildwald Vosswinkel (KJS Hochsauerland) statt.
Der Wettbewerb dient dazu, die Breitenarbeit im Jagdhornblasen zu fördern und auch die Jägerinnen und Jäger mit den deutschen Jagdsignalen vertraut zu machen. Insbesondere ist er aber ein besonderer Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft in NRW.
Alle Bläsergruppen aus dem Bereich des Landesjagdverbandes NRW sind herzlich eingeladen, sich am 32. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen zu beteiligen.
Jagdhornbläsergruppen anderer LJV und angrenzender Nachbarländer sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich als Gästekorps (zu den gleichen Bedingungen wie heimische Korps) anzumelden.
Die komplette Ausschreibung sowie die notwendigen Anmeldeunterlagen stehen auf der Internetseite des LJV zur Verfügung.
Jeder, der nicht mit dem Jagdhorn teilnehmen wird, ist schon jetzt herzlich eingeladen, sich den Termin vorzumerken und am 16. oder 17. Mai 2020 einen Ausflug - vielleicht auch mit der ganzen Familie - in den Wildwald Vosswinkel zu unternehmen.

 

Schießtermine 2020 jetzt planen

Dortmund, 12. November 2019 (LJV). Auf der Internetseite des LJV können ab sofort die für 2020 geplanten Termine für die Schießveranstaltungen des LJV und des DJV eingesehen werden.
Die LJV-Schießobleute freuen sich schon jetzt auf eine rege Teilnahme und bitten darum, die Schießtermine vorzumerken. Berücksichtigen Sie diese bitte auch bei der Planung der Schießen
in den Hegeringen und Kreisjägerschaften, um Terminkollisionen möglichst zu vermeiden und werben Sie insbesondere bei allen Jungjägern (1. – 3- Jagdschein) für eine Teilnahme
in der eigenen „Jungjägerwertung“ bei allen Meisterschaftsschießen.

 

Seminar: Hege und Bejagung von Wildkaninchen

Dortmund, 12. November 2019 (LJV). Wildkaninchen – man hat sie oder man hat sie nicht – so sagen einige Jäger.
Im LJV Lehrrevier wurde Anfang der 1990er ein hervorragender Besatz aufgebaut und bis heute nachhaltig bewirtschaftet. Dass man dort einiges von dieser kleinen und schnellen Niederwildart versteht, zeigt sich an den hohen Jahresstrecken.
Landesweit sind Wildkaninchen durch Myxomatose und Chinaseuche bedroht, so dass sie der hegenden Hand des Jägers bedürfen. Im Rahmen dieses neuen LJV-Seminars werden u. a. die Rückgangsursachen und typische Wildkrankheiten beleuchtet
sowie Praxisempfehlungen zur Biotopverbesserung und nachhaltigen Bejagung vorgestellt. Eine Exkursion zu den Kaninchenvorkommen im Lehrrevier schließt sich an.

 Termin:
20. Dezember 2019
14.00 – 18.00 Uhr

Ort:
Biotop- und Artenschutzzentrum des Landesjagdverbandes NRW
Orsoy Land 4b
47495 Rheinberg

Teilnahmegebühr:
€ 15,- (inkl. Verpflegung)

Anmelden für die hier genannten Seminare können Sie sich hier:

Landesjagdverband NRW
Geschäftsstelle
Frau Martina Junge
Gabelsbergerstr. 2
44141 Dortmund
Tel.: 0 23 04 – 2 50 55 86 (Mo. bis Do. 08:00 – 10:00 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr)
Fax.: 0 23 04 – 9 78 96 10
E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de

Oder nutzen Sie unser Online-Formular.


DJV Newsletter November#2 9/11/19

Berlin, 08. November 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,

noch drei Wochen können Sie sich an der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" beteiligen, die wir mit dem dlv-Verlag im Jahr 2015 ins Leben gerufen haben. Dabei nehmen Jäger Nichtjäger mit zur Jagd, zu Revierarbeiten oder zum Wild kochen, um über das Waidwerk aufzuklären. Schreibt der Nichtjäger einen kleinen Erlebnisbericht, kann er einen von vier Preisen gewinnen. Hauptpreis ist eine Jagdscheinausbildung am Jagdschloss Springe, gesponsert von der Landesjägerschaft Niedersachsen. Schreibt der Jäger einen kleinen Erlebnisbericht, landet er im Lostopf der Jägergeschichten und kann ebenfalls einen von vier Preisen gewinnen. Hier ist der Hauptpreis ein Anschütz-Repetierer im Kaliber .308 Win.

Falls Sie in diesem Jahr einen Nichtjäger zur Jagd dabei hatten und Ihre Geschichte mit anderen teilen wollen, schicken Sie uns diese bitte gern zu. Einsendeschluss ist der 30. November. Mehr Informationen zur Aktion finden Sie hier.

Auch in dieser Woche sind wir mit zwei neuen Erste-Hilfe-Tutorials für Jagdhunde gestartet ("Starke Blutung" und "Offener und geschlossener Knochenbruch"). Die komplette Playlist finden Sie hier.

Außerdem sind zwei neue Stellen ausgeschrieben, einmal beim Landesjagdverband Rheinland-Pfalz im Wildschutzprogramm Feld & Wiese und einmal beim Landesjagdverband Baden-Württemberg im Pressereferat. Schauen Sie mal rein.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Was sonst noch passiert ist?

Deutscher Jagdrechtstag in Uslar


Der Deutsche Jagdrechtstag hat in dieser Woche in Uslar (Niedersachsen) getagt. Jagdrechtsexperten befassten Fachexperten mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern sowie in zugehörigen Rechtsgebieten. Dazu gehörten unter anderem ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Umgang mit dem Wolf, Fragen des Waffenrechts, Rechtsfragen um die Jagdgenossenschaften, Jagdhunde und Falknerei. Die ca. 70 Rechtsanwälte sowie Vertreter von Politik, Behörden, Gerichten und Verbänden beschlossen dabei auch Empfehlungen an die Politik und gaben eine Stellungnahme zum Umgang mit dem Wolf ab.



Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit Wolf und Waffenrecht

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 3. bis zum 8. November in Uslar getagt. 70 Experten unterbreiten Empfehlungen an den Gesetzgeber. Hier ist die Übersicht.

Zur Meldung

Erneuter Angriff auf Jagdhunde: Wolf in Brandenburg getötet

Medienberichten zufolge hat ein Wolf am Wochenende in Brandenburg Jagdhunde attackiert. Ein Jäger hat den Wolf daraufhin getötet. Es wäre bereits der zweite Vorfall dieser Art in Deutschland. DJV und LJV fordern eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

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DJV Deutscher Jagdverband

Impressum

Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
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DJV Newsletter November#1 1/11/19

Berlin, 01. November 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

mit dem ersten November ist die Saison der Drück- und Treibjagden in vollem Gang. Es ist die Zeit, in der unsere Jagdhunde einen Großteil der Arbeit verrichten. Dabei kommt es leider immer wieder zu Un- oder Notfällen, die rasch medizinisch erstversorgt werden müssen. Damit Sie im Fall des Falles richtig und schnell reagieren, haben wir die Videoreihe "Erste Hilfe für den Jagdhund" gestartet. Die ersten Filme finden Sie hier.

Ab heute startet im Newsletter auch die Rubrik: "Was ist sonst noch passiert?" Darin informieren wir über Neuigkeiten oder politische Arbeitsschritte rund um die Jagd, die uns in der vergangenen Woche beschäftigt haben, aber keiner Pressemeldung bedurften. So versuchen wir, Sie auch über Zwischenstände auf dem Laufenden zu halten. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Meinung zur Rubrik oder über Lob und Kritik zum Newsletter.

Für die Drück- und Treibjagden wünschen wir Ihnen viel Waidmannsheil, genießen Sie das Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Was ist sonst noch passiert?

Bundestag verweist Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes in Sachen Wolf nach 1. Lesung in den Ausschuss


Der Bundestag hat Ende vergangener Woche erstmals über einen Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes sowie über einen Gesetzentwurf der FDP-Fraktion zum Wolfsmanagement debattiert.

Beide Entwürfe wurden zur weiteren Beratung in die entsprechenden Ausschüsse überwiesen. Im November ist eine Anhörung geplant.

Der DJV hatte den Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes bereits im Mai lediglich als einen ersten Schritt in die richtige Richtung bewertet. Wir vertreten die Ansicht, dass der günstige Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland erreicht ist und fordern ein aktives Wolfsmanagement, eine ökologische Raumplanung, die Bestimmung eines Akzeptanzbestandes und die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht.

Das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) hat zum Umgang mit dem Wolf im Januar 2019 einen umfassenden Handlungsvorschlag „Wildtiermanagement Wolf“ vorgestellt.


Waffengesetz in der öffentlichen Anhörung


Im Innenausschuss des Bundestages wird es am 11. November eine öffentliche Anhörung zur geplanten Änderung des Waffengesetzes geben. Mit der Änderung soll unter anderem die Europäische Feuerwaffenrichtlinie umgesetzt werden - aber auch noch vieles mehr. Der DJV hat gemeinsam mit den anderen im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbänden den Entwurf heftig kritisiert: Er geht deutlich über das hinaus, was die Umsetzung erfordert und führt in erster Linie zu mehr Kriminalität, aber nicht zu mehr Sicherheit. Die Änderungen betreffen in zunächst Sportschützen, Handel und Hersteller. Es soll aber auch auf die Möglichkeit ausgeweitet werden, Waffenverbotszonen zu schaffen. Auch davon wären in erster Linie Unbeteiligte betroffen.



DJV Deutscher Jagdverband

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Einladung zur diesjährigen Hubertusmesse 25/10/19

Hubertusmesse__19.pdf

DJV Newsletter Oktober#4 25/10/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

nachdem wir Sie bereits am Mittwoch außer der Reihe über die geplante Verschärfung des Waffengesetzes informiert haben, möchten wir Sie heute noch auf unsere neue Videoserie „Erste Hilfe für den Jagdhund“ aufmerksam machen. Die mehrteilige Serie zeigt, wie Sie im Fall der Fälle ohne viele Hilfsmittel Ihrem „besten Freund“ helfen können. Die einzelnen kurzen Clips werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Haben Sie daher unbedingt auch ein Auge auf unsere Youtube-Playlist zum Thema.

Ein besonderes Anliegen ist es uns auf die kommende Zeitumstellung hinzuweisen. In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Dies erhöht das Wildunfallrisiko, da Reh, Hirsch und Wildschwein besonders in der Morgendämmerung aktiv sind. Informieren Sie doch einfach die lokale Presse darüber und geben Sie Verhaltenstipps. Neu ist die Seite www.wildunfall-vermeiden.de - schauen Sie mal rein.

Haben Sie noch 5 Minuten? Dann nehmen Sie doch noch an unserer Umfrage zum Thema Wildbret-Verzehr teil. Die Umfrage läuft noch bis zum 31.10.2019. Unter allen Teilnehmern verlosen wir u.a. das Buch "Ich esse, also jage ich" von Fabian Grimm. Er war Vegetarier und ist nun selbst Jäger.
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Zeitumstellung erhöht Wildunfallrisiko

Mit der Umstellung auf die Winterzeit steigt die Gefahr von Wildunfällen. Reh, Hirsch und Wildschwein sind während der Dämmerung am häufigsten unterwegs - und damit während des Berufsverkehrs. Der DJV mahnt zur erhöhten Vorsicht.

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Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus

Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.

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DJV Deutscher Jagdverband

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 24/10/19

Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus

 Berlin, 23. Oktober 2019 (DJV). Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.

"Mit dem Aktionismus wird der Bevölkerung ein Gewinn an Sicherheit vorgegaukelt. Erschaffen werden soll ein Bürokratiemonster, das selbst Experten der Polizei für nicht umsetzbar halten", sagte Friedrich Gepperth, Vorsitzender des Forum Waffenrecht. Die geplanten Verschärfungen sorgten dafür, dass Fachkräfte in den Sicherheitsbehörden mit bürokratischen Vorgaben beschäftigt seien, anstatt Kriminalität zu bekämpfen. Seehofer geht mit seinen Vorschlägen weit über die Vorgaben der europaweiten Feuerwaffenrichtlinie hinaus und bricht damit seine Zusage, dass die Richtlinie nur eins zu eins umgesetzt werden sollte. Die Richtlinie musste bereits bis September 2018 in deutsches Recht umgesetzt werden. Eine Fristverlängerung läuft Ende Dezember aus.

Nun sollen unter anderem generelle Waffenverbotszonen eingeführt werden: Darin wären nicht nur Taschenmesser ab einer Klingenlänge von vier Zentimetern bereits verboten, sondern auch ein unbestimmter Kreis von "gefährlichen Gegenständen". Sogar Glasflaschen könnten unter das Verbot fallen. In den Zonen soll es Personenkontrollen ohne Anlass geben. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund sehen darin einen Schritt hin zum Überwachungsstaat. Solche Zonen haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, Anwohner, Besucher, Kunden von ansässigen Geschäften oder auf Handwerker. Auch wenn Ausnahmen im Gesetz und in der Verbotszonenverordnung vorgesehen werden, verbleiben erhebliche Unsicherheiten. Für sehr viel wirksamer halten die Verbände und Experten der Polizei ein individuelles Verbot von Waffen für bereits straffällig gewordene oder anderweitig aufgefallene Personen. Dies ist nach Ansicht von Polizeiexperten auch in der Praxis weit praktikabler. Das Bundesinnenministerium lehnt diese Vorschläge dagegen vehement ab.

Eine weitere geplante Verschärfung ist die verpflichtende Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung. Die acht Verbände begrüßen zwar die Absicht, Extremisten den Zugang zu Waffen zu verwehren. Sie kritisieren aber, dass mit der geplanten Änderung alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht gestellt würden. Ein Mehr an Sicherheit werde damit nicht geschaffen. Denn der Verfassungsschutz kann bereits jetzt auf die Daten im Nationalen Waffenregister zugreifen und so Extremisten den Zugang zu Waffen gezielt verwehren.

Die EU-Feuerwaffenrichtlinie nutzt Minister Seehofer auch als Vorwand dafür, Sportschützen weiter zu schikanieren: Die Anforderungen für den Besitz von bereits legal erworbenen Waffen sollen drastisch angehoben werden. Die hohen Anforderungen, die für den Erwerb gelten und die durch die Rechtsprechung schrittweise angehoben werden, sollen künftig auch für den weiteren Besitz gelten. In der Praxis bedeutet das: Für jede legale Waffe muss der Besitzer künftig 18 Schießtermine jährlich vorweisen. Kein Anschlag würde dadurch verhindert.

Ein Bürokratiemonster ist auch die neue Regelung zu Magazinen mit mehr als 10 Schuss für Gewehre sowie 20 Schuss für Pistolen und Revolver. Diese Magazine, die bisher völlig frei erwerbbar waren, sollen künftig verboten werden. Auch damit geht Seehofer über die Richtlinie hinaus. Die geplante Regelung verschärft auch die Rechtsunsicherheit, die schon die Richtlinie begründet hat. Die Regelung verlangt vom einzelnen Magazinbesitzer eine eigene Beurteilung des Magazins, die schon für den kriminaltechnischen Dienst der Polizei kaum zu bewältigen wäre. Damit geht auch dieses Vorhaben weit über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Die Verbände lehnen dies ab.

Weitere Verschärfungen sind geplant, die Handel und Hersteller von Waffen negativ beeinflussen - ohne ein Plus an Sicherheit zu erreichen. Die Verbände fordern Minister Seehofer und die Abgeordneten des Bundestages auf, unsinnige Restriktionen für legale Waffenbesitzer ersatzlos zu streichen. Stattdessen sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, den illegalen Waffenbesitz endlich effektiv zu bekämpfen.

Das deutsche Waffengesetz ist eines der strengsten weltweit. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King's College sagte kürzlich gegenüber der Augsburger Allgemeinen, dass das strenge Waffenrecht in Deutschland bei dem Anschlag in Halle vermutlich sogar zahlreichen Menschen das Leben gerettet habe, weil der Täter keinen Zugang zu legalen Waffen gefunden hat.

 

Die unterzeichnenden Verbände vertreten mehr als 2 Mio. Mitglieder in über 15.000 Vereinen in ganz Deutschland. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem der Deutsche Jagdverband e. V., der Bund Deutscher Sportschützen e. V., der Bund der Militär- und Polizeischützen e. V., die Deutsche Schießsport Union e. V., der Bundesverband Schießstätten e.V., der Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. und der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition.

 

Der DJV ruft dazu auf, die bekannten Abgeordneten des Bundestages anzusprechen und damit das Anliegen der betroffenen Verbände zu unterstützen.

 


Neues Waffenrecht 23/10/19

Berlin, 23. Oktober 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

außerhalb der Reihe möchten wir Sie ausnahmsweise heute über die geplante Novelle des Waffengesetzes informieren:

Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Dabei hatte der Täter sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht, der Deutsche Schützenbund und der Deutsche Jagdverband protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten mit illegalen Waffen nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.

Die geplanten Verschärfungen sind in erster Linie ein wahres Bürokratiemonster, gehen weit über die Vorgaben der europaweiten Feuerwaffenrichtlinie hinaus und werden Kriminalität nicht bekämpfen.

 

Die Verschärfung sieht u.a. vor:

- Einführung genereller Waffenverbotszonen: Darin wären nicht nur Taschenmesser ab einer Klingenlänge von vier Zentimetern bereits verboten, sondern auch ein unbestimmter Kreis von „gefährlichen Gegenständen“. Sogar Glasflaschen könnten unter das Verbot fallen.

- Verpflichtende Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung: Hiermit würden alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht gestellt.

- Schikane von Sportschützen: Die Anforderungen für den Besitz von bereits legal erworbenen Waffen sollen drastisch angehoben werden. Für jede legale Waffe muss der Besitzer künftig 18 Schießtermine jährlich vorweisen.

- Neue Regelung zu Magazinen: Magazine mit mehr als 10 Schuss für Gewehre sowie 20 Schuss für Pistolen und Revolvern die bisher völlig frei erwerbbar waren, sollen künftig verboten werden.

Weitere Verschärfungen sind geplant, die Handel und Hersteller von Waffen negativ beeinflussen - ohne ein Plus an Sicherheit zu erreichen. Die Verbände fordern Minister Seehofer und die Abgeordneten des Bundestages auf, unsinnige Restriktionen für legale Waffenbesitzer ersatzlos zu streichen. Stattdessen sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, den illegalen Waffenbesitz endlich effektiv zu bekämpfen.

 

Mehr Details entnehmen Sie bitte der unten aufgeführten Pressemitteilung.

Sprechen Sie ihren Abgeordneten des Bundestages an und unterstützen Sie unser aller Anliegen.

Alle legalen Waffenbesitzer müssen jetzt zusammenstehen!
 

Wir wünschen Ihnen trotzdem eine gute Woche,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus

Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.

Zur Meldung
DJV Deutscher Jagdverband
Berlin, 18. Oktober 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Wir hoffen, Sie konnten den Vollmond und die wahrscheinlich letzten lauen Nächte am vergangenen Wochenende gut nutzen. In einer Woche wird zudem die Zeit umgestellt. Für Autofahrer und besonders Berufspendler bedeutet das verstärkt: Augen auf am Steuer und ganz besonders in der Dämmerung, denn die meisten Rehe, Hirsche oder Wildschweine sterben tatsächlich im Oktober auf deutschen Straßen.

Das merken wir auch bei unserem Tierfundkataster: Aktuell gehen zahlreiche Funde in die Tierfunde-Kataster-App ein und neue Nutzer kommen hinzu. Für die App gibt es ab sofort ein Update. Wir haben die Startseite optimiert und die Bedienung verbessert. Falls noch nicht automatisch erfolgt, führen Sie bitte einfach das kostenlose Update aus dem Appstore aus und helfen Sie uns weiterhin, Straßen sicherer zu machen!

In der vergangenen Woche war Welternährungstag. Wir haben in einer Verbrauchermeldung die Vorzüge des "besten Lebensmittels der Welt" dargelegt. Warum essen Sie am liebsten Wildbret, wie häufig essen Sie Wildbret, wie hoch ist in etwa der Anteil, den Sie vermarkten und wie bereiten Sie Ihr Wildbret zu? Das interessiert uns brennend. Deshalb haben wir eine kleine Online-Umfrage erstellt (Ausfüllzeit etwa 5 Minuten). Unter allen Teilnehmern verlosen wir attraktive Preise, wie etwa das neue Buch "Ich esse, also jage ich" von Fabian Grimm sowie Equipment der "Wild-auf-Wild"-Kampage.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Alternativtext nicht vergessen

Wilder Genuss an kalten Tagen

Ob Wildschwein, Reh oder Hirsch: Der DJV empfiehlt zum Welternährungstag Wildfleisch als natürliche Alternative zu herkömmlichen Fleischprodukten. 60 Prozent der Deutschen essen es mindestens ein Mal im Jahr, Wildbretanbieter gibt es inzwischen bundesweit.

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DJV Deutscher Jagdverband

DJV Newsletter Oktober#2 11/10/19

Berlin, 11. Oktober 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das mit großer Spannung erwartet Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Wolfsjagd in Finnland ist da. Auch wenn der Gerichtshof die Wolfsjagd für ein zulässiges Mittel des Wolfsmanagements hält, bleibt trotzdem manches unklar. Klar ist aber: Die Spielräume in Bezug auf die zukünftige nationale Gesetzgebung sind da, aber die Hürden für Ausnahmen sind hoch, besonders wenn es nicht um den Schutz von Weidetieren, Hunden oder Infrastruktur wie etwa Deichen geht. Hier sind die Punkte, die wir positiv bewerten: Der EuGH hat mit dem Urteil bestätigt, dass die Wolfsjagd grundsätzlich ein probates Mittel für das Management von großen Carnivoren ist – sogar für streng geschützte Anhang-IV-Arten, wie Wolf und Luchs. Liegen konkrete Gründe vor (z.B. der Schutz von Jagdhunden oder Weidetieren), können Einzeltiere oder sogar ganze Rudel entnommen werden. Ziel der Wolfsjagd in Finnland war die Reduzierung der Gefahr von illegalen Abschüssen. Auch dafür hält der Gerichtshof Ausnahmen für möglich, aber die Hürden sind sehr hoch: Es werden weit umfangreichere Begründungen fällig, wenn es nicht um den Schutz von Eigentum, sondern um die Entnahme zur Reduktion der Population geht. Durch die hohen Anforderungen kann das Urteil auch zum Einfallstor für weitere Klagen werden. Fakt für uns bleibt: Die Wolfspopulation ist in Deutschland im günstigen Erhaltungszustand, der Bestand wächst weiter und ist nicht gefährdet. Der Wolf muss deswegen von Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie umgestuft werden. Unabhänging davon bestehen bereits jetzt rechtliche Spielräume in der FFH-Richtlinie, die in Deutschland noch gar nicht genutzt werden. Es ist wichtig, die künftig immer bedeutender werdende Entnahme unbürokratischer und schneller zu ermöglichen. Davon hängt maßgeblich die Akzeptanz des Wolfes in der Bevölkerung ab. Die Akzeptanz ist für den erfolgreichen Artenschutz entscheidend. Hier ist Augenmaß gefordert, nicht Ideologie!

Um Akzeptanz für Jagd und Jäger hat das Wild-auf-Wild-Grillteam um Torsten Pistol von "Pistole Hardcore-Food" und Wild-auf-Wild-Koch Sebastian Kapuhs auf der Leipziger Messe Jagd & Angeln am vergangenen Wochenende geworben. Mit einem genialen Wildentengericht und dem Wild-auf-Wild-Motto "Wild zubereiten ist super einfach!" haben sie im zweiten Gang den zweiten Platz geholt.

Preisverdächtig ist auch das Blühflächenprojekt des Landesjagdverbandes Brandenburg, das in diesem Jahr mit mehr als 300 ha Fläche ordentlich an Wachstum zulegen konnte. Hier kooperieren Jäger und andere Naturschützer mit den Landwirten vor Ort. Schauen Sie mal rein, es lohnt sich: "Brandenburg blüht"

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Alternativtext nicht vergessen

EuGH sieht Wolfsmanagement in Finnland kritisch

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat sich mit einem Urteil zur Wolfsjagd in Finnland zu den Voraussetzungen einer Ausnahme vom strengen Schutz nach der FFH-Richtlinie geäußert.

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Zweiter Platz im zweiten Gang

Ente gut, alles gut: Mit kross gebratener Entenbrust und -terrine überzeugte das Team von „Wild auf Wild“ die Jury auf der sächsischen Wildgrillmeisterschaft in Leipzig.

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Hunde mit Berufung

Bereits seit 15.000 Jahren sind Mensch und Hund ein Team bei der Jagd. In zwei von drei Jägerhaushalten lebt heute ein Vierbeiner. Für jeden Hund gilt: Klare Regeln sind wichtig

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Alternativtext nicht vergessen

Blühflächen im Land Brandenburg wachsen und wachsen!

Im Frühjahr 2019 startete der LJV Brandenburg mit dem Forum Natur das Projekt „Brandenburg blüht auf“. Über 100 Landwirte aus Brandenburg stellten bereist jetzt 300 Hektar Ackerfläche zur Verfügung.

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DJV Deutscher Jagdverband

Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 7/10/19

Nachrichten-Telegramm:

  • „Menschenrechte auch für Tiere?“ - WDR-Funkhausgespräch
    am 10. Oktober um 20:04 Uhr
    mit LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg
  • Auftakt der NRW-Wildwochen am 8. Oktober

Termine:

  • 08. Oktober 2019, Auftakt der NRW-Wildwochen
  • 10. Oktober 2019, WDR-Funkhausgespräch zum Thema
    „Menschenrechte auch für Tiere?“
  • 03. November 2019: „Sauerland-Herbst“ meets (Jagd-)Hörner

 

Nachrichten-Volltext: 

„Menschenrechte auch für Tiere?“ - WDR-Funkhausgespräch am 10. Oktober um 20:04 Uhr mit LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg
Köln/Dortmund 6. Oktober 2019 (WDR/LJV). Am kommenden Donnerstag, den 10. Oktober, sendet der WDR 5 aus dem Kölner Funkhaus live ein WDR-Funkhausgespräch zum Thema „Menschenrechte auch für Tiere?“. Teilnehmer der Gesprächsrunde ist auch LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg.
Aus der Pressemeldung des WDR: „Immer mehr Menschen kritisieren unseren Umgang mit Tieren. Manche lehnen sogar den Abschuss von Wildtieren ab. Das hat in NRW zu Streit mit den Jägern gesorgt. Wissenschaftler sagen: Tiere sind uns ähnlicher, als wir denken. Brauchen sie deshalb mehr Rechte?
Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine Fleischabgabe auf alle tierischen Produkte wie Fleisch, Milch, Butter und Eier. Das Umweltbundesamt will schon seit 2016 eine höhere Mehrwertsteuer für tierische Produkte.
Das reguliert aber nichts bei steigenden Fleischexporten und der Einfuhr von Futtermitteln wie Soja und Mais. Haben wir als Geschöpfe der Welt überhaupt das Recht, einander Gewalt anzutun, einander zu töten?
Welche Standards können einen besseren Umgang mit Tieren durchsetzen, reicht das Tierwohllabel? Hilft weniger Fleischkonsum dem Klimaschutz?

Gäste: Dr. Friederike Schmitz, Philosophin und Tierrechtlerin; Angelika Höhler, Bäuerin und Rinderzüchterin;Ralph Müller-Schallenberg, Präsident der Landesvereinigung der Jäger NRW; Prof. Monika Hartmann, Institut für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft Uni Bonn“

 Die Sendung beginnt um 20:04 Uhr, Ende ist um 21:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr.

Ort:     WDR-Funkhaus
            Wallrafplatz
            50667 Köln

 Interessierte Jägerinnen und Jäger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 Weitere Infos finden Sie auch hier: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/funkhausgespraeche/funkhausgespraeche1722.html

 

 NRW-Wildwochen 2019
Die diesjährigen NRW-Wildwochen werden auf der weltgrößten Nahrungs- und Genussmesse, der Anuga in Köln eröffnet. Der Auftakt findet am Dienstag, den 8. Oktober, auf dem DEHOGA-Stand statt. Wie in den Vorjahren werden der Landesjagdverband und seine Partner dort und in den folgenden Wochen landesweit auf die Vorzüge von Wildfleisch hinweisen. So ist am Messestand des DEHOGA NRW Wildbret während des gesamten Messeverlaufes fester Bestandteil der Menükarte. Landesweit veranstalten im Herbst Jägerschaften, Gastronomen und Fleischer tolle Veranstaltungen und werben so für das leckere Ergebnis der Jagd - Wildbret.

Schirmherrin der NRW-Wildwochen ist NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser.

Jetzt bei Wildgenuss NRW anmelden!

Die kostenlose Online-Plattform des Landesjagdverbandes NRW vernetzt private Jägerinnen und Jäger mit Verbrauchern. Ihre Wildbret-Vermarktung über Wildgenuss NRW garantiert den Verbrauchern hohe Qualität. Alle Anbieter weisen einmalig bei der ersten Anzeige nach, dass Sie gemäß des gesetzlichen Rahmens Ihr Wildbret vermarkten. Die Käufer können nach Wildbret-Anbietern in Ihrer Nähe suchen oder Such-Anzeigen aufgeben. Außerdem erhalten sie Informationen und Tipps zur Zubereitung und Rezepte.

Mehr Informationen zu den Nutzungsbedingungen erhalten Sie auf www.wildgenuss-nrw.de


DJV Newsletter Oktober#1 4/10/19

Berlin, 4. Oktober 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

der Herbst zeigt sich derzeit in ganz Deutschland von seiner nassen Seite. Herabfallendes Laub und schlechte Sicht sind Herausforderungen für Autofahrer. Wissenschaftler des Tierfund-Katasters haben jetzt herausgefunden, dass im Oktober die meisten Wildunfälle mit Reh, Hirsch und Wildschwein passieren. Gerade die Pendler unter Ihnen sollten in der Morgen-und Abenddämmerung besonders achtsam fahren. Zu dieser Zeit sind viele Wildtiere unterwegs. Besonders an unübersichtlichen Feld- und Waldrändern gilt: Fuß vom Gas und Fahrbahnrand im Auge behalten.

Neben Reh, Hirsch und Wildschwein geraten vor allem kleinere Säuger wie Feldhase und Fuchs unter die Räder. Häufiger jedenfalls als angenommen. Das belegen neue Zahlen des bundesweiten Tierfund-Katasters. Wissenschaftler haben insgesamt 19.800 Datensätze aus den vergangenen 24 Monaten ausgewertet. Hase und Kaninchen landen auf Platz zwei, gefolgt vom Fuchs. Auch Sing- und Greifvögel sind betroffen.

Wie Sie sicher durch den Herbst kommen, zeigen Ihnen DJV und ACV Automobil-Club Verkehr mit der gemeinsamen Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“. Auf der Webseite www.wildunfall-vermeiden.de informieren wir, wie Sie eine Kollision verhindern können und was zu tun ist, wenn es doch kracht. Hätten Sie gewusst, welche ungeahnten Kräfte bei einem Aufprall wirken? Der Spot „Wie schwer ist ein Elefant“ bringt Licht ins Dunkel.

Sollten Sie ein verunfalltes Wildtier am Straßenrand entdecken, lassen Sie den Fund von Ihrem Beifahrer kartieren: ganz einfach über die kostenlose Tierfund-Kataster-App. Wildunfallschwerpunkte können von Wissenschaftlern so ermittelt und entschärft werden. Kurzum: registrieren, Tierfunde melden und Leben retten!

Machen Sie auch Freunde und Bekannte auf das erhöhte Wildunfallrisiko aufmerksam. Verfolgen Sie in den kommenden Wochen die Kampagne #tierekennenkeineverkehrsregeln auf Facebook und Instagram.

Wir wünschen Ihnen eine allzeit sichere Fahrt,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Schsische Wildgrillmeisterschaft in Leipzig Quelle Wolf

Ziel: Titelverteidigung bei der Wildgrillmeisterschaft

Die Messe Jagd und Angeln in Leipzig lädt am 5. und 6. Oktober zur zweiten sächsischen Wildgrillmeisterschaft ein. Der DJV stellt das Team von Wild auf Wild, welches den Publikumspreis verteidigt. Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns!

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Maronenrhrling Quelle Kaufmann

Pilze sammeln im Einklang mit der Natur

Im Spätsommer sprießen Maronen und Steinpilze aus dem Waldboden. Der DJV bittet Pilzliebhaber, sich rücksichtsvoll und umsichtig zu verhalten – den Wildtieren zuliebe. Zusätzlich gibt er hilfreiche Sammeltipps.

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DJV Deutscher Jagdverband

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DJV Newsletter September#4 28/9/19

Berlin, 27. September 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,

vor zwei Tagen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner alle Interessensvertreter zum Waldgipfel in Berlin zusammengerufen. Natürlich war auch der DJV mit Forstwirtschaftsreferentin Dr. Astrid Sutor und dem Vizepräsident des LJV Rheinland-Pfalz und Leiter des Forstamtes Trier Gundolf Bartmann vor Ort. Positiv war, dass die Vertreter weitestgehend sachlich und fokussiert diskutiert haben und wir mit unseren Forderungen (z.B. mehr Personal in den Forsten und "Mut zur Lücke" für mehr Biodiversität) nicht allein waren. Positiv war auch, dass sich alle einig waren, dass es ohne uns Jäger nicht geht. Im Rahmen eines Fachpanels wurde auch über die Anpassung von Wildbeständen gesprochen. Wir haben klar gemacht, dass Ethik und Tierschutz weiterhin gelten müssen und Jagd nur ein Instrument im Wildtiermanagement ist.

In Vorbereitung des Waldgipfel haben wir unsere Forderungen unter dem #waldbaumitwaidblick mit Filmen unterlegt, die Sie in den sozialen Medien abrufen können. Schauen Sie mal bei Facebook, Instagram und Co. vorbei.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Waldgipfel: DJV fordert wildtierfreundliche Strategie

Waldumbau droht am Personalmangel zu scheitern: Die Hälfte der Stellen wurden in 25 Jahren gestrichen. Wildtiere dürfen nicht zum Sündenbock für verfehlte Forstpolitik werden. DJV veröffentlicht Frage-Antwort-Papier.

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Artenvielfalt als Ziel der künftigen Agrarpolitik

Umweltleistungen belohnen, statt durch bürokratische Hürden verhindern: Landwirte sollten für Artenschutz in Feld und Flur fair entlohnt werden. Dies fordert der DJV anlässlich der Herbstkonferenz der Agrarminister in Mainz.

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DJV Newsletter September#3 22/9/19

Berlin, 20. September 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

als "Nutzer und Schützer" sitzen wir auf politischer Ebene manchmal zwischen den Stühlen: auf der einen Seite Bauern- und Waldbesitzerverbände, auf der anderen Natur- und Umweltschutz. Manchmal scheint es, als ob nur wir Jäger es sind, die beides vertreten. Oder Halt, wirklich nur wir? Nein! Sowohl Fischer und Angler als auch Imker folgen dem Prinzip "Use it or lose it" der Weltnaturschutzunion (IUCN) - gemeinsam sitzen wir in einem Boot. Zum Beispiel, wenn es um das Thema invasive Arten geht. Was Waschbär und Mink für uns Jäger sind, sind Signalkrebs und Schwarzmeergrundel für Fischer. Deshalb haben wir uns mit Fischern und Imkern für ein gemeinsames Kochprojekt zusammengetan. Zwei Tage haben wir mit kreativen Köchen unsere wilden Erzeugnisse kulinarisch kombiniert. Herausgekommen sind 12 Rezepte und Videos. Schauen Sie mal rein.

Benötigen Sie die Videos für eine Vorführung hochauflösend? Fragen Sie uns gern an, wir stellen Ihnen die Dateien bereit.

Die Deutsche Wildtierstiftung (DeWiSt) hat eine Kampagne für das Rotwild ins Leben gerufen. Wir bitten Sie, diese hier zu unterstützen.

In Vorbereitung auf die politischen Diskussionen zum Thema Waldumbau in klimastabile und artenreiche Wälder lassen wir in den kommenden Wochen immer wieder Stakeholder zu Wort kommen, die uns unter #waldbaumitwaidblick in den sozialen Medien Ihre Meinung sagen. Die Diskussion würden wir auch gern mit Ihnen führen. Also diskutieren Sie mit. Wir haben heute Abend auf Facebook, YouTube und Twitter mit dem ersten Beitrag gestartet.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Start ins Jägerleben mit dem DJV-Jungjägerpaket

Nach der Jagdscheinprüfung ist vor der ersten Jagd: Letzte Chance, einen der verbliebenen 3.600 Rucksäcke zu bestellen. Seit Ende 2016 hat den DJV schon über 21.000 kostenlose Pakete an frischgebackene Jäger für den Einstieg in den Jagdalltag verschickt.

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"Jagd refinanziert Nashornschutz"

Internationale und nationale Medien berichten von der Erlegung eines Spitzmaulnashorns durch einen US-Amerikaner in Namibia. Aus dieser Jagd fließen umgerechnet 360.000 Euro in den Wildtierschutz Namibias und tragen zu einer der erfolgreichsten Naturschutzstrategien Afrikas bei. Die Tierrechtsszene stellt das in Abrede.

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DJV Newsletter September#2 13/9/19

Berlin, 13. September 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

am morgigen Samstag, den 14. September, ist "Tag der Sprache". Das haben wir zum Anlass genommen, um in einer Verbrauchermeldung über die Ursprünge der Jägersprache aufzuklären. Denn die eine oder andere Redewendung gibt es nach mehr als 1.000 Jahren immer noch im Sprachgebrauch. Schauen Sie mal in unsere Meldung. Hätten Sie's gewusst?

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Die Jägersprache: Bildreiche Redewendungen im Alltag

Die Jägersprache ist seit dem 7. Jahrhundert ein Teil des jagdlichen Brauchtums. Viele Ausdrücke und Redewendungen sind in den Alltag übergegangen und werden noch heute benutzt. Zum Tag der deutschen Sprache am 14. September gibt der DJV einen Einblick in diese Zunft-sprache.

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Wohnungsputz für Spatz und Meise

Es wird Herbst und die heimischen Vogelarten suchen nach geeigneten sauberen Quartieren mit ausreichend Platz. Der DJV erklärt, wie man Nistkästen jetzt reinigt oder einfach neue baut. Parasiten wie Federläuse machen Vögeln sonst das Leben im Winter schwer.

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Mit 76 Jahren zum "Meister aller Klassen"

690 Schützinnen und Schützen nahmen vom 4. bis zum 7. September 2019 an der DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen in Liebenau teil. Mit 50 Jahren Erfahrung sicherte sich Wilhelm Cordes bei seinem Heimspiel den begehrten Meistertitel.

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DJV Newsletter September#1 6/9/19

Berlin, 06. September 2019


Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

noch bis zum 7. September findet in Liebenau die 65. DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen statt. Der Wettbewerb erfreut sich großer Beliebtheit: Die Teilnehmerzahl hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und liegt momentan bei über 700 Jagdschützinnen und Jagdschützen. Natürlich wollen wir Ihnen dieses Highlight nicht vorenthalten und sind für Sie mit einem Team vor Ort. Verfolgen Sie unsere tagesaktuelle Berichterstattung auf Facebook und Instagram. Die Ergebnisse werden umgehend auf unserer Internetseite jagdverband.de/BMJS19 veröffentlicht. Unser Team in Liebenau bietet Ihnen derweil nicht nur Impressionen, sondern auch interessante Fakten: Wussten Sie beispielsweise, dass zwischen dem ältesten (85 Jahre) und dem jüngsten (16 Jahre) Teilnehmer ganze 69 Jahre liegen? Wir sind jedenfalls auf die Ergebnisse gespannt und wüschen allen Teilnehmern vor Ort faire und erfolgreiche Wettkämpfe.

Besonders gefreut haben wir uns über eine Aktion der kulinarischen Art: Jäger, Angler, Imker und Köche haben zwei Tage lang gekocht, gegrillt und experimentiert. Herausgekommen sind ein Dutzend kreative Rezepte für die Outdoor Küche. Freuen Sie sich auf die Videos und Rezeptideen, die wir demnächst auf www.wild-auf-wild.de veröffentlichen. Um Ihnen den Mund schon etwas wässrig zu machen, haben wir ein kleines Video der gemeinsamen Aktion des Deutschen Angelfischerverbands (DAFV) und des Deutschen Jagdverbands (DJV) vorbereitet. Guten Appetit!
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,
Ihre DJV-Geschäftsstelle

Wilde Freiluft-Küche

Zwei Tage lang haben Angler, Jäger und Imker gemeinsam gekocht und gegrillt. Herausgekommen sind ein Dutzend kreative Rezepte. Ein Fokus: invasive Arten. Videos und Rezepte gibt es in Kürze bei wild-auf-wild.de.

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Südliches Afrika stellt CITES-Mitgliedschaft in Frage

Bei mehreren südafrikanischen Staaten herrscht große Unzufriedenheit über die Ergebnisse der Genfer CITES- Konferenz. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung kündigen zehn südafrikanische Länder an, ihre CITES- Mitgliedschaft auf den Prüfstand stellen zu wollen.

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DJV Newsletter August #5 30/8/19

Berlin, 30. August 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

der deutsche Wald ist in Gefahr, so steht es in diesen Tagen und Wochen in allen Gazetten. Die Sturmschäden der vergangenen Jahre und zwei heiße Sommer in Folge lassen Rinden aufspringen und Kronen schütter erscheinen. Bei einem derart geschwächten Zustand haben Borken- und Buchenprachtkäfer leichtes Spiel. Auf 250.000 Hektar schätzt der Bund Deutscher Forstleute (BDF) die zu erwartenden deutschen Schadflächen. Das sind 2,2 Prozent der insgesamt 11,4 Millionen Hektar Waldfläche. 2,8 Millionen Hektar davon sind laut BDF nicht-standortgerechte Monokulturen.

Doch was ist standortgerecht vor dem Hintergrund des Klimawandels? Kein anderes produzierendes Gewerbe dürfte so lange Produktionszyklen haben wie die Forstwirtschaft. Für in Legislaturperioden denkende Politiker ist das eine echte Herausforderung. Legitimiert das Forstreformen der vergangenen Jahrzehnte, die sich durch Sparhaushalte und Personalkürzungen auszeichnen? Laut BDF wurden die Zahl der Forstleute in 25 Jahren halbiert.

Wir können Ihnen diese Fragen nicht beantworten. Wir sehen die Notwendigkeit klimastabiler Wälder in Deutschland. Handeln müssen wir jetzt. Wir werden jedoch nicht zulassen, dass Verfehlungen der Forstpolitik auf dem Rücken unseres Wildes ausgetragen werden. Weder Reh noch Hirsch haben die Kiefer- und Fichtenmonokulturen angelegt, die bis heute noch in weiten Teilen Deutschlands das "Waldbild" prägen. Der Vorbau mit klimastabilen Baumarten bedarf aus unserer Sicht Einzelschutz und intensive Betreuung durch Pflegeeingriffe. Dazu muss Personal eingestellt werden. Die Zeit, in der in Verjüngungs- und Aufforstungsflächen der größte Schaden entsteht, erstreckt sich von Februar bis Mai. Genau in der Zeit ist Schonzeit oder ein Teil des Rehwildes gar nicht bejagbar. Ein "Waldbau mit der Büchse", wie Förster so schön sagen, ist gar nicht möglich. Die Lösung: Einzelschutz und Schwerpunktbejagung an Aufforstungsflächen bei gleichzeitiger Generierung von Wildäsungsflächen, die Ruhezonen sind.

Dies haben wir gestern bei einem Verbändegespräch der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dargelegt. Neben Deutschem Forstwirtschaftsrat (DFWR), Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbauern (AGDW), BDF und vielen weiteren Vertretern aus Nutzung und Schutz haben wir bekräftigt, uns für den Umbau in klimastabile Wälder einzusetzen – und für unsere heimischen Wildtiere. Denn für klimastabile Wälder darf die waidgerechte Jagd nicht über Bord gehen.

Wie denken Sie über das Thema? Diskutieren Sie mit auf Facebook, Twitter und Instagram.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende und hoffen, dass Sie sich mit uns auf die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen freuen, die in der nächsten Woche in Liebenau startet. Wir berichten in jedem Fall wieder zeitnah über Instagram und Facebook. Schauen Sie doch mal rein!

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Jagdverbände begrüßen großen Erfolg vor dem Bundessozialgericht

Berufsgenossenschaft muss viele Revierinhaber künftig von doppelten Grundbeiträgen freistellen

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Bundesmeisterschaft 2019: Und „Ah“b geht’s!

Ab dem 4. September sind Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt. Rund 700 Jägerinnen und Jäger messen sich auf der DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen. Der Wettkampf wird auf dem Schießstand in Liebenau ausgetragen.

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Waldumbau mit dem Gewehr funktioniert nicht

Anlässlich des Verbändegesprächs bei Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner fordert der DJV ein Umdenken in der Forstpolitik. Reh und Hirsch dürfen nicht zum Sündenbock für Sparwut und Stellenabbau in Behörden gemacht werden.

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DJV Newsletter August #4 23/8/19

Berlin, 23. August 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

ein starkes Mäusejahr beschert uns viele Turmfalken und den Auffangstationen der Falkner in Deutschland noch viel mehr Arbeit. Vermeintlich hilflose junge Greifvögel und Eulen werden von unerfahrenen Menschen aufgegriffen. Im besten Fall landen sie bei einem vogelkundigen Tierarzt, im schlechtesten Fall wird von den Findern versucht, ein Jungtier selber aufzuziehen. Erst wenn es dem Tier dann zusehends schlechter geht, wird es zum Tierarzt gebracht - dann meist zu spät, weil Verletzungen nicht rechtzeitig behandelt werden konnten oder gar versucht wurde, den jungen Greifvogel mit Katzenfutter zu füttern. Erhalten die Auffangstationen keine Angaben zu dem Fundort, wird eine Familienzusammenführung oftmals unmöglich. Diese Jungvögel werden dann in den Stationen mit Gleichaltrigen aufgezogen und über eine Methode ausgewildert, die aus der Falknerei stammt: dem sogenannten Wildflug.

Sehr oft brauchen junge Greifvögel und Eulen aber gar keine Hilfe, da sie weiter von ihren Eltern versorgt werden. Sie als Jägerinnen und Jäger können als sachkundige Ansprechpartner dienen: mahnen Sie zur Ruhe und fordern Sie besorgte Finder auf, die Situation aus der Ferne zu beobachten. Kommen die Eltern und versorgen den Jungvogel, kann Entwarnung gegeben werden. Wichtig ist, dass der Jungvogel aus dem Gefahrenbereich von Hunden und Katzen gebracht wird. Ein Berühren ist dabei ungefährlich für den Vogel, da anders als bei Säugetieren der menschliche Geruch die Vogeleltern nicht davon abhält, ihre Sprösslinge weiter zu versorgen. Aber Achtung vor Schnäbeln und Krallen: am besten greift man den Bruchpiloten mit Handschuhen oder einem Handtuch und setzt ihn in die unteren Äste eines Baumes.

Im Interview mit Sylvia Urbaniak von der Greifvogelhilfe Rheinland e.V. liefern wir Ihnen Ansprechpartner, wichtige Adressen und eine Antwort auf die Frage: Greifvogel gefunden- was tun?
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Jäger, Falkner, Hilfesteller: Greifvogel gefunden, was tun?

Die Telefone in den Auffangstationen für Greifvögel und Eulen in Deutschland stehen aktuell nicht mehr still: Spaziergänger finden am Waldboden eine junge Eule, ein junger Falke landet bei seinem Jungfernflug in einem Hinterhof. Polizei und Feuerwehr werden zur Rettung gerufen, Vogelkinder landen in Tierheimen und Tierarztpraxen. Wie man sich bei einem Fund richtig verhält, erklären DJV und DFO im Interview mit der Betreiberin einer Auffangstation.

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"Die Öffentlichkeit wird über die Situation in Afrika bewusst getäuscht"

Seit Samstag beraten Vertreter der 183 Unterzeichner des Washingtoner Artenschutzübereinkommens über den Handel mit wilden Tieren und Pflanzen (CITES) in Genf. Länder im südlichen Afrika wollen Handelsrestriktionen für Elfenbein, Nashorn und Jagdtrophäen lockern. Tierschützer sind dagegen. Im Interview mit dem Filmemacher und Biologen Dr. Klaus Sparwasser beleuchten CIC und DJV die Forderungen der südafrikanischen Länder an die Vertragsstaatenkonferenz.

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DJV Newsletter August #3 16/8/19

Berlin, 16. August 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,
 

wir suchen Unterstützung in der DJV-Geschäftsstelle! Interesse an einer FÖJ- oder Praktikantenstelle? Außerdem suchen wir Rechtsreferendare, die uns im Rahmen des juristischen Vorbereitungsdienstes unterstützen. Hier geht's zu den Stellenanzeigen.

Zudem steht die Drückjagdsaison vor der Tür. Gemeinsam mit den Landesjagdverbänden Berlin und Brandenburg bieten wir am 27. September ein Seminar an, das Ihr Wissen im Bereich "Erste Hilfe für den Jagdhund" auffrischt. Bei Interesse melden Sie sich gern an unter bildung@jagdverband.de.
 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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DJV-Seminar "Erste Hilfe für den Jagdhund"

Am 27. September 2019 lernen Teilnehmer, wie sie im Notfall reagieren sollten, welche Ausrüstung notwendig ist und wie sich Unfälle vermeiden lassen.

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DJV Newsletter August #2 9/8/19

Berlin, 09. August 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

bundesweit ist die Ernte verschiedener Feldfrüchte in vollem Gange. Erntejagden sind geeignet, die Zahl der Wildscheine zu reduzieren. Gerade vor dem Hintergrund der drohenden Afrikanischen Schweinepest ist dies notwendig. Wildschweine leben inzwischen oftmals vier bis fünf Monate im Jahr in der Feldflur und fühlen sich dort "sauwohl".

Sicherheit muss bei Erntejagden oberste Priorität haben und geht immer vor Jagderfolg. Die tragischen Unfälle aus dem vergangenen Jahr müssen für uns Jäger ein deutliches Warnsignal sein. Wir empfehlen, bei Erntejagden Hochsitze einzusetzen, damit ausreichend Kugelfang vorhanden ist. Jäger sollten grundsätzlich singnalfarbene Kleidung tragen und einen Mindestabstand zu Erntefahrzeugen und Nachbarschützen einhalten. Verkehrsteilnehmer sollten durch Warnschilder auf den laufenden Jagdbetrieb aufmerksam gemacht werden.

Wichtige Informationen rund um das Thema Erntejagd haben wir für Sie in zwei kurzen Videos aufbereitet (Erntejagd - Teil 1: Sicherheit bei der Wildschweinjagd; Erntejagd - Teil 2: gezielte Wildschweinjagd).

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Konflikte mit Bär und Wolf nehmen zu

Die Zahl gemeldeter Konfliktfälle zwischen Braunbären, Menschen und ihren Nutztieren in Rumänien steigt. Grund hierfür ist eine verfehlte Naturschutzpolitik. CIC und DJV warnen vor sinkender Toleranz gegenüber großen Beutegreifern bei ausbleibendem Wildmanagement.

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Verwilderte Hauskatzen sind Gefahr für die Artenvielfalt

Jährlich töten streunende Hauskatzen in Deutschland mindestens 100 Millionen Vögel. Der DJV fordert eine generelle Kastrations- und Registrationspflicht, um deren unkontrollierter Fortpflanzung entgegenzuwirken.

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Prüfung zum Revierjagdmeister in Springe erfolgreich abgelegt

12 Teilnehmer erhalten nach zweijähriger Vorbereitung den Meisterbrief

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Erntejagd, aber sicher

Jäger nutzen die Ernte von Feldfrüchten, um Wildschweine zu bejagen. Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest ist dies notwendig. Sicherheit hat dabei Priorität: Der DJV empfiehlt den Einsatz von Hochsitzen.

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Online-Auftritt des Tierfund-Katasters bietet neue Funktionen

Daten lassen sich ab sofort filtern. Die Ergebnisse können als Karte, Diagramm oder Tabelle angezeigt und gespeichert werden. Für registrierte Nutzer gibt es Zusatzfunktionen.

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DJV Deutscher Jagdverband

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Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
pressestelle@jagdverband.de
Telefon: (030) 209 1394 0


DJV Newsletter August #1 3/8/19

Berlin, 02. August 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

es ist Blattzeit und damit eine tolle Möglichkeit, interessierten Gästen die Kunst der Jagd zu zeigen. Selten lässt sich das Rehwild aus nächster Nähe beobachten wie während der Paarungszeit von Ende Juli bis Mitte August. Unsere Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ bringt Nichtjäger und Jäger bereits im fünften Jahr zusammen. Und so einfach geht’s: Schicken Sie einen kurzen Text mit einem oder mehreren Fotos vom gemeinsamen Erlebnis mit Ihrem Gast per E-Mail an jaeben@jagderleben.de. Weitere Informationen erhalten Sie hier. Auch unsere Facebook-Gruppe zur Aktion verbindet Jäger und Nichtjäger. Einfach der Gruppe beitreten, einen Beitrag mit Ihrem Gesuch und am besten Ihrer Postleitzahl posten – fertig!

Doch Obacht: Im Liebestaumel überquert das Rehwild oft unverhofft Straßen. Damit gibt es sogar tagsüber ein gewisses Wildunfallrisiko. Machen Sie doch Freunde und Bekannte auf die erhöhte Unfallgefahr aufmerksam oder informieren Sie Ihre Tageszeitung.

Hat es doch einmal gekracht, können Wildunfälle oder Tierfunde ganz einfach über unsere Tierfund-Kataster-App erfasst werden. Aus diesen Daten ermitteln Wissenschaftler Wildunfall-Schwerpunkte, die anschließend entschärft werden sollen. Wie Sie die kostenlose App nutzen können, haben wir kurz und knackig in einem Tutorial erklärt. Also: Registrieren, Tierfund melden, Leben retten!

Auch nicht vorenthalten wollen wir Ihnen unseren Abschlussfilm zum Sophie-Award 2019. Es war ein fantastischer Abend im Kant Kino in Berlin. Wir bedanken uns herzlichst bei allen, die mitgemacht und uns unterstützt haben.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Autofahrer aufgepasst: Rehe im Liebesrausch!

Ein Naturschauspiel ist im vollen Gange: Die Paarungszeit der Rehe. Mit ihr steigt die Gefahr von Wildunfällen. Rehe sind jetzt auch tagsüber unterwegs und queren plötzlich Straßen.

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Jagd hat Eisbären nie gefährdet

Eisbären würden durch Jagd bedroht, titeln deutsche Medien aktuell. CIC und DJV stellen jedoch fest: nachhaltige Jagd hat den Bestand der Bären nie gefährdet. Einnahmen aus nachhaltiger Jagd kommen lokalen Kommunen zugute.

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Tiefe Bestürzung über fremdenfeindlichen Vorfall

In Hessen ist in der letzten Woche ein aus Eritrea stammender Mann von einem Legalwaffenbesitzer angeschossen worden. Das Forum Waffenrecht (FWR) bedauert den Vorfall und spricht sein Mitgefühl aus.

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DJV Newsletter Juli #4 26/7/19

Berlin, 26. Juli 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die heißen Temperaturen lassen die Brunft des Rehwildes frühzeitig beginnen. Nicht nur Jäger bemerken die steigende Aktivität des Wildes, auch Autofahrer sehen die treibenden Wildtiere immer öfter gefährliche Straßen überqueren. Der DJV warnt vor der erhöhten Wildunfallgefahr. Wenn Sie sich informieren wollen, wo es in Ihrem Kreis am meisten kracht, probieren Sie doch das neue Werkzeug in unserem Tierfund-Kataster aus: Ab sofort können Sie nicht nur Daten eintragen, sondern auch alle eingetragenen Daten nach Kriterien filtern und durchsuchen. Sogar eine Kartendarstellung steht bereit.

Wie viele Rehe sind in meiner Gemeinde dieses Jahr schon durch Verkehrsunfälle gestorben? Wie häufig werden Todfunde von Greifvögeln unter Windkraftanlagen gemeldet? Und wurden in meinem Bundesland an Wildkrankheiten verendete Tiere gemeldet? Die Ergebnisse können mit wenigen Klicks kostenlos heruntergeladen werden und z.B. für Präsentationen und Meldungen genutzt werden. Hier haben Sie die Möglichkeit auf ausgewählte Darstellungen des Tierfund-Katasters zuzugreifen.

Neben der App können auch neue Funde eingegeben und eigene Funde bearbeitet werden. Sie können sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden und los geht es! Sind Sie noch nicht beim Tierfund-Kataster registriert? Auch das ist ganz einfach über die Website möglich.
Für häufig gestellte Fragen zur Nutzung der Onlineplattform haben wir eine umfangreiche Hilfefunktion eingefügt, die Sie bei Anwendungsfragen unterstützt. Auch das DJV-Team steht Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.

Bereits seit 2016 gibt es das Tierfund-Kataster bundesweit. Erstmals ist es möglich, deutschlandweit einheitlich Wildunfälle zu erfassen. Die von aktuell über 12.000 Nutzern eingegebenen Funde werden von Wissenschaftlern der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ausgewertet. Helfen auch Sie mit Wildunfälle und andere Todfunde zu melden! Sobald genügend Daten gesammelt wurden, werden diese zur Ermittlung von Wildunfallschwerpunkten genutzt und können so Leben retten.

Ansprechpartner:
Franziska Thelke, f.thelke@jagdverband.de, 030/2091394-35
Susann Krüger, s.krueger@jagdverband.de, 030/2091394-17

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Waldumbau nicht auf dem Rücken des Wildes austragen

In einem 10-Punkte-Papier fordert der BUND den Umbau zu klimastabilen und naturnahen Wäldern. Der DJV begrüßt diese Forderung, mahnt aber an, dass der Waldumbau nicht auf dem Rücken des Wildes ausgetragen werden dürfe. Besonders auf großen Schadflächen oder in klassischen Monokulturen gehe es nicht ohne Schutzmaßnahmen.

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Urlaubszeit: Tierleid vermeiden

Zur Ferienzeit werden jedes Jahr tausende Tiere ausgesetzt. Darunter sind nicht nur Hunde und Katzen, sondern auch exotische Tierarten. Das ist nicht nur tierschutzwidrig, sondern kann schnell zur Gefahr für heimische Tiere werden. Der Deutsche Jagdverband ruft zu mehr Tierschutz bei der Urlaubsplanung auf.

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DJV Newsletter Juli #3 16/7/19

Berlin, 19. Juli 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

lange haben wir darauf hin gearbeitet, jetzt ist er Geschichte: Der erste deutsche YouTube-Jagdfilmpreis ist vor einer Woche an Felix Kuwert aus Bayern verliehen worden. Die Top-10 der Jagdkurzfilme, die am vergangenen Freitagabend im Kant Kino in Berlin gelaufen sind, finden Sie übrigens jetzt auch auf dem neuen Sophie-Award-YouTube-Kanal. Schauen Sie mal rein und schreiben Sie uns gern in die Kommentare, welches Ihr Favorit gewesen wäre. Weitere Infos und Impressionen finden Sie auf www.sophie-award.de.

In dieser Woche ging es geschäftig weiter. Mit der Initiative "Wolf bleibt Wolf" geben wir in Kooperation mit dem Forum Natur Menschen aus dem ländlichen Raum eine Stimme. Im Moment finden Sie auf der Facebook-Seite der Initiative Statements von Landnutzern. Diskutieren Sie gern mit.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und zur beginnenden Blattzeit: Waidmannsheil!

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Erster deutscher Jagdfilmpreis verliehen

Am Freitag haben der Deutsche Jagdverband und „Jagdstolz“ erstmals den Sophie-Award verliehen. Der Amateurfilm-Preis zeichnet Filme aus, die es auf eine besondere Art und Weise schaffen, die Jagd der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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"Botswana ist kein Großwildreservat!"

Die Ankündigung der botswanischen Regierung, das seit 2014 bestehende Jagdverbot aufzuheben, sorgt für internationale Furore.

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Waldbaden: für Jäger kein neuer Trend

Aufenthalte im Wald fördern nachweislich die Gesundheit – und das völlig gratis. Jäger müssten demnach besonders vital sein: Sie halten sich 40 Stunden pro Monat in der Natur auf.

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DJV Newsletter Juli #2 12/7/19

Berlin, 12. Juli 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

in wenigen Stunden wird heute in Berlin der erste YouTube-Jagdfilmpreis, der Sophie-Award, verliehen. Das Kant-Kino mit 350 Plätzen dürfte nahezu ausverkauft sein. Der Preis prämiert den Film, der es vermag die Jagd für die Öffentlichkeit verständlich darzustellen. Von allen eingesendeten Beiträgen haben es die zehn besten Filme auf die Shortlist geschafft. Diese haben heute ihre Premiere. Im Anschluss wird eine hochkarätige Jury, darunter der Autor Bertram Graf von Quadt, die Herausgeberin des Halali-Magazins Ilka Dorn, Schauspieler Florian Panzner sowie Ehrenpräsident Hartwig Fischer, die Gewinner bestimmen. Moderiert wir der Abend von Lina Held und Patrick Rohloff.

Wir werden auf Facebook und Instagram live über das Event berichten. Vor Ort sind auch 15 Jagdblogger, die gestern und heute beim ersten DJV-Jagdblogger-Camp einen kleinen Einblick in die Arbeit des Dachverbandes erhalten haben und ihre Sicht einer gelungenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teilen konnten.

Falls Sie in der Nähe sind und heute Abend noch nichts vorhaben, lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen, es sind noch wenige Tickets für den Sophie Award an der Abendkasse erhältlich.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

"Wir halten nichts davon, Wildtieren Namen zu verpassen"

Vor zwei Wochen wurde in Namibia ein Elefantenbulle erlegt. Die Tierrechtsszene gab ihm den Namen „Voortrekker“. CIC und DJV fordern eine Versachlichung der Debatte im Umgang mit Mensch-Wildtier-Konflikten.

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DJV Newsletter Juli #1 6/7/19

Berlin, 5. Juli 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es ist Urlaubszeit. In vielen Bundesländern beginnen Sommerferien und Reisezeit. Obwohl erhöhte Tierschutzstandards gesellschaftlich große Zustimmung finden, wird in den Ferien vielerorts Minka immer noch vor die Tür gesetzt und an Autobahnraststätten werden immer noch Hunde angebunden. Sollten Sie Zeuge dieser Szenen werden, bitten wir Sie sachlich und konstruktiv einzugreifen. Sollten Sie Katzen oder Hunde im Revier aufgreifen, ist das Tierheim immer die erste Option.

Auch an den deutschen Küsten tummeln sich um diese Zeit junge Seehunde. Große Kulleraugen und ihre tolpatschige Art der Fortbewegung machen sie zum Foto- und begehrten Anfassobjekt. Wir haben in dieser Woche in einer Verbrauchermeldung informiert, wie sich Urlauber korrekt verhalten (auch hier gilt: Hände weg!) und was die ehrenamtlichen Wattenjagdaufseher (Niedersachsen) und Seehundjäger (Schleswig-Holstein) aus den örtlichen Jägerschaften leisten. Wenn Sie auch an der Küste unterwegs sein sollten, unterhalten Sie sich doch mal mit ihnen. Gerade in der Konfliktvermittlung zwischen Tourist und Wildtierzuständigen können wir von diesen Jagdkollegen einiges lernen. Wir nehmen diesen Newsletter zum Anlass Danke zu sagen - für die Unterstützung an den deutschen Küsten sowie für Ihr Engagement, wenn es um die Vermittlung zwischen Wildtier und Mensch geht.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Junge Seehunde bitte nicht anfassen!

Noch bis August säugen Seehunde ihren Nachwuchs auf Sandbänken an den Küsten. Der Deutsche Jagdverband bittet Urlauber, Abstand zu halten.

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DJV Newsletter Juni #3 22/6/19

Berlin, 21. Juni 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es wird sehr warm am Wochenende. In Ostdeutschland hat es schon die ersten Waldbrände gegeben. Wir haben kürzlich informiert, wie Waldbesucher das Risiko minimieren können. Diese Meldung können Sie gern für Ihre regionale Presse nutzen.

Die Vorbereitungen für den Sophie Award, dem ersten Jagdfilm-Wettbewerb am 12. Juli in Berlin, laufen auf Hochtouren. Heute hat die Vorauswahl-Kommission getagt. Ziel war es, aus den vielen eingereichten Beiträgen, die besten Zehn auszuwählen. Das war nicht leicht. Aber die Finalisten stehen fest und werden am kommenden Dienstag verkündet. Nur so viel: Wir dürfen uns auf einen sehr spannenden Filmabend mit richtig guten Jagdfilmen freuen. Restkarten gibt es noch im Kant-Kino direkt oder im DJV-Shop zu kaufen. Lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Waldbrand: Ein Funke genügt

Das Risiko von Waldbränden steigt vor allem in Ostdeutschland zum Wochenende merklich an. Der Deutsche Jagdverband ruft Naturbesucher zu Sorgfalt auf: Offenes Feuer ist ebenso gefährlich wie heiße Katalysatoren von Autos.

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DJV Newsletter Juni #2 16/6/19

Berlin, 14. Juni 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

alles Neue macht in diesem Jahr nicht der Mai, sondern der Juni: Seit dem Bundesjägertag hat der DJV mit Dr. Volker Böhning einen neuen Präsidenten. Olaf Niestroj ist neuer Geschäftsführer und folgt auf Andreas Leppmann. Dieser wird zukünftig als hauptamtlicher Geschäftsführer die Fellwechsel GmbH voranbringen. Auch die Stelle des Referenten für Landwirtschaft haben wir mit Ansgar Aundrup neu besetzt. Die DJV-Geschäftsstelle freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten und dem geschäftsführenden Präsidium. Volle Kraft voraus! Eine Übersicht über unser Geschäftsstellen-Team finden Sie übrigens hier.

Wer uns bei der täglichen Arbeit für Wild, Jagd und Natur unterstützen möchte, kann sich gern um ein Praktikum bewerben. Ab September haben wir wieder Plätze zu vergeben.

Wir wünschen Ihnen ein sonniges Wochenende und guten Anblick,

Ihre DJV-Pressestelle

Fotos erlegter Wildtiere treffen auf Unverständnis

Ob erlegtes Reh oder aktuell eine Giraffe: Fotos von getöteten Wildtieren sorgen in sozialen Medien für Kritik an der Jagd. CIC und DJV fordern mehr Sensibilität der Jäger im Netz.

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DJV zeichnet Jäger aus

Große Ehre für großes Engagement: Ehrenpräsident Hartwig Fischer verleiht auf dem Bundesjägertag in Berlin DJV-Verdienstnadeln für außerordentliche Leistungen.

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Olaf Niestroj ist neuer DJV-Geschäftsführer

Auf dem Bundesjägertag hat Andreas Leppmann das Amt des DJV-Geschäftsführers an Olaf Niestroj übergeben. Leppmann wird jetzt hauptverantwortlich den Vertrieb der Fellwechsel GmbH ausbauen: Über 20.000 Tiere haben Jäger vergangene Saison abgegeben. Die DJV-Service GmbH setzt ihren positiven Trend fort, der Gesamtumsatz steigt.

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Aktives Wolfsmanagement gefordert

Die Initiative „Wolf bleibt Wolf“ fordert ein praxisorientiertes Wolfsmanagement und lehnt aktuelle Verbändeempfehlung zum Herdenschutz als realitätsfern ab.

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Einen Fendt Vario in 9,3x62

Wie kann man das Engagement der Jäger und Landwirte für Lebensraum und Artenvielfalt am Besten unterstützen? Diese Frage haben Fendt und J. P. Sauer & Sohn auf eine im Waffenbau bislang einmalige Art und Weise beantwortet.

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DJV Newsletter Juni #1 8/6/19

Berlin, 07. Juni 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

wir befinden uns gerade mitten im Bundesjägertag, der gestern und heute unter dem Motto "Waidgerechtigkeit 2.0" in Berlin stattfindet. Am gestrigen Donnerstag haben wir den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt an vier ausgezeichnete journalistische Publikationen verliehen. Im Anschluss hat DJV-Präsident Hartwig Fischer den Sonderpreis Kommunikation an die kreativste und erfolgreichste Öffentlichkeitsarbeit von Jägerinnen und Jägern verliehen. Wir sind begeistert, mit welchem Engagement Sie sich in der Fläche für Wild, Jagd und Natur einsetzen!

Aus gesundheitlichen Gründen hat Hartwig Fischer als DJV-Präsident nicht erneut kandidiert. Die Delegiertenversammlung hat soeben Dr. Volker Böhning zum neuen DJV-Präsidenten gewählt - einstimmig.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat heute in einem Grußwort Hartwig Fischer für die gute Zusammenarbeit gedankt und den vorläufigen Fahrplan für die Novelle des Bundesjagdgesetzes vorgestellt. Mehr Informationen finden Sie in den sozialen Medien auf Facebook und Twitter.

Mit den sozialen Medien geht es auch am Nachmittag hier weiter: Von 15.00 bis 17.00 Uhr diskutieren wir auf dem Podium das Thema "Vom Erlegerbild zur Schlagzeile - die Jagd in den sozialen Medien". Wir übertragen die Diskussion per Livestream auf Facebook und unsere Webseite. Wir werden uns fragen: Wie viel Erlegerbilder verträgt Facebook? Welchen Anspruch haben wir an unsere Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien? Und nicht zuletzt: Welchen Anspruch haben wir an uns selbst und unser Waidwerk? Gäste sind die Bloggerin Niko Fux, der Jäger und Foodblogger Fabian Grimm, DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald, die akademische Jagdwirtin Christine Fischer, die ihre Abschlussarbeit zum Thema geschrieben hat und der Sprachwissenschaftler Thomas Emmert.

Im Anschluss können Sie gern auf Facebook mitdiskutieren. Schauen Sie doch mal vorbei.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Dr. Volker Böhning neuer DJV-Präsident

Auf dem Bundesjägertag 2019 in Berlin ist Dr. Volker Böhning zum neuen DJV-Präsidenten gewählt worden.

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Lesen, verstehen, mitmachen

Tierfund-Kataster, Fangjagd, Wolf und Afrikanische Schweinepest: Der Jahresbericht 2018/19 des Deutschen Jagdverbandes zeigt die Vielzahl jagdlicher Themen.

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Herausragende Projekte ausgezeichnet

Der Deutsche Jagdverband hat auf dem Bundesjägertag innovative Projekte von Jägern mit dem Sonderpreis Kommunikation ausgezeichnet. Deutlich wurde vor allem eines: Jäger sind kreativ.

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Der Kampf der Spatzen

Vier Journalisten hat der DJV heute auf dem Bundesjägertag in Berlin mit dem DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ ausgezeichnet. Die unabhängige Jury hat die Gewinner aus etwa 120 Einsendungen ausgewählt.

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Fuchsjagd ist gut für die Artenvielfalt

Anlässlich des Bundesjägertages veröffentlicht der DJV ein Papier mit Fakten zur Fuchsjagd. Grundlage sind ein Dutzend aktuelle Veröffentlichungen. Tierschützer behaupten regelmäßig: Die Natur regelt sich selbst. Das Fazit von Wissenschaftlern: Fuchs, Waschbär und andere Raubsäuger haben einen negativen Einfluss auf bedrohte Arten, Jagd hilft.

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Bundesjägertag 2019: Waidgerechtigkeit 2.0

Wolf, Wildschwein, invasive Arten: Die Schwerpunkte auf der diesjährigen Delegiertenversammlung in Berlin sind vielfältig. Experten diskutieren zudem über Jagd in den sozialen Medien. Neu gewählt wird der DJV-Präsident, Hartwig Fischer tritt nach acht Jahren im Amt nicht mehr an.

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Presseseminar in Flintbek: Noch Plätze frei

Presseobleute in den Jägerschaften sind oftmals erste Ansprechpartner der Medien. Professionelle Mitteilungen verfassen, die Vielfalt der jagdlichen Themen vermitteln und kritische Anfragen beantworten: Das DJV-Presseseminar macht fit. Willkommen sind Teilnehmer aus allen DJV-Mitgliedsverbänden.

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DJV Newsletter Mai #5 31/5/19

Berlin, 31. Mai 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

wenn uns der Ausgang der Europawahl am vergangenen Sonntag eins gezeigt hat, dann wohl das: Ein großer Teil der jungen Generation ist am Wohlergehen der Umwelt interessiert. Eigentlich nach der medialen Aufruhr um FridaysforFuture nicht überraschend. Für einige war es aber genau das. Was hat das jetzt mit den Jägerinnen und Jäger zu tun? Im Gegensatz zu den Schülerinnen und Schülern von #fridaysforfuture demonstrieren wir selten auf den Straßen großer Städte (und bisher nur dann, wenn Landesregierungen versucht haben, Landesjagdgesetze unpraktikabel zu gestalten), wir demonstrieren aber tagtäglich in unseren Revieren: Naturschutz, Artenschutz, Konfliktvermittlung, Tierschutz und Umweltschutz. Diese Themen müssen wir in einer zunehmend urbanisierten Gesellschaft künftig noch transparenter machen. Auch in den sozialen Medien. Beispielsweise haben wir mit einem Video über das richtige Verhalten in der Kinderstube Natur über 370.000 Menschen auf Facebook erreicht. Diesen Beitrag können Sie gerne auf Ihren Seiten teilen.

Für alle Kommunikatorinnen und Kommunikatoren unter Ihnen bieten wir im Herbst (20. bis 21. September) das Presse-Seminar "Mit Laptop und Lodenjacke" in Kooperation mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein an. Melden Sie sich am besten noch heute an.

Neben der Wahl eines neuen Präsidenten und des geschäftsführenden Präsidiums wird es auf dem Bundesjägertag in der kommenden Woche auch um das Thema "Jagd in den sozialen Medien gehen". Am Freitag, 7. Juni diskutieren wir von 15.00 bis 17.00 Uhr auf einer Podiumsdiskussion das Thema "Vom Erlegerbild zur Schlagzeile - die Jagd in den sozialen Medien". Wir übertragen die Podiumsdiskussion live auf Facebook und auf unsere Webseite Jagdverband.de. Schauen Sie doch mal rein.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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DJV Newsletter Juni #4 29/5/19

Berlin, 28. Juni 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

#TGIF sagen wir heute in der Geschäftsstelle beim DJV, Thank God It's Friday. In Berlin (Mitte) haben wir flimmernde 40 Grad über dem Asphalt und eine Klimaanlage ... wäre sehr schön, gibt's aber nicht. Dafür gab's ein Eis am Mittwoch, dass das WILD-Referat spendiert hat.

Wie unsere Wildtiere mit den tierischen Temperaturen umgehen, haben wir in einer Verbrauchermeldung erklärt. Zudem haben wir über Zecken in Wald und Feld informiert und wie man sich am besten vor ihnen schützt.

Beim Sophie Award, dem ersten YouTube Jagdfilmpreis, geht es in die heiße Phase. Der erste Trailer mit Szenen aus den zehn besten Jagdfilmen ist jetzt veröffentlicht. Schauen Sie mal rein.

Am vergangenen Wochenende hat im hessischen Kranichstein der Bundesbläserwettbewerb stattgefunden. Wer die Gewinner waren, erfahren Sie hier.

Wir wünschen Ihnen ein schönes und schattiges Wochenende,

Ihre DJV-Geschäftsstelle

Sommerzeit ist Zeckenzeit

Für einen unbeschwerten Aufenthalt im Freien sollten Naturbesucher sich vor Zecken schützen, denn die kleinen Blutsauger können Krankheiten auslösen. Die beiden Zeckenexperten Dr. Dania Richter und Prof. Dr. Franz-Rainer Matuschka warnen jedoch vor Panikmache und geben im DJV-Gespräch Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Projekt geht in die Praxis: Blühflächen statt Mais

Heute ist Auftaktveranstaltung des Kooperationsprojekts „Bunte Biomasse“ von Veolia Stiftung, Deutschem Jagdverband und Deutscher Wildtier Stiftung. Für mehr Artenvielfalt: Wildpflanzenmischungen sollen deutschlandweit 500 Hektar Mais für die Biogasproduktion ersetzen.

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Wie Wildtiere mit Rekordhitze umgehen

Lange Dürreperioden können gefährlich werden für das Reh. Gegen hohe Temperaturen haben Wildtiere zahlreiche Strategien entwickelt.

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Nach dem letzten Halali

Der Deutsche Jagdverband hat die Informationsmappe „Erbschaften“ veröffentlicht. Sie zeigt Jägern und Naturfreunden, wie sie durch Schenkungen und Vermächtnisse Einzelprojekte deutscher Jagdverbände unterstützen können.

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Neue App-Version für das Tierfund-Kataster ist online

Layout ist jetzt benutzerfreundlicher. Nutzer können Tierfunde einfacher verwalten und anschauen. Meldungen können bis zu drei Monate bearbeitet werden.

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Botswana: Wo Menschen leiden, leiden Wildtiere

Seit der Ankündigung ein Jagdverbot aufzuheben, sieht sich Botswanas Regierung mit einer Flut an Beleidigungen und sogar Aufrufen zum Tourismus-Boykott konfrontiert. Während einer Rede in den USA wird Botswanas Präsident verbal von einer Tierrechtsaktivistin attackiert und nimmt zu ihren Vorwürfen Stellung. CIC und DJV gratulieren zu einem Lehrstück in Sachen Demokratieverständnis, Menschenrechte und praktischem Artenschutz.

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Jagdhornbläser aus Hessen und Nordrhein-Westfalen sind Deutsche Meister im Jagdhornblasen

Am vergangenen Wochenende fand der Bundesbläserwettbewerb des Deutschen Jagdverbandes (DJV) im Schlosspark des Jagdschloss Kranichstein in der Nähe von Darmstadt, Hessen, statt.

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DJV Newsletter Mai #4 24/5/19

Berlin, 24. Mai 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

am kommenden Sonntag ist Europawahl. Wo Sie Ihr Kreuz setzen, werden Sie sicher nicht einzig und allein an der jagdpolitischen Einstellung einer Partei festmachen. Wir finden aber, es lohnt sich zumindest einen Blick auf die Antworten zu werfen, die uns die Parteien bezüglich einiger, wichtiger jagdpolitischer Fragen gegeben haben. Diese finden Sie in unseren Wahlprüfsteinen. Unsere Bitte an Sie: Gehen Sie wählen, denn Jagdpolitik wird auch in Europa gemacht, allen voran bei Themen wie Wolf, Feuerwaffenrichtlinie oder Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Apropos GAP: Obwohl wir seit Jahrzehnten produktionsintegrierte Maßnahmen in der Agrarpolitik fordern, bewegt sich dort wenig. Zeit, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung und der Veolia-Stiftung haben wir das Projekt "Bunte Biomasse" gestartet: Wildkräuter, die für mehr Artenvielfalt in der landwirtschaftlichen Fläche sorgen sollen, die aber gleichzeitig auch in Biogasanlagen genutzt werden können. Zunächst planen wir eine Umsetzung auf 500 ha. Wir suchen noch Landwirte, die mit uns neue Maßstäbe setzen wollen.

Wer in dieser Woche keine neuen Maßstäbe setzen wollte: das Umweltministerium, allen voran Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) als es um den Wolf ging. Mit Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) einigte sie sich zwar, die Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen zukünftig zu vereinfachen. Der Wolf wird jedoch nachwievor nicht ins Jagdrecht aufgenommen. Nach dem jahrelangen politischen Stillstand in dieser Angelegentheit, kam der Entwurf des Umweltministeriums am vergangenen Dienstag inklusive der rekordverdächtig kurzen Verbändeanhörung von sieben Stunden (Rückmeldung bis Dienstschluss) recht überraschend. Wir haben jedoch fristgerecht Stellung bezogen und hatten bereits einen Tag zuvor gemeinsam mit dem Forum Natur in der Bundespressekonferenz das Handlungskonzept für ein Wolfsmanagement (Wolf bleibt Wolf) vorgestellt. Bis zur Sommerpause soll der Entwurf Kabinett und Bundesrat passiert haben. Es bleibt spannend.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Europawahl-Wochenende, entscheiden Sie weise!

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Botswana beendet Elefanten-Jagdverbot

Botswanas Regierung hebt das seit 2014 bestehende Jagdverbot für Elefanten auf. Grund hierfür sind ausufernde Mensch-Tier-Konflikte. DJV und CIC begrüßen die sachliche und demokratische Entscheidung.

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„Bei so einem kleinen Kitz sieht man sogar das Herz pochen“

Friedel Lossau ist Kitzretter. Sein ständiger Begleiter vor Ort: Drohne „Bambi“. Im DJV Interview verrät er, welche Intention hinter dem Netzwerk Kittrettung steht, wie eine solche abläuft und welche Erfolge bereits erzielt wurden.

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Spezialregelung zum Wolf im Bundesnaturschutz- gesetz

Gesetzesnovelle geplant: Entnahme von Wölfen soll vereinfacht werden. DJV bemängelt das Fehlen eines umfassenden Konzepts und kritisiert das Vorgehen: Für eine Stellungnahme ließ das Bundesumweltministerium nur wenige Stunden Zeit.

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Blühflächen statt Mais

Veolia Stiftung, Deutscher Jagdverband und Deutsche Wildtier Stiftung starten Kooperationsprojekt „Bunte Biomasse“

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„Willkommen Wolf reicht nicht, Politik muss dringend handeln“

Aktionsbündnis Forum Natur fordert aktives Wolfsmanagement

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Aktuelles vom LJV NRW 22/5/19

Nachrichten-Telegramm:

  • Landesjägertag 2019: Lob für Jägerinnen und Jäger in NRW
  • Hegering Lintfort-Neukirchen gewinnt den Lernort Natur-Preis 2019
  • Biotop-Hegepreis 2019 geht an den Hegering Monschau
  • Seminar: Wildgans-Bejagung (Grau-, Kanada- und Nilgänse)
  • Seminar: Anlage und Bejagung von Kunstbauanlagen - Halbtagesseminar

 

Termine:

  • 19. Juni 2019: 8. LJV-Wildschutztag (mehr Informationen auf www.ljv-nrw.de)
  • 05. Juli 2019: Seminar Wildgans-Bejagung (Grau-, Kanada- und Nilgänse)
  • 26. Juli 2019: Seminar Anlage und Bejagung von Kunstbauanlagen

 

 

Nachrichten-Volltext:

LJV_NRW_Mai_2019.docx

DJV Newsletter Mai #3 18/5/19

Berlin, 17. Mai 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es ist Mitte Mai, der Regen der vergangenen Tage hat der Natur gut getan, sattes Grün wächst und gedeiht, wohin das Auge schaut. Und auch die sozialen Medien füllen sich: mit Bildern von erlegten Rehböcken und Schmalrehen. Wir wünschen natürlich allen Erlegerinnen und Erlegern ein kräftiges Waidmannsheil! Dabei fällt uns auf, dass Jagd wohl zu keiner Zeit so transparent war wie heute. Es ist gut, wenn wir mit wohl überlegten Fotos und Filmen zeigen, was eine moderne Jagd heutzutage ausmacht. Über die sozialen Medien können wir Vorurteile abbauen. Wir müssen es nur mit vereinten Kräften tun.

Wie es gelingen kann, ein positives Bild der Jagd in sozialen Medien zu zeigen, darüber wollen wir mit aktiven Jägerinnen und Jägern sowie hochkarätigen Referenten auf dem ersten DJV-Jagdblogger-Camp am 11. und 12. Juli 2019 in Berlin diskutieren. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Ideen und Gedanken. Wir haben 15 Plätze zu vergeben und freuen uns auf Bewerbungen. Wie das geht, finden Sie hier. Höhepunkt und Abschluss des Jagdblogger-Camps ist der Sophie Award am Abend des 12. Juli 2019 - der erste YouTube-Wettbewerb für Jagdfilme. Bewerbungsschluss für das Camp ist der 17. Juni.

Am kommenden Montag ist übrigens Weltbienentag. Warum Imkerei und die Jagd gar nicht so weit auseinander liegen, erklärt in einem Interview Jägerin und Imkerin Ulrike Theuner aus Schleswig-Holstein. Lesen Sie mal rein. Und bevor ihr Nachbar am Wochenende den Rasenmäher gegen das satte Grün einsetzt: vielleicht fragen Sie ihn vorsichtig, ob er eine kleine Ecke für die Bienen stehen lässt. So von Naturschützer zu Naturschützer. ;)

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

DJV lädt Jagdblogger zum Camp nach Berlin ein

Noch nie war Jagd gesellschaftlich so transparent wie heute. Ein Großteil unserer Öffentlichkeitsarbeit findet auf sozialen Plattformen wie Instagram, YouTube, Facebook und Co. statt. Anlass für den DJV, jagende Bloggerinnen und Blogger einzuladen.

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"Imkern schult das Auge für die Natur"

Ulrike Theuner ist Jägerin und Imkerin aus Leidenschaft im Kreis Segeberg. Im Interview verrät sie anlässlich des Weltbienentags, warum wir Insekten brauchen und gibt Tipps und Tricks für Hobbygärtner.

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IUCN und Jagdverbände legen Hintergrundpapier zur Auslandsjagd vor

Sachlich und faktenbasiert: Wie komplex Tourismus, Jagd, Gesellschaft und Wildtierschutz miteinander wirken, erläutert ein Papier von IUCN, CIC und DJV. Der Text liegt nun in deutscher Sprache vor.

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Ministerin Birgit Honé zu Besuch bei PARTRIDGE

Auf ihrer europapolitischen Tour durch Niedersachsen hat Birgit Honé den deutschen Teil von PARTRIDGE besucht und war begeistert. Dieses Projekt zur Verbesserung der Biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft kann sich sehen lassen.

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Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
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Telefon: (030) 209 1394 0


DJV Newsletter Mai #2 10/5/19

Berlin, 10. Mai 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Breaking News zum Freitag: In Luxemburg hat der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof zur Wolfsjagd Stellung genommen und sich für deren Zulässigkeit als Managementmaßnahme ausgesprochen. Obwohl die Stellungnahme Finnland betrifft, ist sie richtungsweisend für alle anderen EU-Länder. Wir begrüßen die Entscheidung sehr, denn diese impliziert nicht nur, dass unser mit dem Aktionsbündnis Forum Natur erstelltes Handlungskonzept für den Wolf in Deutschland so zulässig wäre. Sie geht darüber hinaus. Lesen Sie hier die Pressemeldung.

Wenn es um Pressearbeit geht, werden wir zukünftig einen Schwerpunkt auf Bewegtbild (Video) und die sozialen Medien legen. Alle Videos und Fotos, die wir veröffentlichen, sind auch für die Landesjagdverbände und ihre Untergliederungen nutzbar. Bedienen Sie sich also gern aus unserem YouTube-Archiv, bei Facebook und auf der Download-Seite bei jagdverband.de.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Grünes Licht für Wolfsjagd als Managementmaßnahme

Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hält Jagd auf Wölfe für zulässig. Eine Ausnahmeregelung ist kein Widerspruch zum strengen Schutz durch die FFH-Richtlinie.

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Die Rehkitz-Retterin

Jägerin Ann-Kathrin Petermann verrät im DJV-Interview, welche fatalen Folgen es haben kann, junge Wildtiere anzufassen und wie anstrengend die Aufzucht von Hand ist.

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Umweltminister müssen konsequentes Wolfsmanagement auf den Weg bringen

Landnutzer sehen bisherige Wolfspolitik als gescheitert an

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Fellwechsel 8/5/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

vielen Dank für Ihre Geduld in dieser Saison.
In den letzten Wochen ist bei uns ein zweiter externer Streifbetrieb angelaufen, um uns bei der riesigen Menge an zu verarbeitenden Tieren zu unterstützen. Da wir jetzt an zwei Standorten streifen können, konnten wir wieder Lagerkapazitäten schaffen und können nun wieder Routen planen, um die restlichen Truhen zu leeren. Allerdings haben wir noch um die 500 Truhen in ganz Deutschland zu leeren, deswegen ist es schwer abzuschätzen in welchem Zeitraum wir die Truhen leeren können. Auf jeden Fall werden alle Truhen geleert und der Fahrer meldet sich vorher telefonisch bei Ihnen an. Wir sind zurzeit mit drei Fahrzeugen unterwegs und versuchen alles abzuarbeiten.

Falls Sie noch eine volle Sammelstelle haben, die geleert werden muss und diese bei uns noch nicht zur Leerung angemeldet ist, dann melden Sie dies bitte per Mail an info@fellwechsel.org. Es wäre für unsere Tourenplanung super, wenn Sie uns die ungefähre Stückzahl der zu holenden Tiere mitteilen könnten. Diejenigen, die Ihre Leerung angemeldet haben, sind bei uns auch registriert.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Geduld in diesem Jahr. Wir werden diese Saison schätzungsweise 20.000 Tiere eingesammelt haben, was ein riesiger Erfolg ist und ohne Ihre Unterstützung und Geduld nicht möglich gewesen wäre.
Allerdings hatten wir durch diese große Resonanz auch mit Lagerkapazitäten zu kämpfen und standen vor organisatorischen Herausforderungen. Wir setzen alles daran in der nächsten Saison für einen reibungsloseren Verlauf zu sorgen.

Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe für dieses Projekt und Waidmannsheil

 

Ihr Fellwechsel Team


DJV Newsletter Mai #1 3/5/19

Berlin, 03. Mai 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

am 26. Mai 2019 wird in Deutschland die Europawahl durchgeführt. Auch wenn einige Entscheidungen aus Brüssel im täglichen Leben vielleicht etwas weit weg wirken, ist das Europäische Parlament maßgeblich an fast allen wichtigen Entscheidungen der EU beteiligt. Viele davon haben unmittelbaren Einfluss auf die Jagd in Deutschland, etwa Naturschutzrichtlinien, die europäische Feuerwaffenrichtlinie oder Vorgaben zur Vermarktung von Wildbret und zu Jagdmunition. Deshalb ruft der DJV alle Jägerinnen und Jäger zur Teilnahme an dieser wichtigen Wahl auf. Um Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, hat der DJV alle Parteien, die im Bundestag vertreten sind, zu jagdrelevanten Themen befragt und die Antworten in Wahlprüfsteinen zusammengefasst.

Mitmachen können Sie auch gerne bei unseren Seminaren im Spätsommer bzw. Herbst: Das Seminar "Mit Laptop und Lodenjack" findet am 20. bis 21. September in Flintbek bei Kiel statt (Anmeldefrist: 5. Juli). Im Zentrum steht das Schreibtraining, in dem vermittelt wird, wie Journalisten richtig angesprochen und informiert werden müssen: Dabei geht es um Arbeitsabläufe in Redaktionen, den Aufbau von Pressetexten und die Zusammenarbeit mit Redaktionen (zur Anmeldung).

Das zweite Seminar "Vor Mikrofon und Kamera", das am 11. und 12 Oktober ebenfalls in Flintbek stattfindet, legt den Schwerpunkt auf praktische Trainings vor Mikrofon und Kamera (Anmeldefrist: 9. August). Jeder Teilnehmer bekommt die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Die Referenten geben wertvolle Tipps aus dem Journalistenalltag. Dazu gehört auch die praktische Anwendung des Presse- und Medienrechts (zur Anmeldung).

Apropos Presse: Seit Anfang Mai hat die Jagdsaison auf Rehwild begonnen. Das Thema Wildbret steht bei Zeitungen und Journalisten hoch im Kurs! Nutzen Sie doch einfach unsere Pressemitteilungen zum Thema. Alle Meldungen und Grafiken die mit „DJV“ gekennzeichnet sind, dürfen auch für die lokale, ehrenamtliche Presse- und Medienarbeit verwendet werden.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Verfahren zur Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie läuft

Zur Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie muss das Waffenrecht angepasst werden. Der Prozess läuft. DJV und Forum Waffenrecht begrüßen die geplante deutschlandweite Legalisierung von Schalldämpfern, aber kritisieren unnötige Verschärfungen.

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DJV veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Europawahl am 26. Mai

Erhebliche Enscheidungen in der Jagdpolitik werden auf europäischer Ebene getroffen. Daher ist es wichtig für Jägerinnen und Jäger, am 26. Mai zur Wahl zu gehen. Der Antworten der Parteien auf die Fragen des DJV liegen jetzt vor.

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Frisches Rehfleisch jetzt erhältlich

Anfang Mai hat die Jagdsaison auf Rehwild bundesweit gestartet. Jetzt gibt es vielerorts frisches heimisches Wildbret. Erste Adresse für die Delikatesse aus Wald und Flur ist der Jäger aus der Nachbarschaft.

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Seminare im Doppelpack

Zwei DJV-Seminare in Zusammenarbeit mit dem LJV Schleswig-Holstein machen fit für die Presse- und Medienarbeit.

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Wolf breitet sich rasant aus

Bisher unveröffentlichte Zahlen aus Sachsen-Anhalt: Jäger haben 2018 in der Hälfte der Reviere bereits Wölfe gesichtet - eine Steigerung um 260 Prozent gegenüber 2014. Bundesweit leben bereits mehr als 1.000 Wölfe, innerhalb von drei Jahren wird sich diese Zahl verdoppeln.

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DJV Newsletter April #4 26/4/19

Berlin, 26. April 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

jeder Jäger ist Botschafter der Jagd. Damit unser Tun auch in der Öffentlichkeit ankommt, haben die dlv-Jagdmedien (Pirsch, Unsere Jagd, Niedersächsischer Jäger) und wir vor fünf Jahren die Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" initiiert. Am 1. Mai startet diese ins Jubiläumsjahr! Damit Jäger und Jagdgast sich besser finden, gibt es die neue Gemeinsam-Jagd-erleben-Community auf Facebook.

Hauptsponsor ist in diesem Jahr die Firma Anschütz, die im Herbst einen Großkaliberrepetierer auf den Markt bringen wird. Diese Waffe können Sie gewinnen. Wie das geht? Nehmen Sie einen Gast - etwa zur Jagd oder zum Wildgrillen. Schreiben Sie einen kleinen Bericht. Senden Sie diesen bis zum 30. November an jaeben@jagderleben.de. Anlässlich des Jubiläums bietet unsere Tochter, die DJV-Service GmbH, eine Sonderaktion an: Beim Kauf eines Danubia-Fernglases gibt es einen passiven Dörr-Gehörschutz im Wert von 19,90 Euro kostenlos dazu.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und wünschen Ihnen ein gutes Wochenende!

Ihre DJV-Pressestelle

Gemeinsam Jagd erleben geht ins fünfte Jahr

Die Aktion von dlv-Jagdmedien und DJV feiert das erste kleine Jubiläum. Machen Sie mit und gewinnen Sie hochwertige Preise!

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DJV Newsletter April #3 19/4/19

Berlin, 19. April 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

"Eier, wir brauchen Eier!", sind geflügelte Worte des deutschen Fußballs. Zugeben, zu Ostern kommen sie etwas lapidar daher, aber es ist was dran. Die richtige Portion Selbstbewusstsein brauchen wir in jedem Fall, wenn wir in den sozialen Netzwerken denunziert und beleidigt werden. Dies ist DJV-Präsident Hartwig Fischer im März passiert. Fischer fackelte nicht lange und erstattete Strafanzeige - mit Erfolg. Der Denunzierer musste Schmerzensgeld zahlen.

Da der Täter knapp bei Kasse war, einigten sich die Anwälte auf eine Bezahlung in "brettharten Devisen": 40 Nistkästen für allerlei unterschiedliche Vögel erhielt der DJV-Präsident in der vergangenen Woche. 15 davon stiftete er dem Bildungsprojekt "Nettis Naturkinder", den Rest will er in seinem Heimathegering aufhängen. Wir hoffen, dass zumindest zur zweiten Brut der eine oder andere Kasten noch in diesem Jahr mit Eiern belegt wird.

Sollten Sie für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten beleidigt werden: Nistkästen sind eine erprobte Währung.

Wir wünschen Ihnen frohe Ostern und ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Osterbote: der Feldhase

Hase und Ei gelten seit alters her als Symbole für die Ostergeschichte. Der DJV verrät, was es damit auf sich hat und nennt Fakten übers Langohr.

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Fünf vor Zwölf für Artenvielfalt im Offenland

#allesfürdiehühner: Mit diesem Hashtag machten DJV und LJV Rheinland-Pfalz auf den drastischen Rückgang des Rebhuhns aufmerksam. Gemeinsam mit 400 Teilnehmern des Niederwildsymposiums in Mainz suchten sie Lösungsansätze, um die Artenvielfalt zu fördern.

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Nistkästen für Boshaftigkeit

Als aktiver Nutzer der sozialen Medien hat DJV-Präsident Hartwig Fischer kürzlich Beleidigungen einstecken müssen. Nachdem er anwaltlich hiergegen vorgegangen ist, hat der Täter nun in „brettharten Devisen“ Schmerzensgeld zahlen müssen: „Nistkästen“.

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DJV Newsletter April #2 13/4/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

grobe Sau oder zierliches Rebhuhn? Was wäre Ihre Antwort auf die Frage nach der bevorzugten Wildart? Gestern in Mainz hätten die 400 anwesenden Teilnehmer des Niederwildsymposiums (siehe Titelbild) wohl unisono „Rebhuhn“ gerufen. Diese Leitart des Offenlandes stand einen Tag lang im Mittelpunkt der Diskussion, bei der so viel Einigkeit bestand, wie lange nicht zwischen Jägern, NABU-Vertretern, Wissenschaftlern und einem grünen Umweltministerium: Ein klares Ja zum dringenden Handlungsbedarf, zur Lebensraumverbesserung, zu gemeinsamen Anstrengungen und Kooperationsbekundungen. Dem aufmerksamen Zuhörer dürfte auch nicht entgangen sein, dass von Naturschutzsseite sogar ein zögerliches Ja zur Prädatorenbejagung zu hören war, das zu einem klaren Ja wurde, wenn man von „Prädatorenmanagement“ sprach.

Terminologie hin oder her, an Details sollten wir uns nicht aufhalten. „Wir können jetzt die hundertste Fuchstelemetriestudie machen oder die fünfzigste Lebensraumstudie für Bodenbrüter, aber das bringt uns nicht vorwärts. Die Ergebnisse sind bekannt. Wir müssen jetzt handeln“, hat Professor Dr. Michael Rademacher (TU Bingen) gestern in seinem Schlussvortrag treffend resümiert.

Einige Landwirte würden gern mehr für den Artenschutz tun, aber finden nicht die politischen Rahmenbedingungen, die in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. Seit Jahrzehnten sind wir in Gesprächen mit den LandwirtschaftsministerInnen unterschiedlichster Parteien, Regierungen und Koalitionen. Wirklich beachtlich ist das Projekt „Wildschutzprogramm Feld und Wiese“ (WFW) des Landesjagdverbandes in Rheinland-Pfalz, das eng an das – Achtung – grün-gesteuerte Umweltministerium mit Ministerin Ulrike Höfken angeschlossen ist. In Sachsen-Anhalt kooperiert der Landesjagdverband mit einem grün-gesteuerten Landwirtschaftsministerium, das die Eindämmung von Neozoen im Rahmen der EU-Vorgaben zu invasiven Arten maßgeblich unterstützt. Das sollte für uns alle Ansporn sein, auch ungewöhnliche Allianzpartner zu suchen für unser Niederwild und unsere Jagd.

Impressionen des Symposium gibt es auf Facebook, Twitter und Instagram. Zum aufgezeichneten Live-Stream der Podiumsdiskussion kommen Sie hier.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und viel Freude im Revier beim Bestätigen des Rehwildes und hoffentlich auch beim Beobachten des einen oder anderen Feldhasens oder Rebhuhns.

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Artenschutz als Ziel der Agrarpolitik

Weniger Bürokratie und mehr Flexibilität: Jäger und Falkner fordern eine Agrarpolitik, die Artenvielfalt als Produktionsziel hat.

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Feldhasenbestand stabil

Im vergangenen Frühjahr haben Jäger durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer auf heimischen Wiesen und Feldern gezählt. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland. Von Frühjahr bis Herbst 2018 haben die Bestände durchschnittlich um 18 Prozent zugenommen – der beste Wert seit 2007. Jäger fordern mehr Anstrengungen von der Politik für die Artenvielfalt auf Feldern und Wiesen.

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Das Rebhuhn in Gefahr

In Rheinland-Pfalz und dem Rest der Republik steht das mittlerweile selten gewordene Rebhuhn unter Druck. Etwa 64.000 Rebhuhn-Paare gibt es noch in Deutschland..

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Giraffe profitiert von regulierter Jagd

Mit Blick auf die Generalversammlung von CITES behaupten Tierrechtsorganisationen, Jagd trage zum Aussterben von Giraffen bei.

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Artenschutz in der Landwirtschaft – Jäger fordern „Klartext statt Ausreden“

Wissenschaftler und Praktiker aus Jagd und Naturschutz diskutieren gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken wie die Artenvielfalt im Offenland gerettet werden kann.

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DJV Newsletter April #1 5/4/19

Berlin, 05. April 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

wir wissen, Jäger sind überdurchschnittlich engagiert, wenn es um den Naturschutz oder Umweltbildung geht. In dieser Woche stellen wir Ihnen gleich zwei Möglichkeiten vor, wie Ihr Engagement belohnt werden könnte.

Zum einen steht die Frühmahd unmittelbar vor der Tür: Für Jäger und andere Naturschützer heißt das oft, die Wiesen nach Jungtieren und Gelegen abzusuchen, um diese vor dem Tod durch Mähmaschinen zu bewahren.

Erstmalig unterstützen die DJV-Premiumpartner WESTHO petfood und Outfluence die ehrenamtliche Arbeit von Hundeführern und Drohnenpiloten mit einem „Retterpaket“. Alle Hundeführer, die ein Bild per E-Mail an kitzretter@westho-petfood.de senden, erhalten ein Retterpaket aus hochwertigem Hundefutter. Drohnenteams werden mit einer Spende im Wert von 50 Euro unterstützt. Jeder kann helfen! Getreu dem Motto: Kitzretter werden und Leben retten, gibt es unter www.westho-petfood.de/kitzretter alle Informationen, um sich an der Aktion zu beteiligen.

Zum anderen sind wir uns sicher, dass viele Jäger bereits gelungene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Mitgliederkommunikation betreiben. Besonders herausragende oder innovative Projekte mit Vorbildcharakter möchte der DJV auf dem Bundesjägertag mit dem „Sonderpreis Kommunikation“ ehren und damit zum Nachahmen anregen. Es winken insgesamt 10.000 Euro Preisgeld! Der Einsendeschluss für Ihre Projekte ist der 30. April 2019. Also nicht lange überlegen, sondern Projekte einreichen. Bewerben können sich Einzelmitglieder, Hegeringe und Kreisjägerschaften. Teilnahmebedingungen, Anmeldeformular und alle weiteren Informationen zum „Sonderpreis Kommunikation“ finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Superfood aus heimischen Revieren

Zum Weltgesundheitstag empfiehlt der DJV Wildbret als natürliche und nachhaltige Delikatesse. 60 Prozent der Deutschen essen mindestens ein mal im Jahr Fleisch von Wildschwein, Reh oder Hirsch.

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DJV befragt Parteien zur Europawahl

Wahlprüfsteine zu den wichtigsten jagdrelevanten Themen liegen den Parteien vor. Der DJV ruft zur Teilnahme an der Europawahl auf.

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So läuft die Frühmahd tierschutzgerecht - jetzt Kitzretter werden

Die Zeit der Frühmahd steht vor der Tür. Bald werden Jäger und andere Naturschützer die Wiesen nach Jungtieren und Gelegen absuchen, damit diese nicht Opfer von Mähmaschinen werden. Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der eigentlichen Arbeit. DJV und drei weitere Verbände geben Tipps.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 30/3/19

Nachrichten-Telegramm:

  • Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung tritt am 30. März in Kraft

 

Nachrichten-Volltext:

Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung

29. März 2019, Düsseldorf/Dortmund (LJV). Mit der heutigen Verkündung der Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung treten ab morgen, den 30. März, die folgenden Änderungen

der Jagd- und Schonzeiten in Kraft:

 

Die Jagdzeit ist bei allem Schalenwild wieder verlängert bis zum 31.01..

Schwarzwild darf abweichend davon bis zum 31.01.2023 ganzjährig bejagt werden, allerdings unter Beachtung des Elterntierschutzes nach § 22 Abs. 4 BJG. Außerdem ist zu beachten, dass in der Zeit vom 16.01. bis zum 31.07. bei der Jagd auf Schwarzwild die Bewegungsjagd sowie der Hundeeinsatz verboten sind, ausgenommen hiervon ist die Nachsuche.

Die Jagdzeit für Dam- und Sikawild beginnt jetzt wie für Rotwild am 01.08..

Dachse können nun vom 01.09. bis zum 31.12. bejagt werden, Jungdachse erstmals ganzjährig.

Die Vollschonung für die Waldschnepfe ist aufgehoben, sie kann wieder vom 16.10. bis zum 15.01. bejagt werden, wobei auch bei der Jagd auf Schnepfen brauchbare Jagdhunde einzusetzen sind.

Rebhühner bleiben ganzjährig geschont, und zwar bis zum 31.12.2023.

Die Jagdzeit der Rabenkrähe beginnt am 01.08. und endet am 10.03..

Juvenile Nilgänse können nun ganzjährig bejagt werden, ausgenommen in den Schutzgebieten des § 2 Nummer 2 der LJZeitVO, in denen sie vom 15.10. bis zum 31.01. ebenfalls mit der Jagd zu verschonen sind.

Die Jagdzeit für den Waschbären beginnt einen Monat früher, er kann also vom 01.08. bis zum 28.02. bejagt werden.


DJV Newsletter März #5 29/3/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

gerne würden wir mehr Rebhühner, Hasen und Fasane beobachten können. Doch leider kämpfen diese Arten, die einst allgegenwärtig im Offenland waren, heute ums Überleben. Besonders dramatisch ist dabei der Rückgang des Rebhuhns, wie Monitoringdaten zeigen. Neben einer zunehmenden Prädation durch Fuchs, Waschbär und Co. ist eine Hauptursache für den Rückgang des Rebhuhns die Veränderung in der Agrarlandschaft.
Unter dem Motto "Klartext statt Ausreden – die Biodiversität in Feld und Wiese muss eine Zukunft haben!" lädt der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz und der Deutsche Jagdverband zum Niederwildsymposium ein. Ziel der Tagung soll es sein, die Gründe für den anhaltenden Rückgang von Insekten, Niederwild und heimischen Bodenbrütern zu analysieren. Darüber hinaus wollen Landwirte, Wissenschaftler, Jäger und andere Naturschützer dort gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten, um den Lebensraum Offenland zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

Hier die wichtigsten Daten zum Niederwildsymposium:

Wann? 11. April von 8.30 bis 18.00 Uhr

Wo? Kurfürstliche Schloss zu Mainz

Anmeldeschluss: 3. April

Anmeldung und mehr Informationen zum Programm: Direkt beim LJV Rheinland-Pfalz

 

Bitte denken Sie auch daran: Am kommenden Sonntag, dem 31. März, werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Das Wildunfall-Risiko steigt! Machen Sie auch Familienangehörige, Freunde und Bekannte auf die Gefahr aufmerksam. Wie man am besten einen Wildunfall verhindert und was zu tun ist, falls es doch mal kracht, finden Sie hier.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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DJV Newsletter März #4 25/3/19

Berlin, 22. März 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Sophie? Who the f*** ist Sophie? So oder so ähnlich haben uns einige Mitglieder zum geplanten YouTube-Wettbewerb "Sophie Award" befragt, der in genau vier Monaten in Berlin stattfindet.

Wer ist also diese ominöse Sophie? Der Name "Sophie" leitet sich vom altgriechischen "Wissen" ab. Bei unserem Filmwettbewerb geht es darum, zu wissen, wie man Jagd am besten in die Öffentlichkeit bringt. Und die Öffentlichkeit ist auf YouTube, Facebook, Twitter, Instagram ... kurz: online in den sozialen Medien. Verständnis, Interesse oder gar Faszination über das, was auch uns an der Jagd begeistert, erreicht man jedoch nicht mit blutigen Erlegerbildern. Denn Waidgerechtigkeit hört nicht in der Wildkammer auf, sie lebt durch den verantwortungsvollen Umgang mit dem Wild und den Bildern des erlegten Wildes weiter.

Für den "Sophie Award" haben wir gemeinsam mit den Presse- und Öffentlichkeitsmitarbeitern der Landesjagdverbände eine Richtlinie "Waidgerechtigkeit 2.0" entworfen, die für den Filmwettbewerb verbindlich ist. Die ersten Filme haben uns bereits erreicht und wir sind jetzt schon begeistert. Es lohnt sich definitiv, ein Ticket für den 12. Juli zu sichern. Diese gibt es jetzt im DJV-Shop oder direkt beim Kant-Kino-Berlin.

Natürlich können Sie auch gerne Ihren eigenen Beitrag bis zum 31.05.2019 einreichen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf der offiziellen Homepage zum Sophie-Award.

 

Übrigens sind Sie auch weiterhin herzlich dazu eingeladen unsere Pressemitteilungen für Ihre lokale, ehrenamtliche Pressearbeit zu nutzen. Am 31.3. ist Zeitumstellung - daher ist JETZT ein guter Zeitpunkt unsere aktuelle Meldung zu Wildunfällen zu verwenden!

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Wilde Zeiten auf der Straße

Im Frühjahr herrscht Rushhour in Wald und Flur: Das erste Grün lockt Pflanzenfresser. In der Folge steigt das Wildunfall-Risiko, zumeist betroffen ist das Reh. Vor allem zur Zeitumstellung sollten Autofahrer achtsam sein - über Nacht fällt der Berufsverkehr in die Dämmerung. Dann sind viele Wildtiere unterwegs.

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Das Reh: Feinschmecker und Anpassungskünstler

Das Reh ist Wildtier des Jahres 2019. Der DJV verrät Wissenswertes und Kurioses über die am weitesten verbreitete Hirschart in Deutschland.

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Chancen nutzen! 24/3/19

Fördermöglichkeiten für Rebhuhn und Co....

20190131_Chancen_nutzen_F...

Vortrag Verbissgutachten 23/3/19

Dortmund, 31.01.2019

Vortrag_Verbissgutachten_...

DJV Newsletter März #3 15/3/19

Berlin, 15. März 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

der Frühling steht vor der Tür - Zeit für einen Frühjahrsputz!

Illegal entsorgter Müll wie Plastik aller Art, Schnüre sowie Metallteile und Drähte sind nicht nur unschön, sondern auch eine echte Gefahr für Wildtiere. Ausgelaufene Batterien können darüber hinaus zu schweren Vergiftungen führen sowie Boden und Grundwasser verseuchen. Ein besonders drastischer Fall, bei dem ein Damhirsch qualvoll an einem Stahl-Spiraldraht verendete, erreichte uns kürzlich aus einem Revier im östlichen Niedersachsen (nachzulesen hier).

Aus den genannten Gründen ruft der DJV dazu auf, beim Frühjahrsputz mitzumachen und Müll im Revier zu sammeln. Neudeutsch heißt „Müll sammeln“ jetzt übrigens #trashtag oder #trashtagchallenge. Das bedeutet, dass Menschen in den sozialen Medien Bilder von ihren Müllsammelaktionen verbreiten. Warum nicht, wenn es der Sache hilft? Wenn Sie eine solche Aktion durchgeführt haben oder planen, machen Sie doch auch einfach Fotos und posten Sie diese bis zum 31. März mit den Hashtags #trashtagchallenge #trashtag #jägergegenmüll #frühjahrsputz unter diesen Facebook-Beitrag. Unter allen Bildern verlosen wir hochwertige Preise aus dem Shop der DJV-Service GmbH.

Jäger, die Frühjahrsputz im Revier machen und Wildtieren helfen: Ein Thema, das sich hervorragend für die Presse- und Medienarbeit eignet. Sie wollen mehr darüber wissen, wie Sie gute Texte schreiben und ihre Projekte öffentlichkeitswirksam in Szene setzen? Für unser Seminar „Mit Laptop und Lodenjacke – Pressearbeit für Jagd und Jäger“ am 22. und 23. März in Berlin gibt es noch freie Plätze. Melden Sie sich noch bis zum 20. März hier an. Fragen Sie bei Ihrem Landesjagdverband nach, ob er einen Teil der Kosten übernimmt!

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Müll sammeln, Leben retten

#trashtagchallenge: Jährlich werden illegal Berge von Müll in der Natur entsorgt. Zum Schutz der dort lebenden Wildtiere ruft der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Frühjahsputz auf.

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Neues Landesjagdgesetz tritt heute am 13. März in Kraft 13/3/19

12. März 2019, Düsseldorf/Dortmund (LJV). Am 21.02.2019 wurde das neue Landesjagdgesetz im Landtag in Düsseldorf verabschiedet. Das Gesetz wurde heute im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet. Es tritt am morgigen Mittwoch, den 13. März, in Kraft. Ab morgen gelten somit für die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger folgende erfreuliche Neuregelungen, um eine praxisgerechte Jagd und mehr Bundeseinheitlichkeit zu gewährleisten:

Der Tierartenkatalog wurde wieder erheblich ausgeweitet:
Zum Haarwild gehören: Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Muffelwild, Schwarzwild, Feldhasen, Wildkaninchen, Wildkatze, Baummarder, Steinmarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Dachs, Fischotter, Fuchs, amerikanischer Mink, Waschbär, Marderhund.
Unter Federwild fallen die Arten des Kataloges im Bundesjagdgesetz, sofern sie in NRW nach der Roten Liste der Brutvogelarten NRW regelmäßig brüten; das sind derzeit: Rebhuhn, Fasan, Wachtel, Haselhuhn, Wildtruthahn, Ringel-, Hohl-, Türken-, Turteltaube, Grau-, Schneegans, Kanada-, Weißwangengans, Nil-, Brand-, Rostgans, Stock-, Braut-, Mandarin-, Schnatter-, Krick-, Knäck-, Löffel-, Kolben-, Tafel-, Reiherente, Gänsesäger, Blässhuhn, Höckerschwan, Waldschnepfe, Lach-, Schwarzkopf-, Sturm-, Silber-, Mittelmeer-, Heringsmöwe, Haubentaucher, Graureiher, Wespenbussard, Wiesen-, Rohrweihe, Habicht, Sperber, Rot-, Schwarzmilan, Mäusebussard, Baum-, Wander-, Turmfalke, Rabenkrähe, Elster, Kolkrabe.

Jagd- und Schonzeiten: Die Jagdzeit ist bei allem Schalenwild wieder verlängert bis zum 31.01. Schwarzwild kann im Rahmen einer Sonderregelung bis zum 31.01.2023 abweichend dazu ganzjährig bejagt werden, allerdings unter Beachtung des Elterntierschutzes nach § 22 Abs. 4 BJG.
Die Jagdzeit für Dam- und Sikawild beginnt jetzt wie für Rotwild am 01.08., Dachse können nun bis zum 31.12. bejagt werden, Jungdachse erstmals ganzjährig. Die Vollschonung für die Waldschnepfe ist aufgehoben, sie kann wieder vom 16.10. bis zum 15.01. bejagt werden, wobei auch bei der Jagd auf Schnepfen brauchbare Jagdhunde einzusetzen sind. Rebhühner bleiben ganzjährig geschont, und zwar bis zum 31.12.2023. Die Jagdzeit der Rabenkrähe beginnt am 01.08. und endet am 10.03. Juvenile Nilgänse können nun ganzjährig bejagt werden, ausgenommen in den Schutzgebieten des § 2 Nummer 2 der LJZeitVO, in denen sie vom 15.10. bis zum 31.01. ebenfalls mit der Jagd zu verschonen sind. Die Jagdzeit für den Waschbären beginnt einen Monat früher, er kann also vom 01.08. bis zum 28.02. bejagt werden.

Neu abzuschließende Jagdpachtverträge müssen nun grundsätzlich wieder auf mindestens 9 Jahre abgeschlossen werden; in begründeten Fällen ist eine Absenkung bis auf 5 Jahre zulässig, wenn zu besorgen ist, dass ansonsten kein Pachtverhältnis zustande kommt oder eine kürzere Laufzeit wegen besonderer Gefahrgeneigtheit des Jagdbezirks gegenüber Wildschäden nötig ist. Möchte ein Jagdgenosse die Ausübung der Jagd von der Jagdgenossenschaft pachten, ist er oder seine Vertretung berechtigt, in der Jagdgenossenschaftsversammlung an den Abstimmungen über die Vergabe der Jagdpacht und über die Verlängerung eines Jagdpachtvertrages teilzunehmen. Sollte dieser Jagdgenosse zugleich aber auch Vorstandsmitglied der Jagdgenossenschaft sein, kann er an Verträgen mit sich selbst nicht mitwirken.

Zur Teilnahme an Bewegungsjagden ist statt eines Schießleistungsnachweises nun ein Schießübungsnachweis erforderlich; dazu sind die gleichen drei Disziplinen zu schießen wie bisher (laufender Keiler und stehender Keiler: stehend freihändig; stehender Keiler: sitzend aufgelegt).
Der Gesetzgeber hat zudem klargestellt, dass Schießsimulationen nicht die Bedingungen für den Schießübungsnachweis erfüllen.

Es bleibt weiterhin zulässig, bleihaltige Büchsenmunition in Kalibergruppen bis 5,6 mm/.22‘ zur Jagd zu verwenden.

Bei der Regelung der Ausübung der Jagd in Naturschutz-, FFH- und Vogelschutzgebieten ist wieder das Einvernehmen mit der zuständigen Unteren Jagdbehörde herzustellen. Die Entschädigungsregelung für jagdliche Beschränkungen des Eigentums bleibt erhalten.

Die Baujagd ist wieder uneingeschränkt zulässig, verboten bleibt jedoch, die Baujagd auf Dachse im Naturbau auszuüben.

Fangjagd: Fallen für den Lebendfang müssen mit einem elektronischen Fangmeldesystem mit der Funktion einer Statusmeldung ausgestattet sein (Ausnahme Funkloch). Die Statusmeldung muss zweimal täglich morgens und abends auf das Empfangsgerät übermittelt werden. In diesem Fall braucht die Falle für den Lebendfang nicht täglich morgens und abends kontrolliert zu werden.

Zur Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden dürfen flugfähige Stockenten und kurzzeitig (max. 15 Minuten) flugunfähige Stockenten eingesetzt werden. Desweiteren ist erstmals geregelt, dass die Ausbildung von Jagdhunden im Schwarzwildgatter der Auswahl und der Einarbeitung brauchbarer Jagdhunde für die Stöberarbeit auf Schwarzwild dient und dass das keine Abrichtung an einem anderen lebenden Tier im Sinne von § 3 Nr. 7 Tierschutzgesetz darstellt.

Die Jagdabgabeerhebungsmöglichkeit in § 57 Absätze 2 - 4 LJG NRW ist gestrichen und die Jagdabgabeverordnung aufgehoben worden.
Der Jagdabgabebetrag von jährlich 45 EUR ist daher für die kommenden Jagdjahre nicht mehr an die Untere Jagdbehörde zu zahlen.

Das Aussetzen heimischen Feder- oder Haarwildes (außer Schalenwild) ist wieder erleichtert: Der Unteren Jagdbehörde ist schriftlich bis eine Woche nach dem Aussetzen Art, Geschlecht und Anzahl des ausgesetzten Feder- oder Haarwildes anzuzeigen. Es ist jedoch verboten, Fasanen und Stockenten später als 8 Wochen vor Beginn der Jagdausübung auf diese Wildarten auszusetzen.

Kirrstellen müssen nach wie vor vor ihrem Einsatz der Unteren Jagdbehörde angezeigt werden, dies kann aber nun alternativ durch Lagepläne im Maßstab 1:5.000 oder 1:10.000 oder im WGS 84 Koordinatensystem geschehen.
Die Kirrmenge, die zu jedem Zeitpunkt ausgebracht sein darf, beträgt wieder 1 Liter.

Die notzeitenunabhängige Fütterung von Schalenwild ist um 15 Tage vorverlegt und um einen Monat verlängert, ist also nun vom 15. Dezember bis zum 30. April zulässig. Zur Erinnerung: Es bleibt verboten, Rehwild außerhalb von Notzeiten zu füttern; hiervon ausgenommen ist die Gewöhnungsfütterung mit kräuterreichem Grasheu. Schalenwild darf im Umkreis von 300 Metern von Fütterungen nicht erlegt werden. Weiter ist verboten, tierisches Protein sowie Mischfuttermittel, die dieses enthalten, an Wild zu verfüttern oder als Kirrmittel einzusetzen; hiervon ausgenommen sind nun für Nicht-Wiederkäufer: Insekten sowie Protein von verarbeiteten Insekten, Hühnereier und –sofern ohne Anzeichen einer übertragbaren Krankheit- im betreffenden Jagdbezirk aufgefundenes Fallwild oder Aufbrüche von im Jagdbezirk erlegtem Wild (mit Ausnahme von Schwarzwild) sowie Körper oder Körperteile von Nutria und Bisam.

Weitere Neuregelungen:

Die Lockjagd auf Rabenkrähen ist auch wieder mit mehr als vier Personen, die jagdlich zusammenwirken, zulässig.

Zum Anlocken von Wild können auch wieder Tauben- oder Krähenkarussells eingesetzt werden, sofern Attrappen verwendet werden.

Auf Verlangen ist der Unteren Jagdbehörde nun auch wieder vom Dam-, Muffel- und Sikawild ein körperlicher Nachweis des erlegten Wildes vorzulegen.
Zudem kann die Untere Jagdbehörde eine allgemeine Hegeschau anordnen, bei der die körperlichen Nachweise des erlegten Rot-, Sika-, Dam- und Muffelwildes vorzuzeigen sind. 

Für Rotwildgebiete oder Teile von Rotwildgebieten bestellt die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung Sachverständige für Rotwildfragen (Rotwildsachverständige), die ehrenamtlich tätig sind.

Ein Abschussplan ist von der Unteren Jagdbehörde unter anderem dann zu bestätigen, wenn bei Jagdbezirken in Rotwildgebieten -unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einer Hegegemeinschaft- der Rotwildsachverständige ins Benehmen gesetzt wurde.

Als Vereinigung der Jäger kann anerkannt werden, wem nach Erfüllung weiterer Voraussetzungen mindestens 5 % der Jagdscheininhaber in NRW angehören; eine Vereinigung von Revierjägern kann auch ohne diese Mindestquote anerkannt werden.

Jägerprüfungsausschussmitglieder sucht die Untere Jagdbehörde künftig nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der notwendigen fachlichen Qualifikation selbst aus; die fachliche Qualifikation wird durch Teilnahme an Fortbildungen nachgewiesen. Bereits bestellte Jägerprüfungsausschussmitglieder, die aufgrund der bisherigen Gesetzeslage entsandt sind, bleiben bis zum Ende ihrer vorgesehenen Bestellung Mitglied des Jägerprüfungsausschusses, auch wenn sie aus jetzt nicht mehr anerkannten Vereinigungen der Jäger entsandt worden sind.

Der Katalog der Prüfungsfragen wird nicht mehr auf 500 Prüfungsfragen beschränkt.

Abweichend von § 21 II S. 1 des BJG darf Schalenwild in NRW im Freigebiet ohne Abschussplan erlegt werden.

Das Sikawild hat im Arnsberger Wald bereits wieder ab dem 31. März 2019 ein anerkanntes Verbreitungsgebiet.

Die Vorschriften über die Ordnungswidrigkeiten sind den Gesetzesänderungen angepasst, auf eine Auflistung im Einzelnen wird hier verzichtet.

Landesforstgesetz: Es ist wieder das Betreten aller jagdlichen Einrichtungen durch Unbefugte verboten (die Beschränkung des Betretungsverbots auf jagdliche Ansitzeinrichtungen ist gestrichen).

Landesnaturschutzgesetz: Zur Sicherung europäischer Vogelschutzgebiete ist es verboten, während der Brutzeit vom 1. März bis zum 31. Juli Hunde unangeleint zu lassen. Hiervon ausgenommen sind nun Gebrauchshunde in Verwendung.


DJV Newsletter März #2 9/3/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

zum Internationalen Frauentag gratulieren wir herzlich allen Jägerinnen! Vielen Dank, dass Sie sich überdurchschnittlich im Ehrenamt (Mitgliederbefragung, 2016) engagieren! Besonders in der Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa bei der Umweltbildung und im Naturschutz sind vermehrt Jägerinnen aktiv und werden es auch hoffentlich weiterhin immer häufiger sein, denn:

Die Jagd wird immer weiblicher. Liegt der Anteil der Waidfrauen an der Jägerschaft bisher nur bei 7 Prozent, lassen sich aktuell immer mehr Frauen zu Jägerinnen ausbilden. Der weibliche Anteil in den Jagdscheinkursen liegt bei fast einem Viertel – Tendenz steigend. Als Hauptmotivation Jägerin zu werden, geben Frauen "in der Natur zu sein" und "angewandter Naturschutz" an (Jungjägerbefragung, 2017).

Naturschutz ist auch ein gutes Stichwort: Die jetzt schon aktiven Brutvögel benötigen eine Bleibe. Jedoch sind die natürlichen Quartiere rar gesät. Um das Brutgeschäft zu unterstützen, ist das Aufhängen von Nistkästen eine hervorragende Idee.

Selbstverständlich eignet sich das Thema Nistkästen auch hervorragend, um die ehrenamtliche Arbeit der Jäger gegenüber Presse und Medien zu illustrieren. Nutzen Sie dafür gern unsere Bauanleitung "Vogelnistkasten für Höhlenbrüter". Meldungen und Grafiken die mit „DJV“ gekennzeichnet sind, dürfen übrigens auch für die lokale, ehrenamtliche Presse- und Medienarbeit verwendet werden.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Alle Vögel sind bald da

Längere Tage und steigende Temperaturen: Im zeitigen Frühjahr beginnen Vögel wie Amsel und Meise bereits mit Gesang ihre Reviere abzustecken. Jetzt ist es allerhöchste Zeit, Nisthilfen aufzuhängen. Rund 270.000 Vogelhäuser pflegen Jäger jährlich.

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DJV Deutscher Jagdverband

Impressum

Deutscher Jagdverband e. V.
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
pressestelle@jagdverband.de
Telefon: (030) 209 1394 0


Nettetal putzt sich heraus 4/3/19

Der Hegering nimmt an der Aktion am 5. und 6. April teil!
Wer mitmachen möchte, melde sich bitte beim Hegeringleiter!


Aufruf_Einladung_2019.pdf

DJV Newsletter März #1 1/3/19

Liebe Jägerinnen und Jäger,

haben Sie auch die ersten warmen Tage genossen? Vielerorts flattern schon Frühlingsbotschafter durch Wald und Feld. Sie wissen natürlich auch: So wird das nicht bleiben, der Winter lässt sich sicher nochmal blicken. Für diese Gelegenheit empfehlen wir die DVD "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur" von Alice Agneskirchner. Der Dokumentarfilm ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme im Jahr 2018 geworden. Allein 41.000 Besucher hatte "Auf der Jagd" in den deutschen Kinos, zusätzlich wurden 11.000 Filmträger verkauft. (Das Folgeprojekt der Regisseurin "Lampenfieber" über das Kinderensemble des Friedrichstadtpalastes in Berlin startet übrigens am 14. März in den Kinos, ein Film für die ganze Familie.)

Wussten Sie eigentlich, dass Sie unsere Pressearbeit für Ihre Zwecke nutzen können? So einfach geht das:

  • Auf jagdverband.de finden Sie aktuelle Pressemitteilungen zu allen Themen rund um die Jagd.
  • Den Text und die Bilder können Sie nutzen und diese für Ihre eigene, lokale Presse verwenden.
  • Zusätzliches, für die Tagespresse kostenfreies Bildmaterial finden Sie im Downloadbereich: https://www.jagdverband.de/pressefotos.

Am 3. März ist Tag der Artenvielfalt. Für die sozialen Medien haben wir zu diesem Anlass ein paar Bilder mit Fakten zum Thema "Jagd ist angewandter Natur- und Artenschutz" vorbereitet. Wenn Sie auf Facebook, Twitter oder Instagram unterwegs sind, teilen Sie doch die Botschaften und diskutieren Sie mit.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Jäger schützen Artenvielfalt

Am 3. März weist der „Tag des Artenschutzes“ auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin. Jäger tragen einen bedeutenden Anteil zum Arten- und Biotopschutz bei.

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Nur schauen, nicht anfassen!

Schon im Spätwinter beginnt für Wildtiere die Brut- und Setzzeit. Der DJV appelliert an Naturbesucher, auf den Wegen zu bleiben und Jungtiere nicht anzufassen. Diese sind oftmals gut getarnt und allein - als Schutz vor Fressfeinden.

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DJV Newsletter Februar #3 23/2/19

Berlin, 22. Februar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

für Ungeübte können Auftritte vor der Kamera leicht zur Qual werden: Wie gelingt der Auftritt trotz Lampenfieber? Was genau soll vermittelt werden und wie finde ich die richtigen Worte? Und welche rechtlichen Fallstricke gilt es zu beachten? Der DJV bietet Ihnen am 5. und 6. April im Seminar „Vor Mikrofon und Kamera“ in Berlin Tipps und Hilfestellungen an, diese ungewohnte Situation zu meistern. Eine Anmeldung ist noch bis zum 1. März 2019 möglich.
Mindestens genauso interessant ist das Seminar „Mit Laptop und Lodenjacke - Pressearbeit für Jagd und Jäger“, das vom 22. bis 23. März ebenfalls in Berlin stattfindet. Im Zentrum steht dabei ein Schreibtraining, in dem vermittelt wird, wie Sie Journalisten richtig ansprechen und informieren: Dabei geht es um Arbeitsabläufe in Redaktionen, den Aufbau von Pressetexten und die Zusammenarbeit mit Redaktionen. Achtung: Die Anmeldefrist für dieses Seminar wurde verlängert und ist nun auch noch bis zum 1. März möglich. Kommen Sie gerne vorbei!

Außerdem ist der Vorverkauf für den „Sophie-Award“ 2019 gestartet! Sichern Sie sich Ihren Platz bei der ersten offiziellen Youtube-Jagdfilm-Preisverleihung am 12.07.2019 im Kant-Kino Berlin. Die Tickets gibt es direkt im DJV-Shop. Mehr Informationen zum „Sophie-Award“ (Teilnahme-bedingungen, Preise, Fristen) finden sie auf www.sophie-award.de. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der Trailer zum Event.

 

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Presseseminar: Vor Mikrofon und Kamera

Moderne Öffentlichkeitsarbeit und professioneller Umgang mit Medienvertretern bedürfen fundierter Kenntnisse. Das grundlegende Handwerkszeug können Jäger im Presseseminar „Vor Mikrofon und Kamera“ des DJV erlernen.

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Zahl der offiziellen Wolfsattacken um 66 Prozent gestiegen

Über 470 mal haben Wölfe 2017 Nutztiere angegriffen, mehr als 1.660 Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder starben. Bei Rindern stieg der Anteil um 46 Prozent innerhalb eines Jahres. DJV sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert eine wildökologische Raumplanung mit Wolfausschlussarealen.

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DJV Newsletter Februar #2 15/2/19

Berlin, 15. Februar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

kennen Sie schon unsere DJV-Akademie? Dort bieten wir Fortbildungen rund um die Themen Wild, Jagd, Natur und natürlich zur Pressearbeit an. Wir legen Ihnen daher wärmstens die beiden Presseseminare "Mit Laptop und Lodenjacke: Pressearbeit für Jagd und Jäger" (22. bis 23. März) und "Ton läuft: Interviews vor Mikrofon und Kamera" (5. bis 6. April) ans Herz.

Falls Sie darüber hinaus junge Menschen kennen, die noch auf der Suche nach einem Praktikum sind: Wir suchen PraktikantInnen in unserer Pressestelle ab April 2019. Aussagekräftige Bewerbungen mit Lebenslauf und kleinem Motivationsschreiben können an pressestelle@jagdverband.de gesendet werden.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und eine ruhige Schonzeit!

Ihre DJV-Pressestelle


"Jagd geht weit über den reinen Schuss hinaus"

Caroline Liebing ist Jägerin und Schmuckdesignerin. Für sie symbolisiert Jagd Stärke und Naturverbundenheit. Beides vereint sie in handgefertigten Schmuckstücken aus Patronenhülsen.

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Auf der Pirsch in Köln

Der DJV zeigt auf der Bildungsmesse didacta, wie Schulunterricht spannend und lebendig wird - sogar fächerübergreifend. Mehr als 7.000 Jägerinnen und Jäger sind ehrenamtlich für die Initiative Lernort Natur im Einsatz.

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PR-Gag von PETA: Finanzamt soll DJV-Gemeinnützigkeit prüfen

„Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“: Vor der öffentlichen Anhörung im Bundestag zu fragwürdigen Praktiken von PETA versuchen die Tierrechtler abzulenken. Sie sehen Straftaten als legitimes Mittel, um ihre Vision vom veganen Leben durchzusetzen.

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DJV-Jägerinnen treffen sich in Dortmund  

Die Zahl der weiblichen Grünröcke bei der Jagd wächst. Das Engagement in den Verbänden auch.  

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Jäger sammeln 8.000 Euro für Dortmunder Tafel

Erstes Wild Food Festival in Dortmund: Die Jagdzeitschrift Halali und der DJV mit seiner Kampagne Wild auf Wild haben gemeinsam 8.000 Euro Spenden für die Dortmunder Tafel gesammelt.

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Preisträger der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" ausgezeichnet

Anlässlich der Messe „Jagd und Hund“ haben DJV und dlv-Jagdmedien bei ihrer Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ (#jaeben18) heute die Gewinner gekührt. Mit knapp 50 Geschichten war die Aktion erneut sehr erfolgreich.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 9/2/19

Nachrichten-Telegramm:

·         Landesjagdgesetz am 6. Februar erneut im NRW-Umweltausschuss

·         JAGD & HUND: Neuer Rekord mit rund 82.000 Besuchern

·         Hegeschauen unterstützen!

 

 

Nachrichten-Volltext:

Landesjagdgesetz am 6. Februar erneut im NRW-Umweltausschuss

5. Februar 2019, Düsseldorf/Dortmund (LJV). Am morgigen Mittwoch, den 6. Februar 2019, berät der NRW-Umweltausschuss erneut über die geplanten Änderungen am Landesjagdgesetz.

Vertreter des LJV werden die öffentliche Sitzung als Beobachter verfolgen.

 

JAGD & HUND: Neuer Rekord mit rund 82.000 Besuchern

4. Februar 2019, Dortmund (Messe Westfalenhallen Dortmund / LJV). Europas größte Jagdmesse präsentierte sich in diesem Jahr mit mehr als 800 internationalen Ausstellern aus insgesamt 40 Nationen. Gemeinsam mit der FISCH & ANGEL war das gesamte Messegelände vom 29. Januar bis zum 3. Februar Schauplatz von spektakulären Vorführungen, abwechslungsreichen Mitmachaktionen und einer riesigen Produktvielfalt rund um die Themen Jagd, Angelfischerei und Kulinarik. Das neue WILD FOOD FESTIVAL in der Veranstaltungsarena Westfalenhalle lockte dabei zusätzlich zu zahlreichen Jagd-, Angel- und Naturfreunden auch Liebhaber der guten Küche nach Dortmund. Rund 82.000 Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen. „Der Zuspruch war immens“ sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Die JAGD & HUND unterstreicht 2019 einmal mehr ihren Führungsanspruch in der Branche und wird ihrer Position als internationale Leitmesse mehr als gerecht.“

LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg: „Schon lange ist die JAGD & HUND Europas größte Jagdmesse. Mit dem neuen WILD FOOD FESTIVAL ist sie auch zur Genussmesse geworden. Mit dem WILD FOOD FESTIVAL haben wir wieder einmal voll ins Schwarze getroffen. Leckeres Wildbret liegt absolut im Trend. Sowohl auf der Show-Koch-Bühne als auch beim Verkauf küchenfertiger Wildbratenstücke waren Interesse und Nachfrage überwältigend. Das Interesse der Öffentlichkeit ist nur natürlich, denn auch die Jagd an sich steht mitten in unserer Gesellschaft. Auch die überwältigende Resonanz auf unsere umweltpädagogischen Angebote von Lernort Natur in drei der neun Ausstellungshallen belegen das.“

Die Befragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut ergab: Zu Gast waren auf der JAGD & HUND 2019 wieder viele Besucher aus den nahe gelegenen Benelux-Staaten, aber auch Gäste u.a. aus Großbritannien, Frankreich, Kroatien, der Schweiz und Saudi-Arabien sowie aus China, Südafrika und Australien ließen sich Europas größte Jagdmesse nicht entgehen. Insgesamt kamen 12,4 Prozent der Besucher auf der Jagdmesse aus dem Ausland.

Besucher aus nahezu sämtlichen deutschen Bundesländern waren zur Messe gekommen. Starke Gruppen reisten unter anderem aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz sowie Baden-Württemberg und Bayern an.

Die beliebtesten Angebotsbereiche auf der JAGD & HUND 2019 waren Jagdbekleidung, Waffen und Zubehör, Jagdzubehör und Optiken. Weitere begehrte Themen waren Tierkost und Hundebedarf sowie Geländefahrzeuge und Kulinarisches. Rund 90 Prozent der Besucher sind mit der Angebotsvielfalt an Ausstellern zufrieden. Das Angebotsspektrum der Messe bekam von den Besuchern die Note „gut“ bis „sehr gut“. Unter den Themenpräsentationen und Sonderschauen schnitten die Greifvogelvorführungen und die Vorstellungen der Jagdgebrauchshunderassen am besten ab. Aber auch der Geländewagenparcours in Halle 3B landete in diesem Jahr erneut auf den vorderen Plätzen.

Etwa neun von zehn Besuchern sind mit der JAGD & HUND 2019 rundum zufrieden. Sie sprachen sich daher bereits jetzt für einen erneuten Besuch der Messen im kommenden Jahr aus.

Auch 90 Prozent der Aussteller hat es auf der JAGD & HUND 2019 gefallen, die Zufriedenheit mit den erzielten Geschäftsabschlüssen ist gestiegen.

Mehr als ein Drittel der Besucher auf der JAGD & HUND planten auch einen Besuch der benachbarten FISCH & ANGEL oder waren bereits dort gewesen. Die Messe für Angelfischerei wurde von ihnen mit „gut“ bewertet. 93 Prozent der Aussteller planen Europas größter Jagdmesse auch 2020 fest in ihrem Terminkalender ein.

Gute Noten bekam auch das neue WILD FOOD FESTIVAL in der Westfalenhalle. „Leckeres Wildbret ist heute fester Bestandteil einer modernen, regionalen und qualitativ hochwertigen Küche“, unterstreicht der Präsident des Landesjagdverbandes NRW Ralph Müller-Schallenberg die Bedeutung des Events. „Durch das WILD FOOD FESTIVAL erreichen wir nun ein breites Publikum auch jenseits der Jägerhaushalte.“ Auch Torsten Reinwald, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbandes lobte das neue und vergrößerte Angebot auf der Messe: „Das WILD FOOD FESTIVAL bietet eine klasse Werbeplattform für den heimischen Markt und ist in der Form deutschlandweit einmalig.“ Über den gesamten Messezeitraum hinweg verwöhnten insgesamt 26 Sterne- und TV-Köche sowie Kochexperten aus der Szene die Besucher auf der Bühne und in ihren Workshops mit einem kulinarischen Programm der Extraklasse. Die insgesamt 22 angebotenen Workshops der Starköche waren dabei extrem gut besucht. Neben Köchen wie Johann Lafer, Thomas Jaumann und Daniel Dal-Ben, zeigte auch der humorvolle Food-Experte und TV-Koch Sebastian Lege den Besuchern die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten von Wild: „Trotz aller Traditionen hat Wild heute ein neues, junges Gesicht, was dafür sorgt, kulinarisch auch von jungen Menschen wahrgenommen zu werden“, so Lege.

Die JAGD & HUND präsentierte sich 2019 wieder als Forum für den grenzüberschreitenden Austausch. Im Rahmen der JAGD & HUND fanden, vom Landesjagdverband NRW initiiert, insgesamt über 40 regionale, nationale und internationale Treffen statt. Gerade in diesem Jahr ist die internationale Bedeutung der JAGD & HUND nochmals durch die Beteiligung des Europäischen Jagdverbandes FACE (The European Federation of Associations for Hunting & Conversation) gesteigert worden. Dass sich die Messe zunehmend globaler aufstellt, belegte auch der neue Gemeinschaftsstand wichtiger internationaler Jagdverbände auf der Messe. Zusätzlich zu FACE, standen in diesem Jahr die Hubertus Vereniging Vlaanderen aus Belgien und Koninklijke Nederlandse Jagers Vereniging aus den Niederlanden sowie Ansprechpartner aus Namibia mit der NAPHA-Namibia Professional Hunting Association und aus Großbritannien mit der British Association for Shooting and Conservation (BASC) für Gespräche bereit. FACE hielt zudem u.a. Meetings und Arbeitsgruppen im Rahmen der JAGD & HUND ab.

Auch 2019 trafen sich Vertreter des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC – International Council for Game and Wildlife Conservation) auf der Messe. Der CIC ist ein beratendes Organ und tritt nach eigenen Angaben als politisch unabhängiger, transkontinentaler und globaler Vertreter der Jägerschaft auf. 2019 waren auf der CIC-Tagung im Rahmen der JAGD & HUND neben der deutschen Delegation viele Mitglieder des CIC International anwesend.

Auch aus Nordrhein-Westfalen kam hoher Besuch. Ulla Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hielt auf der Eröffnungsfeier eine Festrede. Sie zeigte sich hinsichtlich des neuen Jagdgesetz-Entwurfes sehr zufrieden. Das Gesetz soll rechtzeitig zum neuen Jagdjahr in Kraft treten.

Thomas Soltwedel aus Dobbin-Linstow in Mecklenburg-Vorpommern ist neuer Deutscher Meister der Hirschrufer, und das bei seiner erst zweiten Teilnahme an dem Wettbewerb. Bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer präsentierte WILD UND HUND, das nach eigenen Angaben führende deutschsprachige Jagdmagazin Europas, in Zusammenarbeit mit der Messe Dortmund die 17 besten Hirschrufer aus ganz Deutschland. Christian Hieke aus Düren in NRW konnte den 2. Platz belegen. Mit Immo Ortlepp aus Wedemark in Niedersachsen landete ein „alter Hase“ des Wettbewerbs in diesem Jahr auf Platz 3. 2014 war er bereits Deutscher Meister und hat in weiteren Jahren immer wieder vordere Plätze belegt. Mit ihrem Sieg haben sich die drei direkt für die Teilnahme an der Europameisterschaft qualifiziert. Hildegard Zervos aus Oberzier in NRW, die einzige Frau im Wettbewerb, landete in diesem Jahr auf Rang 6 und schnitt damit deutlich besser ab als im Vorjahr.

Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr ging der „Tag der Ausbildung für Revierjäger“ des Bundesverbandes Deutscher Berufsjäger (BDB) 2019 erfolgreich in die zweite Runde. Am Samstag lud der BDB alle Ausbildungsinteressierte, angehende Auszubildende, Eltern und Freunde zu einer Informationsveranstaltung ins Kongresszentrum ein.

In drei der neun Ausstellungshallen war die Initiative „Lernort Natur“ am Start. An den liebevoll gestalteten Erlebnispfaden stand für die kleinsten Messebesucher Spiel und Spaß im Vordergrund. Die Landesobfrau für „Lernort Natur“ des Landesjagdverbandes NRW, Sigrid Ruß, zeigte sich nach sechs Messetagen ebenso erschöpft wie begeistert: „Zahlreiche Grundschulklassen sind zu uns gekommen und auch Förderschulen, denn unsere Lernort-Natur-Stände sind barrierefrei. Wir machen das hier ehrenamtlich, die glücklichen Kinderaugen sind uns Lohn genug.“

Auch der Naturschutz kam nicht zu knapp. Auf der diesjährigen JAGD & HUND konnten die Messebesucher an einem Luftgewehr-Schießstand ihre Schießfertigkeit unter Beweis stellen. Die Einnahmen spendete die Firma RUAG Ammotec als Betreiber des Standes an die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW. Georg Kurella, Vizepräsident des Landesjagdverbandes NRW, konnte am letzten Messetag rund 4000 Euro von Rolf Knäpper (RUAG Ammotec) in Empfang nehmen. Kurella: „Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW fördert in ganz NRW Maßnahmen des Naturschutzes und der Umweltbildung durch Jäger. Das Geld werden wir in diesen Projekten gut anlegen können.“

Der digitalen Entwicklung wurde in diesem Jahr mit zwei professionellen Social-Media-Lounges Rechnung getragen. Während der gesamten Messezeit wurden die neue Jagd-Lounge in Halle 8 und die Food-Lounge in der Westfalenhalle zum Treffpunkt der Blogger und Influencer-Szene. Zahlreiche Naturfreunde verewigten sich mit Hilfe eines Foto-Booth fotografisch in fantastische Jagdlandschaft. Besonders begehrt waren die zahlreichen Vorträge am Messesamstag.

Zum sechsten Mal präsentierte sich die FISCH & ANGEL als eigenständige Messe für Angelfischerei parallel zur JAGD & HUND. Besucher der FISCH & ANGEL hatten neben klassischen Angeldelikatessen auf der Messe, auch die Möglichkeit, das zeitgleich stattfindende WILD FOOD FESTIVAL in der angrenzenden Westfalenhalle kostenfrei zu besuchen. Das kam gut an. Auch der Fischereiverband NRW begrüßte diese Neuerung: „Das neue WILD FOOD FESTIVAL halten wir für eine sehr gute Innovation, da sie Jägern und Anglern eine Plattform dafür bietet, frische Nahrungsmittel aus der Natur bereitzustellen, so der Präsident Johannes Nüsse.“

Inspiriert durch Tipps und Tricks in Vorträgen und Vorführungen von Experte wie Enrico Di Ventura, Benedikt Götzfried, Michael Kahlstadt, Veit Wilde oder Rico Streul, konnten die Messebesucher anschließend auch an zahlreichen Ausstellerständen passende Produkte erwerben und sich für den nächsten Angelausflug ausstatten. Ein besonders großes Interesse der Besucher galt den Messesegmenten Angelzubehör, Angelgeräte und Angelbekleidung. Bei den Shows und Vorführungen waren insbesondere die Sonderschau Köderkunst, die Info-Angebote zum Rutenbauen und Fliegenbinden sowie das Fischerei- und Meeresangeln-Forum mit Experten und Profianglern, aber auch das Stillgewässerbiotop begehrte Anlaufstellen. Das mobile Unterwasserlabor der Fischerjugend NRW, Otti’s U-Boot, fand besonders bei den Kleinen großen Anklang.

2020 finden die Messen vom 28. Januar bis 2. Februar statt.

 

Hegeschauen unterstützen!

 

5. Februar 2019, Dortmund (LJV). Hegeschauen finden regelmäßig große öffentliche Beachtung. Die Abschaffung der Pflichthegeschauen für Rehwild durch die ehemalige rot-grüne Landesregierung muss daher als Versuch interpretiert werden, die Jägerschaft aus dem öffentlichen Blickfeld zu drängen. Schon alleine um diesem Versuch entgegenzutreten, gehört es sich für jede Jägerin und jeden Jäger, seine erlegten Trophäen auch ohne Pflicht für die ausgeschriebenen Hegeschauen zur Verfügung zu stellen.

 

Über die zahlreichen weiteren Gründe für die Ausrichtung von Hegeschauen hatte der Leiter der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung NRW, Dr. Michael Petrak, sich im Rheinisch-Westfälischen Jäger 1/2018 in seinem Artikel „Landeshegeschauen im Wandel der Zeit“ geäußert. Den Artikel finden Sie hier http://bit.ly/2Ga7ttT

 

Die nächste Landeshegeschau findet turnusgemäß im Jahr 2021 statt.

 

Dann werden auch die Trophäen des aktuell auslaufenden Jagdjahres 2018/19 ausgestellt werden.

 

Alle Verantwortlichen in den Kreisjägerschaften, Hegegemeinschaften und Hegeringen werden gebeten, bei den jetzt anstehenden Versammlungen die besten Trophäen der jeweiligen Hegeschauen unmittelbar zu notieren und die Erleger entsprechend zu informieren, damit ein späterer Zugriff auf die Trophäen möglich ist.

 


DJV Newsletter Februar #1 1/2/19

Berlin, 01. Februar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

bereits im vierten Jahr haben wir auf der Messe "Jagd und Hund" in Dortmund die Gewinnerinnen und Gewinner der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" gekürt. Dabei haben JägerInnen Nicht-JägerInnen zur Jagd, zum Wild kochen oder zur Revierpflege mitgenommen und die Geschichten in Wort und Bild festgehalten. Knapp 50 unterhaltsame und spannende Erzählungen sind so über das Jahr zusammenkommen. Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten sich über hochwertige Preise - von einer Blaser R8 Success bis zu einem Jagdscheinkurs an der Landesjagdschule Dornsberg - freuen. Wir danken allen Sponsoren: DJV-Premiumpartner Swarovsi, Blaser, Geco, Wildling, Capra, Rottumtaler Wildlocker, Landesjagdschule Dornsberg und Fellwechsel.

Wollen auch Sie Botschafter der Jagd werden? Dann nehmen Sie am fünfjährigen Jubiläum der Aktion ab 1. Mai 2019 teil. Wir freuen uns auf Ihre Geschichte!

Wir wünschen Ihnen ein tolles Wochenende. Falls Sie in Dortmund sind, schauen Sie unbedingt an unserem Wild-auf-Wild-Stand in Halle 1 B.46 vorbei und spenden Sie für die Tafel in Dortmund.

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"Was ist ehrlicher, als seinem Steak in die Augen zu sehen?"

Ein Tier zu verwerten ist eines der ältesten Handwerke des Menschen. Jungjäger Fabian Grimm beschreibt in seinem Buch Schritt für Schritt, wie aus einem Lebewesen ein Lebensmittel wird.

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Jagd auf Schraubenziege ist Erfolg für Artenschutz

Ein amerikanischer Jäger hat legal eine seltene Schraubenziege in Pakistan erlegt. Der Aufschrei von Tierrechtlern war groß. CIC und DJV fordern mehr Sachlichkeit.

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Interesse für die Jagd wächst

Im Vergleich zu 2009 hat sich die Anzahl der Prüfungsteilnehmer 2018 fast verdoppelt: In Deutschland legten über 20.000 Menschen die Jägerprüfung ab

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„Der Jäger hat gerechtfertigt gehandelt“

Ein Jäger hat einen Wolf getötet, weil dieser sich nicht abhalten ließ Jagdhunde zu attackieren. Ob der Jäger sich auf Notstand berufen kann, erläutert Anwalt Dr. Heiko Granzin im DJV-Interview.

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Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
Chausseestraße 37, 10115 Berlin
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Telefon: (030) 209 1394 0


DJV Newsletter Januar #4 26/1/19

Berlin, 25. Januar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

wir haben gute Nachrichten für das Wochenende! Pünktlich zur Internationalen Grünen Woche (IGW) präsentieren wir den neuen WILD-Bericht 2017, den Sie online herunterladen können. Die Druckversion können Sie bei der DJV-Service GmbH (zwei Exemplare kostenfrei bis 31. März 2019) bestellen. Dank der Beteiligung von fast 25.000 Revierinhabern haben wir bundesweit umfangreiche Informationen zu insgesamt 17 Tierarten sammeln können.

Neben Zahlen und Fakten zu verschiedenen Wildgänsen finden Sie Infos zum aktuellen Zustand des Niederwilds und tierischer Einwanderer Deutschlands. Für Ihr großes Engagement möchten wir Ihnen herzlich danken! Ihr Engagement ermöglicht es uns, Naturschutzstrategien weiterzuentwickeln und jagdpolitische Diskussionen zu versachlichen. Denn mit validen Daten können wir besser gegenüber Umweltverbänden und Jagdgegnern argumentieren.

Kaum einer kennt unsere Reviere und Wildtiere besser als wir Jäger. Wir sind es, die in Wald und Wiesen über Jahrzehnte die Entwicklung der Natur beobachten und deshalb über die wichtigen Informationen für das Wildtier-Informationssystem verfügen. Um unsere Wildbestände nachhaltig nutzen zu können, ist es wichtig ihr Vorkommen und ihre Populationsentwicklung zu kennen. Deshalb werden alle Jagdbezirksinhaber aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse! Interessierte erhalten mehr Informationen von den jeweiligen Länderbetreuern, die Sie unter folgendem Link finden https://www.jagdverband.de/content/ansprechpartner.

 

Auch neu: die Tierfund-Kataster App jetzt im neuen Gewand!

Mit der App kann jeder Todfunde melden und helfen Wildunfallschwerpunkte zu identifizieren. So können wir unsere Straßen für Mensch und Tier sicherer machen. Wir haben die Nutzerwünsche umgesetzt und die Tierfund-Kataster-App moderner und noch nutzerfreundlicher gestaltet. Neben dem neuen Logo, gibt es weitere Neuerungen wie die Möglichkeit eigene und andere Tierfundmeldungen aus der Umgebung zu sehen.

Um die neue Version zu erhalten, müssen Sie ein Update durchführen. Alle Interessierten finden die Tierfund-Kataster-App (TFK) im Google Play und Apple Store.

Wir hoffen auch Sie bald als Nutzer des Tierfund-Katasters begrüßen zu dürfen und wünschen ein erholsames Wochenende!

 

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WILD-Bericht 2017: DJV veröffentlicht neue Monitoringdaten

Jäger veröffentlichen Monitoringdaten – Der WILD-Bericht 2017 liegt vor. Im Fokus stehen neben dem Niederwild auch invasive Arten wie Waschbär und Marderhund sowie verschiedene Wildgänse. Insgesamt haben Jäger Daten zu 17 Tierarten erhoben.

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Wolf greift Jagdhunde im Einsatz an und wird getötet

Medienberichten zufolge hat ein Wolf in Brandenburg mehrere Jagdhunde bei einer Drückjagd attackiert und ließ sich auch nicht durch Rufen und Warnschuss vertreiben. Ein Jagdgast hat den Wolf dann getötet. Es wäre der erste Vorfall in Deutschland, der für den Wolf tödlich endet. Der DJV fordert eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

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Tierfund-Kataster: App jetzt noch einfacher zu bedienen

Das Tierfund-Kataster ermöglicht erstmals eine bundesweit einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Mit der neu gestalteten App können Tierfunde schneller gemeldet werden.

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Tierschutzgerechter Einsatz von Fallen

Wissenswertes zur Fangjagd in Deutschland: Der DJV stellt auf der Internationalen Grünen Woche 2019 eine neue Broschüre vor. Die Fangjagd gewinnt stetig an Bedeutung. Jährlich wächst beispielsweise die Zahl der dämmerungsaktiven Neozoen Waschbär und Marderhund, deren Bestände reduziert werden sollen.

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DJV Newsletter Januar #3 19/1/19

Berlin, 18. Januar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

anlässlich der Agrarministerkonferenz haben wir im Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) ein 40-seitiges Managementkonzept für den Wolf vorgestellt. Darin fordern wir unter anderem ein aktives Bestandsmanagement in Anlehung an die skandinavischen Schutzjagden. Grundlage ist ein gesellschaftlich definierter Akzeptanzbestand. Die Meldung hat in dieser Woche für viel Aufruhr gesorgt. Fakt ist jedoch: Wir werden um eine Reduzierung von Wölfen in Deutschland nicht herumkommen.

Basis für den Schutzjagdansatz ist eine wildökologische Raumplanung. Demnach gibt es drei Kategorien: In Wolfsschutzarealen soll sich der Wolf unbeeinflusst entwickeln können, etwa in großen Waldgebieten oder auf Truppenübungsplätzen. In Wolfsmanagementarealen soll der Wolf grundsätzlich toleriert sein, seine Bestände aber auf Basis der individuellen Akzeptanzgrenzen in den Ländern reduziert werden. In Wolfsausschlussarealen sollen territoriale Wolfsrudel nicht toleriert werden, insbesondere in Hinblick auf die Gefahrenabwehr. Städtische Gebiete gehören dazu ebenso wie der alpine Raum oder Weidetierhaltung mit großem Konfliktpotenzial.

Der Wolfsbestand wächst jährlich um etwa 30 Prozent. Nach unserer Schätzungen leben inzwischen über 1.000 Tiere in Deutschland. Da in den kommenden drei Jahren eine Verdoppelung dieser Zahl realistisch ist, werden auch die Konflikte weiter zunehmen.

Die Broschüre "Wildtiermanagement Wolf - Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschlands" erhalten Sie hier.

Weiterhin haben wir zum Start der Grünen Woche die Broschüre "Wissenswertes zur Fangjagd" vorgestellt. Außerdem haben wir gegenüber dem Bundesinnenministerium eine bundesweit einheitliche Regelung beim Thema Schalldämpfer gefordert und Zahlen aus dem WILD-Monitoring vorgestellt.

Am kommenden Wochenende finden Sie die DJV-Mitarbeiter auf der Internationalen Grünen Woche (Halle 4.2, Stand 200). Sollten Sie in Berlin sein, kommen Sie gern vorbei! Wir freuen uns auf Sie.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

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Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat in einem Schreiben an die Verbände signalisiert, dass Änderungen des Waffengesetzes im Bezug auf die Nutzung von Schalldämpfern bundesweit Klarheit schaffen könnten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und Partnerverbände begrüßen das Vorhaben und drängen auf eine bundeseinheitliche Lösung.

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Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

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Jagd immer beliebter

384.428 Menschen in Deutschland haben mittlerweile einen Jagdschein. 2018 gab es die meisten neuen Jäger in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die meisten Jäger pro Einwohner lebten in Schleswig-Holstein.

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Exotische Gänse breiten sich aus

Die afrikanische Nilgans hat ihr Verbreitungsgebiet in Deutschland innerhalb von acht Jahren um 71 Prozent ausgedehnt. Bei der nordamerikanischen Kanadagans sind es sogar plus 91 Prozent. Der DJV fordert für die invasive Nilgans eine einheitliche flächendeckende Bejagung, um heimische Arten zu schützen.

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Graugans breitet sich aus in Deutschland

Jäger haben 2017 aus 40 Prozent der Reviere das Vorkommen von Graugänsen gemeldet - ein Anstieg von 58 Prozent in acht Jahren. Die Zahl der Reviere mit Brutvögeln hat sich sogar verdoppelt auf 19 Prozent. Der DJV fordert eine nachhaltige Bejagung statt Begasung wie in den Niederlanden.

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Schießnachweis 2019 13/1/19

Für Donnerstag, den 24.01.2019, von 18.00 - 20.00 Uhr ist für die Mitglieder des Hegeringes das Schießkino bei der Fa. Schmidhüsen in Xanten reserviert.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen ab sofort bei Jörg Hoffmann (Telefon: siehe interne Seite).


DJV Newsletter Januar #2 11/1/19

Berlin, 11. Januar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das Jahr hat erst angefangen und wir starten hochtourig mit Vollgas für Sie: Messevorbereitungen Grüne Woche, Jagd&Hund, IWA und didacta. Da heißt es "ab unters Volk". Für viele Jägerinnen und Jäger sind das knackige Tage im Vollkontakt mit vielen interessierten Mitmenschen. Wenn wir das gute Image der Jagd in der Öffentlichkeit erhalten und verbessern wollen, müssen wir offen und ehrlich darüber reden, was wir da eigentlich machen "auf der Jagd". Aus diesem Grund haben wir für die beste Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Basis einen DJV-Sonderpreis Kommunikation anlässlich des Bundesjägertages 2019 ausgelobt, der mit 10.000 Euro dotiert ist!

Bewerben können sich Verbandsmitglieder, Hegeringe und Kreisgruppen. Eingereicht werden können fortlaufende Projekte sowie solche, die 2018 oder 2019 auslaufen. Bewertet werden verschiedene Kriterien. Entscheidend ist beispielsweise wie originell das Projekt ist, wie kreativ dessen Umsetzung oder wie viele Menschen damit erreicht werden.

Haben Sie für einen guten Zweck Wild gegrillt, ein Lernort-Natur-Programm für Ihren Kindergarten gestaltet oder mit anderen lokalen Naturschutzvereinen Biotope gepflegt? Dann bewerben Sie sich gern bis zum 30. April 2019 per E-Mail an pressestelle@jagdverband.de.

Nicht so lange Zeit haben Sie, wenn Sie noch Tickets für den ersten YouTube-Filmwettbewerb "Sophie Award" am 12. Juli 2019 in Berlin ergattern wollen. Der Vorverkauf startet nämlich am 2. Februar auf dem Stand unseres Partners Jagdstolz (4.E22) anlässlich der Messe Jagd&Hund in Dortmund.

Noch weniger Zeit haben Sie, wenn Sie die Tierfundkataster-App installiert haben und noch nicht alle Tierfund an die zentrale Datenbank übertragen haben. In der kommenden Woche gibt es ein Update, nachdem alle Funde verloren gehen, wenn Sie diese nicht abgeschickt haben. Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen hier. (Vielen Dank, dass Sie sich mit dem Aufzeichnen von Tierfunden für unsere heimischen Wildtiere und mehr Sicherheit im Straßenverkehr einsetzen.)

Wir hoffen, dass wir uns auf einer der Messen sehen und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende,

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Neue App für das Tierfund-Kataster

In der kommenden Woche (KW 3) gibt es ein Update für die Tierfund-Kataster App. Auf dem Handy gespeicherte Tierfunde müssen versendet werden, da diese sonst verloren gehen.

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Sophie Award: Kartenvorverkauf startet

Am 2. Februar starten der Deutsche Jagdverband und Partner Jagdstolz auf der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund den Kartenvorverkauf für den YouTube-Filmwettbewerb „Sophie Award“. Das Event findet am 12. Juli im Kant-Kino in Berlin statt. Es richtet sich an junge Jägerinnen und Jäger, die ihre Passion auf Social-Media-Plattformen darstellen.

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Grüne Woche 2019: Der Countdown läuft

In sieben Tagen öffnet die Internationale Grüne Woche ihre Pforten. Der Deutsche Jagdverband präsentiert gemeinsam mit den Partnern Deutscher Falkenorden und Jagdgebrauchshundverband den Facettenreichtum der Jagd.

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DJV Newsletter Januar #1 5/1/19

Berlin, 04. Januar 2019

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

hatten Sie erholsame Feiertage und sind Sie gut ins Jahr 2019 gestartet? Das ist wunderbar, denn im ersten Quartal können Sie den DJV gleich mehrfach in Aktion erleben: Auf verschiedenen Messen zeigt der Jagdverband mit spannenden und interaktiven Programmen, wie vielfältig Jagd, Wild und Natur sind.

Am 18. Januar startet die Internationale Grüne Woche in den Messehallen unter dem Funkturm in Berlin. Auf der weltgrößten Verbrauchermesse informiert der DJV in Halle 4.2 (Stand 200) rund um die Themen Jagd, Wild, Natur- und Artenschutz. Mit dabei sind die Falkner und Hundeführer der Partnerverbände Deutscher Falkenorden und Jagdgebrauchshundverband mit ihren Greifvögeln und Jagdhunden.

Mit dem Schwerpunktthema „Lebensraum Feldflur“ macht der DJV in seinem Biotop auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt im Offenland aufmerksam. Im Fokus steht das Rebhuhn als Leitart für eine intakte Feldflur. Am Themenstand „Achtung Wildunfall!“ lernen Sie das Tierfund-Kataster kennen und können Ihre Reaktionsgeschwindigkeit in einer Gefahrensituation am Bremssimulator testen. Zudem stellt sich die Fellwechsel GmbH vor und informiert über Pelz aus heimischer Jagd. Kinder pirschen auf den Spuren von Waschbär, Fuchs & Co. mit dem „Tatort Biotop“-Quiz. Auf der halleneigenen Bühne zeigen unsere Wild-Köche die Vielfalt von Wildbret. Hungrige Besucher sind willkommen!

Wer noch mehr Lust auf vitaminreiche Wildspezialitäten hat, darf sich auf Europas größte Jagdmesse freuen. Die Dortmunder „Jagd und Hund“ startet am 29. Januar und endet am 3. Februar. Besucher der Messe erhalten zudem Eintritt zum ersten „Wild Food Festival“, das zeitgleich in der Westfalenhalle stattfindet. Der DJV unterstützt das Festival mit der Kampagne „Wild auf Wild“ und ist am Stand B46 zu finden. In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie einfach es sich zubereiten lässt. Melden Sie sich jetzt für die Workshops an! Tickets und weitere Infos gibt es unter www.wildfoodfestival.de.

Viel zu erleben gibt es auch bei unseren Jägerinnen und Jägern auf der Bildungsmesse „didacta“ vom 19. bis 23. Februar in Köln. Mit der Initiative „Lernort Natur“ ist der DJV dort seit Jahren Stammgast. In Halle 8 im Ausstellungsbereich „Schule/Hochschule“ informiert der Verband über die Vielfalt der Naturpädagogik und Materialien für den naturkundlichen Unterricht.

Alles, was das Jägerherz rund um Jagdwaffen und Outdoor-Ausrüstung begehrt, finden Sie vom 8. bis 11. März auf der IWA Outdoor Classics 2019, der internationalen Fachmesse für Jagd und Schießsport im Messezentrum Nürnberg.

 

Auf ein Wiedersehen bei einer oder allen Messen!

In diesem Sinne: Waidmannsheil,

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Waschbär, Marderhund und Mink

Waschbären kamen 2017 in mehr als der Hälfte der Reviere in Deutschland vor - eine Verdopplung in elf Jahren. Wie bei Marderhund und Mink liegt der Verbreitungsschwerpunkt im Nordosten. DJV fordert Bekenntnis zur Fallenjagd, um die EU-Vorgaben für invasive Arten zu erfüllen.

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Zahl der erlegten Wildschweine höher als erwartet

836.865 Wildschweine haben die Jäger in der Saison 2017/18 erlegt. Das sind knapp 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurden die Hochrechnungen aus dem September noch deutlich übertroffen. Etwa 16,7 Millionen Stunden jagdlicher Einsatz waren notwendig.

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Aktuelles vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen 22/12/18


Nachrichten-Telegramm:

·         Zweites Wolfsgebiet in NRW – wachsende Sorgen bei Tierhaltern

·         WILD FOOD FESTIVAL: Kochen mit TV-, Sterne- und Spitzenköchen

·         DJV vergibt Sonderpreis Kommunikation

·         LJV-Seminare 2019 (Auszug)

·         LJV-Geschäftsstelle zwischen den Jahren geschlossen

 

Termine:

  • 29. Januar – 3. Februar 2019: Messen JAGD & HUND, FISCH & FANG, WILD FOOD FESTIVAL

 

 

Nachrichten-Volltext:

Zweites Wolfsgebiet in NRW - wachsende Sorgen bei Tierhaltern

 

Eine zweite Wölfin ist in NRW heimisch geworden. Das Land weist ein weiteres Wolfsgebiet aus, damit Tierhalter Fördergeld für den Schutz ihrer Herden beantragen können. Die Sorgen der Landwirte nehmen zu.

 

21. Dezember 2018, Detmold/Düsseldorf/Dortmund (dpa/lnw/LJV) - Heide, Birken, Kiefern und Moore: In der malerischen Sennelandschaft mit zahlreichen seltenen Pflanzen und Tierarten ist eine Wölfin heimisch geworden. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat deshalb ein 922 Quadratkilometer großes Areal zwischen Bielefeld, Paderborn und Detmold zum Wolfsgebiet Senne erklärt. Damit können Tierhalter Fördergelder für Schutzmaßnahmen beantragen. Es ist das zweite Wolfsgebiet des Bundeslandes nach dem Anfang Oktober das Gebiet Schermbeck zwischen Wesel und Bottrop als solches ausgewiesen wurde. Auch in dem Fall war eine Wölfin durch Genspuren nachgewiesen worden, die wohl in diesem Gebiet bleibt.

 

Wann die wenige Jahre alten und wohl aus dem benachbarten Niedersachsen stammenden Wölfinnen einen Partner finden und Nachwuchs bekommen, ist ungewiss. «Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Tiere sich treffen, ist nicht null, aber auch nicht riesengroß», sagte ein Ministeriumssprecher. Sie müssten einander wittern und es gebe weiter große wolfsfreie Gebiete in NRW. Die Wandersaison der Wölfe, bei der Tiere ihre Rudel verlassen, habe gerade begonnen.

 

Bei der Wölfin in der Senne, die in den Listen der Behörden die Bezeichnung GW1044f trägt, ist die genaue Herkunft noch nicht geklärt, wie das NRW-Umweltministerium mitteilte. Bei der Wölfin GW954f im Gebiet Schermbeck am Niederrhein sei aber bereits klar, dass sie aus dem Rudel Schneverdingen aus dem Heidekreis in Niedersachsen stammt. Beide Wölfinnen haben auch schon mehrere Nutztiere gerissen, wie aus einem Verzeichnis des Landes hervorgeht.

Allerdings sei das Problem am Niederrhein stärker, weil dort mehr Schafsherden gehalten werden. «Die Senne-Wölfin ernährt sich fast nur von Wildtieren», sagte der Ministeriumssprecher. Aber auch die Wölfin am Niederrhein ernähre sich überwiegend von Wildtieren. Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigten, dass Schutzzäune und Schutzhunde die Zahl der Nutztierrisse senkten.

 

Der Rheinische Landwirtschaftsverband mahnt an, dass die Fördergelder für den Herdenschutz erhöht werden sollten. Zudem müssten DNA-Untersuchungen nach Tierrissen beschleunigt werden. Die jüngsten Geschehnisse in Hünxe im Wolfsgebiet Schermbeck vergrößerten die Sorgen. Binnen weniger Tage sei eine Schafherde dort zweimal Opfer von Angriffen geworden. Dabei wurden mehrere Tiere verletzt und getötet, wie der Verband mitteilte. Die Ursache und Umstände seien noch nicht geklärt.

 

Sollte herauskommen, dass ein Wolf geeignete Herdenschutzmaßnahmen zweimal überwunden und Nutztiere gerissen habe, sei man für eine Tötung des Wolfes, erklärte der Fachausschuss Rinder des Verbandes.

Nicht nur die Halter von Schafen, sondern auch die Halter von Mutterkühen beispielsweise in der Eifel seien in Sorge. Auch Kälber könnten Wolfsopfer werden und eine Herde in Panik versetzt werden.

 

Das NRW-Umweltministerium will die Förderrichtlinien ändern, so dass solche Schutzmaßnahmen wie der Kauf von Elektrozäunen künftig zu 100 Prozent statt zu 80 Prozent gefördert werden könnten. Auch die Anschaffung und Haltung von Herdenschutzhunden, die eine spezielle Ausbildung benötigten, sei für die Tierhalter kostenintensiv und soll künftig stärker gefördert werden. Es gebe Gespräche auf EU-, Bundes- und Landesebene, die finanzielle Unterstützung zu verstärken.

Hier geht´s zur Pressemitteilung des NRW-Umweltministeriums: http://bit.ly/2QLIJ0I

 

WILD FOOD FESTIVAL: Kochen mit TV-, Sterne- und Spitzenköchen

Wildbret-Event lockt Besucher mit exklusiven Kochworkshops und starkem Bühnenprogramm

 

20. Dezember 2018, Dortmund (Messe Westfalenhallen/LJV). Zeitgleich zur JAGD & HUND und FISCH & ANGEL öffnet vom 29. Januar bis zum 03. Februar das WILD FOOD FESTIVAL erstmalig seine Messetore. In der Arena Westfalenhalle dreht sich dann sechs Tage lang alles um das Thema Wildbret. Feinschmecker können an diversen Ständen nach Herzenslust Wildspezialitäten und passende Aperitifs dazu kosten, das geeignete Zubehör und Equipment erwerben und sich bei Kochvorführungen von Experten inspirieren lassen. In exklusiven und vielseitigen Workshops mit Köchen wie Johann Lafer, Lisa Angermann oder Michael Keller können die Teilnehmer in kleinen Gruppen auch selbst einmal den Kochlöffel schwingen. Der Festival-Eintritt für jedermann kostet nur 5 Euro.

Sie können Ihr Ticket online bestellen und den Workshop Ihrer Wahl buchen. Auch wer noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk braucht, wird hier sicher fündig.

Tickets gibt´s hier: https://bit.ly/2rLnygv

 

DJV vergibt Sonderpreis Kommunikation

20. Dezember 2018, Berlin (DJV). Gelungene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Mitgliederkommunikation von Jägern: Der DJV vergibt auf dem kommenden Bundesjägertag in Berlin einen Sonderpreis Kommunikation, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Herausragende, innovative Projekte mit Vorbildcharakter sollen honoriert werden und damit zum Nachahmen anregen. "Wir freuen uns über zahlreiche Einsendungen von großen und kleinen Projekten, die das Bild von Jagd und Jägern in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Ob Wild-Kochkurs mit sozial benachteiligten Jugendlichen, Nistkastenbau mit dem örtlichen Kindergarten, besonders kreative Mitgliederzeitschrift oder Wild-Kochbuch: Die Pallette preisverdächtiger Jäger-Projekte ist groß.

Bewerben können sich für den Preis Verbandsmitglieder, Hegeringe und Kreisgruppen mit ihren Projekten bis zum 30. April 2019. Eingereicht werden können fortlaufende Projekte sowie solche, die 2018 oder 2019 auslaufen. Bewertet werden verschiedene Kriterien. Entscheidend ist beispielsweise wie originell das Projekt ist, wie kreativ dessen Umsetzung oder wie viele Menschen damit erreicht werden.

Teilnehmer müssen neben dem Anmeldeformular eine Projektbeschreibung von maximal drei DIN-A4-Seiten einreichen sowie Foto- oder Videomaterial. Die Unterlagen müssen bis Ende April per E-Mail an folgende E-Mail-Adresse gehen: pressestelle@jagdverband.de. Das Formular zum DJV-Sonderpreis Kommunikation gibt es auf der Internetseite jagdverband.de zum Herunterladen.

 

LJV-Seminare 2019 (Auszug)

Bitte beachten Sie auch die Gesamtübersicht aller Seminare in jedem RWJ sowie in dem LJV-Service-Flyer (Zustellung erfolgt Mitte Januar 2019 an alle LJV-Mitglieder).

 

 

Raubwild mit der Falle waidgerecht bejagen

Nach § 29 der Durchführungsverordnung zum novellierten Landesjagdgesetz NRW darf die Jagd mit Fanggeräten nur von Revierjägern, Bestätigten Jagdaufsehern oder von Personen ausgeübt werden, die an einem vom zuständigen Ministerium anerkannten Ausbildungslehrgang für die Fangjagd teilgenommen haben.

Der Fangjagdlehrgang des LJV ist anerkannt!

Die intensive Bejagung der Prädatoren mittels der Fallenjagd und die Verbesserung der Biotope stärken ihren Niederwildbesatz. Der LJV NRW bietet interessierten Jägern mit Fangjagdseminaren die Möglichkeit, sich für die Saison optimal vorzubereiten.

Inhalte dieser Ganztagsveranstaltung (08:00 bis 18:15 Uhr): Gesetzliche Grundlagen im Zusammenhang mit der Fangjagd, Fanggeräte, Ausübung der Fangjagd.

Für die folgend genannten Termine sind noch Plätze frei:

Rheinberg:

3181: 08.01., 3182: 11.01., 3183: 15.01.,

3184: 18.01., 3185: 22.01., 3186: 25.01.

 

 

Wichtiger Hinweis:

Zugelassen werden Inhaber von Jahresjagdscheinen, Jugendjagdscheinen oder Personen, die an einem Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung teilnehmen. Letztere erhalten die Teilnahmebescheinigung erst mit Bestehen der Jägerprüfung nach § 15 Abs. 5 Bundesjagdgesetz (BJG) ausgehändigt. Die Jugendjagdscheininhaber erhalten eine Teilnahmebescheinigung mit dem zusätzlichen Hinweis, dass sie die Fangjagd bis zur Aushändigung eines Jahresjagdscheines nur in der in § 16 Abs. 2 BJG vorgeschriebenen Begleitung ausüben dürfen.

Eine Kopie des Jagdscheins, Jugendjagdschein oder der Nachweis über die Teilnahme an einem Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung sind den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

 

Die Teilnahmegebühr: 70,- Euro inkl. Verpflegung.

 

 

Motorsägenführerschein in Hagen

 

Der Umgang mit der Motorsäge ist nicht ungefährlich. Unfälle beim Einsatz der „Buschmopeds“ bedrohen die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Wer mit der Motorsäge arbeitet, sollte deshalb alles tun, um Unfälle zu vermeiden.

 

Im Jahr 2018 bietet der LJV seinen Mitgliedern in einer Kooperation mit dem Wirtschaftsbetrieb Hagen Abteilung Forst wieder zwei Lehrgänge zur Bedienung der Motorsäge („Motorsägenführerschein“) an. Der erste Lehrgang findet vom 14. bis 15. Februar 2019 in Hagen statt.

 

Die Schulung erfolgt durch erfahrene Forstwirtschaftsmeister und Sicherheitsbeauftragte. An den praktischen Übungen kann man nur mit der erforderlichen kompletten Schutzausrüstung und eigener Motorsäge teilnehmen. Eine weitere Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren!

 

Teilnahmegebühr: 150,00 € (ohne Unterkunft und Verpflegung).

 

 

Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jagdaufseherprüfung

 

Dieser Lehrgang (Teilnahmevoraussetzung: Jagdpachtfähigkeit!) dient eigentlich zur Vorbereitung auf die Jagdaufseherprüfung. Die Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einem Jagdschutz- und einem Fangjagdlehrgang dient als Nachweis der fachlichen Eignung als Jagdaufseher. Auf Antrag eines Jagdausübungsberechtigten kann man sich damit als Jagdaufseher bestätigen lassen.

 

Die Ausübung der Jagd erfordert aber in der heutigen Zeit ein immer umfangreicheres Wissen. Nicht umsonst wird der Jagdschein deshalb auch das „grüne Abitur“ genannt. Um sein jagdliches „Know How“ auf den neuesten Stand zu bringen bietet sich deshalb der Besuch eines Jagdschutzlehrganges im Biotop- und Artenschutzzentrum in Rheinberg an. Über einen Zeitraum von 10 Tagen werden sie mit den folgenden Ausbildungsschwerpunkten von namhaften Referenten unseres Landes ihr jagdliches Wissen aktualisieren können:

1. Jagdgesetze und jagdliche Nebenvorschriften, 2. Wild- und Jagdschaden, Biotophege und Wildschutz, 3. Wildstandsbewirtschaftung, Jagdbetriebslehre, Waldbau Artenschutz und Wildbrethygiene.

 

Von den zahlreichen Teilnehmern in den zurückliegenden Jahren wurde nicht nur die Wissensvermittlung gelobt, sondern vor allem auch der intensive Informationsaustausch von Gleichgesinnten über einen Zeitraum von 10 Tagen.

Für den Lehrgang vom 07. bis 16. März 2019 im Biotop- und Artenschutzzentrum des LJV in Rheinberg sind noch ein paar wenige Plätze frei.

 

Teilnahmenvoraussetzung für den Jagdschutzlehrgang ist, dass Sie die Jagdpachtfähigkeit besitzen.

Jagdpachtfähig ist nach § 11 BJG Abs. 5 S. 1 „wer einen Jahresjagdschein besitzt und schon vorher einen solchen während dreier Jahre in Deutschland besessen hat“. Sie müssten also zurzeit einen Jahresjagdschein besitzen und während dreier Jahre (36 Monate) einen besessen haben.

Um Ihre Jagdpachtfähigkeit zu dokumentieren, legen Sie bitte Ihrer Anmeldung eine entsprechende Kopie Ihres Jahresjagdscheines bei.

 

Teilnahmegebühr: 155,- € (ohne Unterkunft)

 

Prüfungsgebühr: 120,- €

 

 

Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft…

 

…stellen bei der stark angewachsenen Schwarzwildpopulation ein großes Problem für die Revierinhaber in NRW dar. Der LJV bietet am 29. März in Buke im Rahmen seines Fortbildungsprogramms wieder ein Wildschaden-Seminar an.

Mit LJV-Vizepräsident RA Hans-Jürgen Thies und Dr. Michael Petrak konnten namhafte Referenten gewonnen werden.

 

Das Seminar behandelt rechtliche Grundzüge des Wildschadenersatzes, Wildschäden an land- und forstwirtschaftlichen Kulturen, Ansprache der Verursacher (Wildkaninchen, Hasen, Fasanen, Wildtauben, Schalenwild) sowie Berechnungsbeispiele.

 

Teilnahmegebühr: 50,- € inkl. Verpflegung

 

 

Mein erster Jagdhund

 

Nach den gesetzlichen Vorgaben (§ 30 Landesjagdgesetz NRW) sind bei der Such- und Bewegungsjagd, bei der Jagd auf Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche brauchbare Jagdhunde zu verwenden.

Um die richtige Auswahl des passenden Jagdhundes für mein Revier oder meine Jagdgelegenheit zu treffen, bietet der LJV das Seminar „Mein erster Jagdhund“ am 05. April im Biotop- und Artenschutzzentrum in Rheinberg an.

 

Ziele und Inhalte dieses Seminar sind, z. B.:

  • Vorstellung der passenden Jagdhunde für entsprechende Reviere (z. B. Schalenwildrevier, Niederwildrevier, Wasserwildrevier etc.)
  • Hinweise und Tipps bei der Welpenauswahl
  • Früherziehung und Gehorsam
  • Häufige Erkrankungen des Hundes und Bedeutung der Impfungen
  • Besonderheiten der Haltung und Pflege von Jagdgebrauchshunden
  • Praktische Einweisung in die Hundearbeit und Hundeausbildung

 

Für dieses Seminar haben wir als Referenten erfahrene Praktiker gewinnen können.

 

Teilnahmegebühr: 30,- € inkl. Verpflegung

 

 

Schwarzwildbewirtschaftung

 

Die stark angewachsene Schwarzwildpopulation ist ein großes Problem (Wildschäden, Schweinepest). Der LJV NRW bietet dazu am 12. April in Rheinberg ein Seminar zur Schwarzwildbewirtschaftung an.

 

Die Lebensweise der Sauen ist für viele Jäger immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.

Das Seminar soll verdeutlichen, wie hoch intelligent Sauen sind, wie verheerend sich die falsche Bejagung auswirkt und wie man Schwarzwild waidgerecht bewirtschaftet.

 

Mit Ministerialrat a. D. Heimo van Elsbergen, Dr. Klaus Mann (Amtstierarzt, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Siegburg) und Wildmeister Peter Markett (Davert Hochwildring) konnten namhafte Referenten gewonnen werden.

 

Das Seminar behandelt Schwarzwild in NRW (Hegeauftrag und Realität), Klassische Schweinepest in NRW (Die Schweinepest bei Wildschweinen – Eine

Tierseuche und ihre Bedeutung für den Jagdbetrieb), Biologie des Schwarzwildes sowie verantwortungsvolle Bewirtschaftung.

 

Teilnahmegebühr: 30,- € inkl. Verpflegung

 

 

Für die vorgenannten Seminare anmelden können Sie sich hier:

Landesjagdverband NRW

Geschäftsstelle

Frau Martina Junge

Gabelsbergstr. 2

44141 Dortmund

Tel.: 0 23 04 – 2 50 55 86 (Mo. bis Do. 08:00 – 10:00 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr)

Fax.: 0 23 04 – 9 78 96 10

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de

 

 

 

 

LJV-Geschäftsstelle zwischen den Jahren geschlossen

In der Zeit vom 24. Dezember bis 1. Januar 2019 ist die LJV-Geschäftsstelle geschlossen.

 

Das LJV-Team wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und sagt nochmals herzlichst danke für die Unterstützung im Jahr 2018!

 

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2019 und verbleiben

 

mit besten Grüßen und

einem kräftigen Waidmannsheil!


DJV Newsletter Dezember #2 21/12/18

Berlin, 21. Dezember 2018

Liebe Jägerinnen und Jäger,

"Was soll denn diese Stockente an Weihnachten auf dem Newsletter-Cover?", werden Sie sich fragen. Das Bild hat zweierlei Gründe: Zum einen ist der Kern eines solchen Vogels immer ein guter Weihnachtsbraten und zum anderen wollen wir auf ein Forschungsprojekt der Universität Giessen aufmerksam machen, das Ihre Unterstützung gut gebrauchen könnte:

Der Arbeitskreis Wildbiologie arbeitet an einer Methode zur Altersbestimmung von erlegten Stockenten im Rahmen des hessischen Niederwildmonitorings. Es werden insgesamt 1.000 Schwingenpaare benötigt, um die Methode zu entwickeln. Bitte senden Sie bis zum Ende der Jagdsaison die Schwingen von möglichst vielen erlegten Enten paarweise an die:

Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische
Arbeitskreis Wildbiologie - Entenmonitoring
Frankfurter Straße 91
35392 Gießen
 

Wichtig: Jedes Revier kann das hessische Niederwildmonitoring unterstützen. Die Einsendung muss nicht über die Hegegemeinschaft koordiniert werden.

Bitte die Schwingen abtrennen, paarweise zusammenbinden, trocknen lassen und auf einem Zettel den Erlegungstag sowie die Hegegemeinschaft notieren. Diesen Zettel an dem zusammengebundenen Paar Entenschwingen befestigen und dann mit dem Begleitschein in einem normalen Versandumschlag direkt an den Arbeitskreis Wildbiologie senden.

Hier finden Sie noch einmal alle wichtigen Hinweise im Überblick.

Bitte leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre Mitglieder und Jagdfreunde weiter. Gerne können diese den DJV-Newsletter auch direkt abonnieren (www.jagdverband.de/newsletter).

Verleihen Sie also der Wissenschaft Flügel, möge Ihr neues Jahr auf selbigen gleiten. Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten!

Ihre DJV-Pressestelle

 

(Die DJV-Geschäftsstelle ist bis einschließlich 2. Januar 2019 geschlossen.)

 

Alternativtext nicht vergessen

DJV vergibt Sonderpreis Kommunikation

Insgesamt 10.000 Euro Preisgeld: Herausragende Projekte mit Vorbildcharakter sollen prämiert werden. Einsendeschluss ist der 30. April 2019.

Zur Meldung
Alternativtext nicht vergessen

Aktuelle Monitoringdaten: Rebhuhn weiter auf dem Rückzug

Etwa 64.000 Rebhuhn-Paare gibt es in Deutschland noch. Der Zensus im Jahr 2017 ergab zudem: Das Verbreitungsgebiet ist innerhalb von acht Jahren um ein Drittel geschrumpft.

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Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände
für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Torsten Reinwald, Pressesprecher
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DJV Newsletter Dezember #1 8/12/18

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Zebra zu Weihnachten? "Super Idee", hat sich ein großer deutscher Discounter gedacht und einen gewaltigen vorweihnachtlichen Shitstorm geerntet. Doch das angebotene Steppen-Zebra (nicht gefährdet) stammt aus nachhaltiger, legitimer Jagdwirtschaft in Südafrika. Es wurde eingefroren und gesammelt vermarktet für den Export.

Die BILD-Zeitung bat uns um einen Koch- und Geschmackstest. Im Vergleich dazu haben wir Rehwild aus Brandenburg serviert. Eins haben Zebra und Reh gemein: Sie sind artgerecht und in Freiheit aufgewachsen. So weit, so gut. Nur beim postmortalen Tiertransport gibt es einen Unterschied: Das Reh hat 35 km bis nach Berlin hinter sich, das Zebra mindestens 13.000 km.

Unser Fazit: wenn es an Weihnachten etwas Ausgefallenes auf dem Teller sein soll, dann ist unser heimisches Wild eine nachhaltige und ethisch einwandfreie Alternative mit verdammt kurzen Transportwegen. Mehr Werbung für die Jagd geht nicht.

Werbung für die Jagd und im besonderen für die DJV-Tochter Fellwechsel gab es übrigens gestern im Deutschlandfunk. Reinhören in der Mediathek lohnt sich.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und hoffentlich bis Weihnachten noch die eine oder andere Gelegenheit, eines der besten Lebensmittel für Familie und Freunde dort zu erwerben, wo es aufwächst: in Wald und Feld.

In diesem Sinne: Waidmannsheil,

Ihre DJV-Pressestelle

Grüne Woche: Bedrohte Arten der Feldflur im Mittelpunkt

Mit dem Schwerpunktthema „Lebensraum Feldflur“ macht der DJV auf den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt im Offenland aufmerksam. Messebesucher können sich auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (IGW) über den Facettenreichtum der Jagd informieren.

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Wildbret-Abgabe: die meisten Jäger fallen nicht unter das Verpackungs-gesetz

Das vom DJV in Auftrag gegebene Gutachten bestätigt, dass nur Jäger vom neuen Verpackungsgesetz betroffen sind, die gewerbsmäßig mit Wildbret handeln. Dennoch gibt es einige wichtige Dinge zu beachten.

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Ehrenamt: Jäger sind Vorbilder

Die Bereitschaft für ehrenamtliches Engagement ist bei Jägern deutlich höher ausgeprägt als im Bundesdurchschnitt. 41 Prozent sind aktiv im Ehrenamt, Frauen sogar noch mehr als Männer. Rund 86 Millionen Euro geben Jäger allein für Naturschutzarbeiten aus.

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Weihnachtsbraten mit gutem Gewissen

Aus dem Wald auf den Tisch: Wildfleisch aus heimischer Jagd ist gesund, lecker und einfach in der Zubereitung. Wer Weihnachten in den Genuss der Delikatesse kommen möchte, sollte sich rechtzeitig kümmern.

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DJV Newsletter November #5 30/11/18

Berlin, 30. November 2018

Liebe Jägerinnen und Jäger,

sicher haben Sie es den Medien entnommen: Ein Gemeindemitarbeiter im niedersächsischen Steinfeld soll am vergangenen Mittwoch von einem Wolf gebissen worden sein. Im Anschluss wollten viele Medien wissen, wie wahrscheinlich es sei, dass es sich wirklich um einen Wolf gehandelt habe. Wichtig für uns ist: keine Spekulationen! Wollen wir glaubwürdig bleiben, müssen wir auf der Basis von Fakten argumentieren. Im Moment müssen wir die Untersuchungsergebnisse des Senckenberg-Institutes abwarten.

Unsere Kernforderung bleibt jedoch: Der Wolf gehört ins Jagdrecht, um in Konfliktfällen schneller und unbürokratischer als zum gegenwärtigen Zeitpunkt eingreifen zu können. Dies fordert übrigens auch die CDU/CSU-Fraktion in einem Positionspapier, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Eine langfristige gesellschaftliche Akzeptanz des Wolfes kann nur hergestellt werden, wenn der Wolf den Menschen respektiert. Dazu gehört unserer Ansicht nach, dass der Wolf lernt, Nutztiere und menschliche Siedlungen zu meiden. Wie denken Sie darüber? Diskutieren Sie gern mit auf Facebook oder Twitter.

+++ Aktuelles zur ASP in Belgien +++

In Belgien ist die Zahl der infizierten Tiere auf 184 gestiegen.

Wir wünschen Ihnen an diesem Wochenende ein kräftiges Waidmannsheil für alle laufenden Treib- und Drückjagden!

Ihre DJV-Pressestelle

Bundesverwaltungsgericht verwehrt einem Jäger den Schalldämpfer

Ein Urteil des Bundesverwaltungs-gerichts verschärft die Rechtsunsicherheit bei der Frage, ob Jäger Schalldämpfer besitzen dürfen. Der DJV kritisiert das Urteil und sieht jetzt den Gesetzgeber in der Pflicht.

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DJV begrüßt Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zum Wolf

Nach Hochrechnungen leben bereits jetzt mehr als 1.000 Wölfe in Deutschland. Die länderübergreifende Population ist im günstigen Erhaltungszustand. Der Wolf sollte ins Bundesjagdgesetz überführt werden.

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Afrika-Preis 2018: Artenschützer aus Tansania ausgezeichnet

Der Biologe und Artenschützer Gerald Bigurube aus Tansania erhält den Afrika-Preis 2018 für sein Lebenswerk im Bereich des Wildtierschutzes. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble überreicht den durch die Deutsche Afrika Stiftung initiierten Preis in Berlin.

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DJV Newsletter November #4 23/11/18

Liebe Jägerinnen und Jäger,

einige Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, dass der Weg zu einem Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) geebnet sei. Dies hätten Forscher in Spanien bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat die Aussage uns gegenüber jedoch relativiert. Bis ein solcher Impfstoff zum Einsatz käme, vergingen noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, so das FLI.

Das Ergebnis der Spanier sei lediglich die Entdeckung eines möglichen Impfstoffkandidaten, der aus einem ASP-Virus aus dem Baltikum extrahiert wurde. Nach wie vor fehlen Daten zu Schutzwirkung, Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffkandidaten. Daher sei mit einer kurz- bis mittelfristigen Verfügbarkeit zur Immunisierung von Wildschweinbeständen nicht zu rechnen, so das FLI.

Womit Sie aber mittelfristig in jedem Fall rechnen können, ist der Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen im kommenden Jahr. Dieser findet am 15. und 16. Juni in Kranichstein statt. Hier geht's zur Ausschreibung.

Und aufgepasst - der DJV vergibt Preise: Bis zum 31. Dezember 2018 können sich Journalisten auch weiterhin für den DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ bewerben. Die besten Arbeiten - Artikel, Audio-Feature, Film oder Online-Beiträge  - werden mit je 5.000 Euro prämiert. Mitmachen lohnt sich!

+++ Aktuelles zur ASP in Belgien +++

In Belgien ist die Zahl der infizierten Tiere bislang nicht weiter angestiegen. Sie liegt bei 167 Tieren. Die Belgischen Behörden haben zuletzt die Kernzone um ca. 2.200 Hektar nach Nord-Osten vergrößert.

Wir wünschen Ihnen an diesem Wochenende ein kräftiges Waidmannsheil für alle laufenden Treib- (vielen Dank für den berechtigten Hinweis aus Niedersachsen per E-Mail) und Drückjagden!

Ihre DJV-Pressestelle

Igeln über den Winter helfen

Eigentlich halten Igel jetzt Winterschlaf. Einige Tiere sind jedoch noch aktiv. Der DJV erklärt, woran der Laie hilfebedürftige Tiere erkennt und was Gartenbesitzer für den Igelschutz tun können.

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Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2019 mit neuem Reglement

Im Juni 2019 richtet der Deutsche Jagdverband den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen im hessischen Kranichstein aus. Es wird ein neues Reglement geben, das sich über alle Wertungsklassen erstreckt. Bläserinnen und Bläser können sich ab sofort anmelden.

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DJV Newsletter November #3 16/11/18

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es gibt eine Menge Dinge, die zunächst kurios erscheinen, dann aber doch irgendwie Realität sind: Eins davon ist das neue Verpackungsgesetz. Dieses tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft. Es sieht vor, dass sich jeder registrieren muss, der Verpackungen gewerbsmäßig in Umlauf bringt. Ob es für Jäger gilt, die ihr Wildbret vakuumiert abgeben, ist bislang in vielen Fällen noch unklar. Wir haben einen Verpackungsrechtsexperten (auch das gibt es) beauftragt, die offenen Fragen zu beantworten. In jedem Fall raten wir zunächst von einer Registrierung ab! Mehr Informationen finden Sie in unserem aktuellen Fragen-und-Antworten-Papier, das voraussichtlich Anfang Dezember vervollständigt wird.

Aktuelles zur ASP:

Die Anzahl der an der ASP erkrankten Wildschweine in Belgien hält sich relativ konstant. Sie ist leicht gestiegen auf 167 Tiere.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und auf den Drückjagden Waidmannsheil!

Ihre DJV-Pressestelle

Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit den Themen Wolf und ASP

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 4. bis zum 9. November in Berlin getagt. 70 Fachexperten unterbreiten Empfehlungen für die Bundesregierung. Hier ist die Übersicht.

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DJV klärt für Jäger offene Fragen zum Verpackungsgesetz

Das neue Verpackungsgesetzt tritt im kommenden Januar in Kraft. Ob dieses für Jäger gilt, soll ein Gutachten klären, das der DJV in Auftrag gegeben hat. Erste Antworten liefert der Verband bereits jetzt in einem Frage-Antwort-Papier.

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Winterzeit: Wildtiere sind wahre Überlebenskünstler

Im Herbst stellt sich die Natur auf den Winter ein. Viele heimische Wildtiere haben raffinierte Strategien entwickeln, um die karge Jahreszeit gut zu überstehen.

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Expertenanhörung zum Landesjagdgesetz 14/11/18

Landesjagdverband erläutert Verbesserungsbedarf

13. November 2018, Düsseldorf (MULNV). In der gestrigen Expertenanhörung zur Novellierung des Landesjagdgesetzes im Umweltausschuss des Landtages erläuterten Präsident Ralph Müller-Schallenberg und Vizepräsident Hans-Jürgen Thies die bereits schriftlich eingereichte Stellungnahme des Landesjagdverbandes NRW.
In der zweieinhalbstündigen Anhörung wurde klar, dass die Novellierung des Landesjagdgesetzes ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung ist. Müller-Schallenberg: „Jagd ist anerkannter Natur-, Tier- und Artenschutz! Die angestrebten Verbesserungen des Jagdrechtes sind dringend erforderlich.“
Zugleich erläuterten die Vertreter des Landesjagdverbandes aber auch, dass noch wesentlicher Nachbesserungsbedarf am Entwurf besteht. Dabei geht es insbesondere um die Aufnahme folgender Regelungen:

1.   Uneingeschränkte Aufnahme des Federwilds entsprechend dem Bundesjagdgesetz in das Landesjagdgesetz. Die derzeitige Regelung gilt als nicht praktikabel, ein Schutz bestimmter Federwildarten über ganzjährige Schonzeiten als wirksamer.
2.   Wiedereinführung der Pflichthegeschau beim Rehwild zur Transparenz auch gegenüber der nichtjagenden Bevölkerung.
3.   Ermöglichung flächendeckender Bejagung auch in Naturschutzgebieten zur Abwendung von Seuchengefahren wie der Afrikanischen Schweinepest (Landesnaturschutzgesetz).
4.   Finanzierung der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung aus öffentlichen Mitteln statt aus der Jagdabgabe.

Während die Befragung selbst weitgehend sachlich ablief, versuchen interessierte Kreise auch weiterhin Medien und die Öffentlichkeit zu manipulieren.
So wollen sie glauben machen, alle zukünftig dem Jagdrecht unterstellten Tierarten sollten auch bejagt werden, verschweigen aber, dass die meisten durch die vorgesehenen ganzjährigen Schonzeiten einen deutlich besseren Schutz als im Naturschutzrecht erfahren.
Der Landesjagdverband geht gegen entsprechende Manipulationsversuche vor. Auch Jäger selbst sollten tunlichst die unzutreffende Formulierung „jagdbare Tierarten“ vermeiden, die einen falschen Eindruck vermittelt.
Müller-Schallenberg rechnet damit, dass das künftige Landesjagdgesetz zum neuen Jagdjahr am 1. April 2019 in Kraft sein wird. Er wies darauf hin, dass die Leistungen der Jägerschaft für Natur und Gesellschaft stets parteiübergreifend anerkannt worden seien.


Seminare 13/11/18

Ganztagsseminar in den Räumen der JAGDPARCOURS BUKE GMBH am 14. Dezember 2018

Verwertung und Zubereitung von Wildbret – Tipps und Tricks für leckere Schwarzwildgerichte
Wild ist ein ökologisches und hochwertiges Lebensmittel. Auch neben den Buchstaben von Gesetzen und Verordnungen gilt es eine Menge zu beachten, damit Ihr Wildessen zum Genuss wird.
In diesem Jahr beschäftigen wir uns am 14. Dezember intensiv mit dem Schwarzwild. Im Rahmen dieses Seminars wird Ihnen anschaulich gezeigt, welche Schritte sie beachten müssen, um aus einem fachgerecht erlegten Stück Schwarzwild eine leckere und schmackhafte Mahlzeit zubereiten zu können.
Mit Dr. med. vet. Michael Schürmann und der Wildköchin Ina-Maria Klups konnten wir namhafte Praktiker gewinnen.

Teilnahmegebühr: 50,- € inkl. Verpflegung

 

Halbtagesseminar „Hege und Bejagung von Wildkaninchen“ am 14. Dezember in Rheinberg
Wildkaninchen – man hat sie oder man hat sie nicht – so sagen einige Jäger.
Im LJV Lehrrevier wurde Anfang der 1990er ein hervorragender Besatz aufgebaut und bis heute nachhaltig bewirtschaftet. Dass man dort einiges von dieser kleinen und schnellen Niederwildart versteht, zeigt sich an den hohen Jahresstrecken.
Anders in so manchen NRW Revieren, dort sind Wildkaninchen durch Myxomatose und Chinaseuche oft so stark reduziert worden, dass sie jetzt dringend der hegenden Hand des Jägers bedürfen.
Im Rahmen dieses LJV-Seminars werden u. a. die Rückgangsursachen und typische Wildkrankheiten beleuchtet sowie Praxisempfehlungen zur Biotopverbesserung und nachhaltigen Bejagung vorgestellt. Eine Exkursion zu den Kaninchenvorkommen im Lehrrevier schließt sich an.

Teilnahmegebühr: 15,- € inkl. Verpflegung


Anmeldungen für die Seminare:

Landesjagdverband NRW
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Frau Martina Junge
Gabelsbergerstr. 2
44141 Dortmund
Tel.: 0 23 04 – 2 50 55 85     Fax.: 0 23 04 – 9 78 96 10

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de


DJV Newsletter November #2 9/11/18

Liebe Jägerinnen und Jäger,

wenn es um Waffen in Privathand geht, sind die Deutschen skeptisch: In einer repräsentativen Umfrage stimmten 71 Prozent dafür, den privaten Waffenbesitz zu verbieten, 83 Prozent wollen die "Waffen für Brauchtum, Sport und Freizeit" in einem zentralen Lager sehen (Statista, 2016). Für uns Jäger ist das natürlich aus vielerlei Hinsicht nicht akzeptabel. Deshalb müssen wir über das Thema Waffen reden und zwar mit ausnahmslos allen, die uns dazu fragen. Kürzlich fragte der Sender 3sat an, der eine 45-minütige Dokumentation über den Legalwaffenbesitz in Deutschland drehen wollte. Mit Unterstützung des Landesjagdverbandes Brandenburg begleiteten wir den Dreh und interviewten im Anschluss die Redakteurin. Ihr Fazit: "Es ist etwas anderes, einen Jäger zu begleiten, als die Informationen im Internet zu lesen". Die Wissenschaftsdoku "Die neue Lust am Schießen - Werden Schusswaffen salonfähig?" ist seit gestern in der 3sat-Mediathek abrufbar. Ein sachlicher, sehr informativer und ausgewogener Bericht. Schauen Sie rein, es lohnt sich.

Aktuelles zur ASP:

Erstmals steigt die Zahl der in Belgien aufgefundenen, verendeten Tiere nicht mehr so stark an wie in den Wochen seit Bekanntwerden der ASP. Sie liegt jetzt bei 161 Tieren. Alle wichtigen Informationen zur ASP finden Sie auf www.jagdverband.de/ASP.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und viel Waidmannsheil für die laufende Jagdsaison,

Ihre DJV-Pressestelle

 

"Es ist etwas anderes einen Jäger zu begleiten, als die Informationen im Internet zu lesen."

Am Donnerstag, 8. November strahlt 3Sat die Wissenschaftsdoku „Die neue Lust am Schießen - Werden Waffen salonfähig?“ aus. Wir haben den Dreh begleitet und die zuständige Redakteurin und Nichtjägerin Greta Zimmermann interviewt.

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Umweltministerkonferenz soll Lösungen präsentieren

DJV fordert pragmatische Lösungen im Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen: Nachhaltige Entnahme von Einzeltieren oder Rudeln widerspricht nicht dem Schutzzweck.

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Vogelwarten: Ringfunde melden!

Werden beringte Gänse oder Enten erlegt, liefern die Daten der Vogelringe wichtige Erkenntnisse, beispielsweise über ihr Zugverhalten. Erfolgt diese Weitergabe von Ringdaten an die zuständigen Vogelwarten nicht, gehen viele wertvolle Informationen unnötigerweise verloren.

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Afrikanische Schweinepest: Land mahnt weiterhin zu Umsicht 7/11/18

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: "Einschleppungsgefahr ist nach wie vor hoch"          

6. November 2018, Düsseldorf (MULNV). Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bittet weiterhin um achtsames und aufmerksames Verhalten in Bezug auf die Afrikanische Schweinepest: "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern." Als Hauptübertragungsquellen der ASP gilt neben den Wildschweinen vor allem das Verhalten von Menschen. So kann der Erreger über Kleidung, Autoreifen oder Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot übertragen werden.  

Ministerin Heinen-Esser ruft abermals die breite Öffentlichkeit - insbesondere Jäger, Förster, Reisende, Fernfahrer, Waldbesucher, Pilzsammler sowie vor allem auch Tierhalter - dazu auf, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in offenen Mülleimern zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten. "Ich unterstütze ausdrücklich den Appell von Bundesministerin Julia Klöckner, auch Pflegekräfte sowie Soldatinnen und Soldaten für die besondere Gefahr der Einschleppung zu sensibilisieren", sagte Ministerin Heinen-Esser. Wichtig sei zudem, Funde von toten Wildscheinen unmittelbar unter der Telefonnummer 0201/714488 oder per Mail an nbz@lanuv.nrw.de der Bereitschaftszentrale des Landesumweltamtes zu melden. Die Zentrale kümmert sich in Abstimmung mit den Kommunen um die schnelle Sicherung und Untersuchung des aufgefundenen Wildschweins.

Per Schreiben hat das Landwirtschaftsministerium explizit die Jägerinnen und Jäger gebeten, auf Hygiene zu achten, keine Jagdreisen insbesondere nach Belgien und andere betroffene Regionen anzubieten und diese zu meiden sowie keine Jagdhunde aus den betroffenen Gebieten einzusetzen. Die Kostenübernahme des Landes für die Trichinenuntersuchung soll auch im Jahr 2019 fortgeführt werden. Zeitnah soll zudem die - maßgeblich durch Nordrhein-Westfalen angeregte - Änderung von Bundesgesetzen in Kraft treten, konkret das Tiergesundheitsgesetz und das Bundesjagdgesetz, um im Ausbruchsfall schneller handeln zu können. Mit der Änderung wird beispielsweise ermöglicht, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und die einzuleitenden Maßnahmen abzustimmen, finden fortlaufend Gespräche mit den Bezirksregierungen und Kreisen statt. Ministerin Heinen-Esser hat daneben unter der Leitung des zuständigen Abteilungsleiters eine abteilungsübergreifende Sonder-Arbeitsgruppe einberufen. Die Ministerin und Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann nehmen regelmäßig an den Sitzungen teil.

Als weitere Vorsorgemaßnahme und Anreiz einer vermehrten Bejagung führt das Land derzeit Gespräche, um die Vermarktung von Wildfleisch zu verbessern. "Gastronomie, Handel und Fleischwirtschaft können dazu beitragen, dass das hochwertige und regionale Produkt besser abgesetzt wird", betonte Ministerin Heinen-Esser.
In den zurückliegenden Monaten wurden in Nordrhein-Westfalen und koordiniert in der gesamten Bundesrepublik eine Vielzahl von Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um einem drohenden Ausbruch der Tierseuche zu begegnen. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens haben Bund und Länder ein koordiniertes und abgestimmtes Vorgehen zur Verhinderung einer Einschleppung der ASP vereinbart. Unter anderem wurden in Nordrhein-Westfalen Krisenübungen durchgeführt, um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand bestmöglich vorbereitet zu sein. Auch für diesen Fall sieht sich das Umweltministerium gut gerüstet. Eine weitere gemeinsame Krisenübung im Kreis Steinfurt und Kreis Osnabrück wird in Kürze stattfinden.

Weitere Informationen auf den Seiten des Landwirtschaftsministeriums und des Landesumweltamtes:

https://www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/tierhaltung-und-tierschutz/tiergesundheit/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

 https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/


DJV Oktober #3 19/10/18

Liebe Jägerinnen und Jäger,

in Belgien ist die Zahl der an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine auf 104 Tiere gestiegen. Die Belgische Regierung hat mittlerweile die Maßnahmen angepasst und das 63.000 ha große Sperrgebiet in drei Zonen unterteilt: In der Kernzone herrscht Betretungs-, Bewirtschaftungs- und Jagdverbot. Die darum befindliche Pufferzone darf eingeschränkt betreten werden. In der dritten Zone sind Jagd und Bewirtschaftung möglich. Zusätzlich bilden die zuständigen Behörden regionale Jäger für die verstärkte Wildschweinjagd aus. Auch der Falleneinsatz wird zur Zeit erwogen.

In Deutschland war der Wolf das Hauptthema der vergangenen Woche. Die Länder Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg fordern heute in einer Initiative im Bundesrat ein nationales Konzept, um die Möglichkeit einer Bestandsregulierung vorzunehmen. Wir unterstützen diesen Vorstoß, was nicht bei allen Jägerinnen und Jäger für Zuspruch sorgt. Der Verband würde "die Jägerschaft ins offene Messer laufen lassen", der Vorstoß "Wolf ins Jagdrecht" sei "zu früh" oder wir würden "an der Jägerschaft vorbei" Politik betreiben, schreiben uns Mitglieder auf Facebook. Fakt ist: Der Großteil der Landesjägerschaft steht hinter den Länderinitiativen. In Brandenburg etwa liegt sogar ein einstimmiger Beschluss der Delegiertenversammlung vor. Es sind genau die Länder, die am meisten vom Wolf betroffen sind. Und dann fragen wir Sie: Was wäre die Alternative?

Wollen Sie behördlich finanzierte Wolfsmanager zu jeder Tag- und Nachtzeit in Ihren Revieren, so wie es einige Länder fordern, die ohne Abstimmung mit dem Revierpächter auffällige Wölfe aufsuchen und entnehmen sollen? Wollen Sie eine Aufteilung der Zuständigkeit für Wildtiere? Oder wollen Sie Ihrem Auftrag als Jäger, ehrenamtlicher Naturschützer und Mittler bei Nutzungskonflikten nachkommen und diesem gerecht werden?

Es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen und geschlossen hinter dem ländlichen Raum zu stehen. Wenn es um Wildtiere geht, ist und bleibt der Jäger der erste Ansprechpartner. Das gilt auch für verhaltensauffällige Wölfe. Erst wenn der Jagdpächter sich nicht in der Lage fühlt, diese Aufgabe zu übernehmen, muss die Behörde in Abstimmung mit dem Pächter eine Alternative suchen.
Sind Sie anderer Meinung? Dann diskutieren Sie mit auf Facebook.
 

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Wochenende, viel Waidmannsheil,

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Afrikanische Schweinepest: Bundesrat stimmt gesetzlichen Änderungen zu

Ende September hatte der Bundestag wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) Änderungen am Tiergesundheitsgesetz und am Bundesjagdgesetz beschlossen. Diese haben heute den Bundesrat passiert. In Kürze wird auch die Schweinepestverordnung geändert.

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Umgang mit dem Wolf soll sich ändern

DJV begrüßt Bundesratsinitiative zum Wolf: Ein nationales Konzept soll Interessenskonflikte ausgleichen. Wegen des rasant steigenden Bestands wird die Möglichkeit einer Bestandsregulierung gefordert. In der Praxis bietet das Bundesjagdgesetz die besten Voraussetzungen.

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Frage-und-Antwort-Papier zum Wolf

Der Wolf polarisiert. Die Rückkehr des Wolfes hat vielfach positive Emotionen geweckt. Vor allem aus der Ferne betrachtet tendieren viele Menschen zu einer gewissen Euphorie. Anderseits führt die Rückkehr auch zu Konflikten im ländlichen Raum. Der DJV hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Wolf zusammengefasst.

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"Aktives Wolfs-management jetzt!"

Aufruf zur Teilnahme an Kundgebung am 10. November 2018 in Potsdam

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LANUV bestätigt Wolfsnachweis in Hünxe (Kreis Wesel) 9/10/18

Pressemitteilung_LANUV_NR...

DJV Newsletter 5/10/18

Berlin, 05. Oktober 2018

Liebe Jägerinnen und Jäger,

packen Sie den Grill noch nicht zur Seite, denn am Wochenende wird es heiß in Leipzig. Wir treten bei den ersten sächsischen Wildgrillmeisterschaften mit dem "Wild-auf-Wild"-Team an und grillen WILD um die Wette. Wir, das sind unser Wild-auf-Wild-Koch Sebastian Kapuhs und Feinkost-Dealer Torsten "Pistole" Pistol von Hardcore-Food. Sie haben vier Stunden Zeit für vier Gänge und müssen nicht nur das Publikum, sondern auch eine Jury überzeugen. Wir sind gespannt und berichten am Wochenende live auf Facebook und Instagram. Schauen Sie mal rein. Auf wild-auf-wild.de gibt es im Anschluss auch die neuen Rezepte! Lassen Sie den Grill also in Reichweite und ... heizen Sie am besten schon mal ein. Sollten Sie in Leipzig und Umgebung wohnen, kommen Sie bitte unbedingt vorbei.

Vielleicht sehen wir uns am Wochenende,

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Europameister im Jagdhornblasen kommen aus Thüringen

Die Bläser aus Ottmannshausen gewinnen die Klasse „Es“. Bereits 2006 wurden sie Europameister, damals im Fürst-Pless-Horn-Blasen.

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Namibia: Uneingeschränktes Bekenntnis zur Bedeutung der Jagd

„Die Annahme ist völlig falsch, dass andere Tourismusformen die Jagd ersetzen könnten“: In einem Brief wendet sich die Namibische Staatsregierung gegen das von Kalifornien geplante Importverbot bestimmter Trophäen.

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Feuertaufe beim Lernort-Natur-Training bestanden

2 Kinder, 10 Teilnehmer und 4 Referenten machten am vergangenen Freitag den Leißlinger Wald in Sachsen-Anhalt zum Lernort Natur. Das Training war Teil der Ausbildung zum DJV-Naturpädagogen.

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Newsletter #05 DJV 28/9/18

Berlin, 28. September 2018

Liebe Jägerinnen und Jäger,

das lange Warten hat ein Ende. Der erfolgreiche Dokumentarfilm "Auf der Jagd - wem gehört die Natur?" ist ab dem 11. Oktober in einer limitierten DJV-Sonderedition erhältlich. Der Clou: Die DVD können Sie noch vor dem offiziellen Verkaufsstart im DJV-Shop (djv-shop.de) erwerben. Die Sonder-edition enthält einen DJV-Aufkleber und einen Extra-Beileger mit Informationen rund um die Jagd sowie einem exklusiven Interview mit der Regisseurin Alice Agneskirchner. Freuen Sie sich auf großartige Naturbilder mit denen Frau Agneskirchner ein unvoreingenommenes und wirklichkeitsnahes Bild der Jagd schafft.

Der Dokumentarfilm zeigt Jagd als gesellschaftliches Phänomen jenseits von Pathos und Natur-Tümelei. Er veranschaulicht nachvollziehbar, dass jeder seine eigene Beziehung zur Jagd hat. Die DVD ist daher ein ideales Geschenk für Freunde und Bekannte, die sich ein objektives Bild über die Jagd machen wollen.

+++ Aktuelle ASP-Meldung aus Belgien +++

Seit dem 13. September 2018 sind bisher 18 ASP-positive Wildschweine in der südbelgischen Provinz Luxemburg gefunden worden (Stand: 27. September 2018). Weitere Informationen zur ASP finden Sie auf den Seiten des DJV.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

Es wird heiß in Leipzig

An der ersten Sächsischen Wildgrillmeisterschaft auf der Messe Jagd und Angeln nehmen 30 deutsche und internationale Teams teil. Mit dabei: das Team „Wild auf Wild“. Der DJV unterstützt den Wettbewerb als offizieller Partner.

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DJV-Präsident Hartwig Fischer kandidiert nicht mehr

Aus gesundheitlichen Gründen verzichtet Hartwig Fischer 2019 auf eine Kandidatur für weitere vier Jahre. Eine Findungskommission soll Personalvorschläge für das geschäftsführende Präsidium sichten.

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"Waschbären kennen keine Ländergrenzen"

Jäger fordern anlässlich der Agrarministerkonferenz einheitliche Standards für die Eindämmung von Waschbär und Co. Unnötige Beschränkungen für die Jagd mit Falle und Waffe sollen fallen.

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Rekord-Jagdbilanz für Wildschweine

Vorläufiges Ergebnis: Über 820.000 Wildschweine haben Deutschlands Jäger in der Saison 2017/18 erlegt. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Etwa 16,4 Millionen Stunden Einsatz waren notwendig.

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DJV Deutscher Jagdverband

Afrikanische Schweinepest in Belgien nachgewiesen 14/9/18

Das ASP-Virus ist noch 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Verantwortlich für die Verbreitung ist der Mensch, etwa über Transitstrecken. Reste infizierter Rohwurst reichen aus für einen Ausbruch der Tierseuche. Der DJV fordert deshalb mehr Biosicherheit an Bahnhöfen, Parkplätzen und Grenzübergängen. 

4. September 2018 (DJV) Berlin

Behörden haben die Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei verendeten Wildschweinen in Belgien festgestellt, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Nach dem jüngsten Fall in Bulgarien ist das ASP-Virus jetzt offensichtlich in Westeuropa angekommen und hat hunderte Kilometer in wenigen Tagen überwunden. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Mensch verantwortlich ist für die schnelle Verbreitung des für Menschen ungefährlichen, für Haus- und Wildschweine aber tödlichen Viruses. Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert vor diesem Hintergrund von den Behörden, die Biosicherheit insbesondere an Parkplätzen, Bahnhöfen oder Grenzübergängen entlang von Transitstrecken dringend zu verbessern. Dazu gehören verschließbare Abfallbehälter ebenso wie Wildschwein sichere Zäunungen. Der DJV befindet sich daher bereits in enger Abstimmung mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium und dessen nachgeordneten Einrichtungen.

„Die ASP kann jederzeit irgendwo in Deutschland ausbrechen. Ein achtlos entsorgter Rest infizierter Rohwurst reicht aus, um Schweine anzustecken“, sagte Veterinär und DJV-Vizepräsident Dr. Wolfgang Bethe. Die Früherkennung eines möglichen Ausbruchs sei entscheidend, um eine Ausbreitung zu verhindern. Nach Angaben europäischer Behörden sterben infizierte Schweine innerhalb kürzester Zeit, die natürliche Ausbreitung des Viruses geht entsprechend langsam voran: etwa 20 Kilometer pro Jahr. „Wir rufen alle Jäger dazu auf, an den Früherkennungsprogrammen der Länder aktiv teilzunehmen. Der reflexartige Ruf nach verstärkter Jagd auf Wildschweine bringt uns nicht weiter“, sagte Dr. Bethe. Vielmehr müssten jetzt besonders Landwirte, Förster und Jäger die Augen offen halten und verendete Wildschweine sofort melden. Verdächtige Wildschwein-Kadaver sollten laut DJV vor Ort liegen bleiben und der zuständige Amtstierarzt muss umgehend informiert werden. Ein Abtransport des Kadavers ist wegen der Verschleppungsgefahr des Viruses nur in einem dichten Behälter durch Experten zulässig.

Das von Jägern mit Wissenschaftlern entwickelte Tierfund-Kataster (www.tierfund-kataster.de) ermöglicht es, Fundorte von Wildschwein-Kadavern schnell und unbürokratisch den Veterinärbehörden zu melden. Gemeinsam mit dem Friedrich-Loeffler-Institut hat der DJV zudem einen Maßnahmenkatalog nach dem Werkzeugkasten-Prinzip entwickelt: Je nach Jahreszeit, Topographie oder Vegetation müssen unterschiedlichste Maßnahmen kombiniert werden. Der Maßnahmenkatalog hat Empfehlungscharakter, die Krisenstäbe vor Ort müssen im Seuchenfall dann die besten Maßnahmen kombinieren.

In Deutschland sind die Behörden alarmiert und bereiten sich vielerorts seit längerem auf einen Seuchenfall vor. In den Bundesländern gibt es fertige Krisenpläne. In vielen Bundesländern und Landkreisen wurden auch schon Übungen abgehalten, zum Teil unter Einbeziehung der Jägerschaft.

Aktuelle Informationen zur ASP gibt es auf den Seiten des Friedrich-Loeffler-Instituts.


Was sind die Symptome der ASP bei Schweinen?

Die Infektion führt zu sehr schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung (Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientiertheit.

Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in nahezu allen Fällen zum Tod des Tieres etwa innerhalb einer Woche. Beim Aufbrechen der Stücke (Entnehmen der Organe durch einen Jäger) sollte auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten, eine vergrößerte Milz und feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut geachtet werden. Die Lunge und die Atemwege sind häufig mit Schaum gefüllt. Das Fehlen solcher Auffälligkeiten schließt nicht aus, dass es sich dennoch um ASP handelt. In Schweinebeständen in Afrika überleben Tiere häufig eine Infektion.


Erster ASP-Fall in Bulgarien 3/9/18

In Bulgarien ist ein erster Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Die Seuche ist an der Ostgrenze im Raum Warna unweit des Schwarzen Meeres ausgebrochen. Der bulgarische Landwirtschaftsminister lässt in einer drei Kilometer breiten Schutzzone alle Schweine auf ASP testen. In Rumänien schlagen Eindämmungsversuche fehl.

3. September 2018, Berlin (DJV). Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist erstmals in Bulgarien nachgewiesen worden. Das bestätigte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 31. August 2018. Bulgarischen Medien zufolge ist die Krankheit im Dorf Tutrakanzi im Raum Warna ausgebrochen, unweit des Schwarzen Meeres. Sie wurde in sieben Schweinen nachgewiesen, von denen vier bereits tot waren. Drei weitere wurden getötet und entsorgt.

 

Bulgarien hatte im Juli begonnen, einen 130 Kilometer langen Schutzzaun zum im Norden angrenzenden Rumänien zu errichten, wo die Seuche erstmals im Juni 2018 nachgewiesen wurde. Dem landwirtschaftlichen Fachmedium agrarheute.com zufolge ist Rumänien derzeit mit 700 erkrankten Tieren europäischer Spitzenreiter bei ASP-Infektionen in Hausschweinbeständen. Dabei sei auch der größte rumänische Schweinemastbetrieb betroffen, wo in den kommenden Wochen 350.000 Tiere getötet werden sollen.

 

Der Direktor der rumänischen Tiergesundheitsbehörde, Gigu Dragna, hat gegenüber agrarheute.com eingeräumt, dass man sich beim Versuch der Eindämmung auf den Landweg konzentriert habe. Nach mehreren Vorfällen von schwimmenden Hausschweinkadavern in der Donau liege nun die Vermutung nahe, dass Kleinsthalter ihre toten Tiere im Fluss entsorgt hätten und sich die ASP auch über den Wasserweg verbreite.

 

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ruft Jagdreisende in osteuropäische Länder zu besonderer Vorsicht auf. Jäger sollten nach dem Jagdaufenthalt ihre Ausrüstung wie Messer, Bekleidung und Stiefel noch im Gastland sorgfältig reinigen und desinfizieren. Das BMEL empfiehlt Jägern, die mit dem eigenen Auto anreisen, dieses möglichst nicht für Revierfahrten zu nutzen und noch vor Antritt der Rückreise zu desinfizieren. Schwarzwild-Trophäen müssen ebenfalls desinfiziert sein. Der Import von Wurst, Fleischwaren oder Hundefutter aus Restriktionszonen sollte unbedingt vermieden werden. Sollte der Jäger gleichzeitig Schweinehalter sein, bittet das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Jagdreisen in betroffene Gebiete zu verzichten. Die größte Gefahr für die Einschleppung der Krankheit nach Deutschland und eine mögliche Verbreitung ist der Mensch - etwa über infizierte und falsch entsorgte Wurstwaren.

 

Links:

https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2018%20BMEL-Publikation%20Was%20Jagdreisende%20tun%20koennen.pdf


Seminar für Jagdhornbläser - 28./29. September in Bielefeld 3/9/18

3. September 2018, Dortmund (LJV-NRW). Es handelt sich um ein Grundlagenseminar für B- und Es-Hornbläser. Das Seminar wird in jeweils einer Gruppe für B und Es durchgeführt. Für die Teilnahme am Seminar sind Kenntnisse der Grundlagen des B – und Es-Hornblasens Voraussetzung.
Mit Carsten Porath und Günter Lunemann sowie den LJV-Obleuten Michael Müller und Birte Lütke-Bornefeld stehen erfahrenen Jagdmusiker als Referenten zur Verfügung.
Am Freitagabend und Samstag werden Themen wie Ansatz, Atmung und Blastechnik, Instrumentenkunde, Erarbeiten von Vortragsstücken, Übungstipps, Hörnerklang, Nachwuchsarbeit und vieles mehr besprochen. 
Es stehen je Gruppe (B und Es) jeweils 25 Plätze zur Verfügung. Bitte bei der Anmeldung angeben für welche Gruppe (B oder Es) diese gilt. Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern.

Seminargebühr: 75,00 €
Anmeldeschluss: 16. September

Anmeldungen an:
Landesjagdverband NRW
Frau Martina Junge
Gabelsbergstr. 2, 44141 Dortmund
Tel.: 02304 / 250 5586 (Mo. bis Do. 08:00 – 10:00 Uhr und 14:30 – 17:00 Uhr)
Fax.: 02304 / 978 9610
E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de

Imagefilm „Jagd - Natur leben, lieben und schützen!“ läuft auf Schalke 2/9/18

3. September 2018, Dortmund (LJV-NRW).
Im Vorprogramm des gestrigen Spiels FC Schalke 04 gegen Herta BSC lief der Imagefilm des Landesjagdverbandes NRW „Jagd - Natur leben, lieben und schützen“ http://bit.ly/2oyXweM.

Auch vor Schalkes kommenden beiden Bundesliga-Heimspielen (gegen Bayern München am 22. September und gegen den 1. FSV Mainz 05 am 29. September) wird der Film gezeigt werden.

Ohne die großzügige und spontane Unterstützung von Schalke-Boss Clemens Tönnies, nachdem er das Video über die Jagd in NRW gesehen hatte, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön an ihn und den FC Schalke 04!


 



Sicherheit geht vor Jagderfolg! 26/7/18

Berlin, 20. Juli 2018

Liebe Jägerinnen und Jäger,

Sicherheit geht vor Jagderfolg! Ein Grundsatz, der bei jeder Jagd – wirklich bei jeder – beachtet werden muss. Und doch passieren Unfälle – drei innerhalb der vergangenen Tage: Nach dem tragischen Vorfall mit einem angeschossenen Mädchen am vergangenen Wochenende in Thüringen haben sich in dieser Woche zwei tödliche Jagdunfälle ereignet – in Thüringen und in Nordrhein-Westfalen.

Wir sind entsetzt und tief betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen. Das ließ der DJV auch in einer Stellungnahme gegenüber der Presse verlautbaren. Es muss nun alles getan werden, um die Ursachen zu ermitteln. Jeder Unfall ist einer zu viel, auch wenn es nur sehr selten dazu kommt: 2016 gab es neun Verletzte durch Schusswaffen bei der Jagd, 2017 zwei Menschen – und bedauerlicherweise zwei Tote.

Unglücke oder auch das Fehlverhalten einzelner Jäger fallen fast immer auf die gesamte Jägerschaft zurück. Sollten Journalisten Sie zu den aktuellen Unfällen oder Jagdunfällen im Allgemeinen anfragen, bitten wir Sie darum, den DJV oder Ihren jeweiligen Landesverband zu informieren. Die Verbände sind erfahren in der Krisenkommunikation und können Hinweise und Unterstützung geben.

Sicherheit hat höchste Priorität bei der Jagd. Erfahrene Jäger wissen das und doch ist es wichtig, sich die Sicherheitsmaßnahmen immer wieder vor Augen zu führen. Der DJV hat zum Thema „Sicherheit bei der Jagd“ ein Video auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht.

Wir wünschen Ihnen trotz der schrecklichen Ereignisse ein gutes Wochenende,

Ihre DJV-Pressestelle

"Jeder Unfall ist einer zu viel"

Der Deutsche Jagdverband zeigt sich tief betroffen über den tödlichen Jagdunfall bei Unterwellenborn (Thüringen). „Wir sind entsetzt und tief betroffen. Jeder Unfall ist einer zu viel, auch wenn es nur sehr selten dazu kommt“, teilte der DJV mit.

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Kind angeschossen - Jagdunfall?

In Thüringen ist am vergangenen Sonnabend ein sechsjähriges Mädchen angeschossen und schwer verletzt worden. Im nahe gelegenen Wald fand zeitgleich eine Jagd statt. Die Polizei ermittelt nun gegen sieben tatverdächtige Jäger. Der DJV bedauert den Unfall und spricht sein Mitgefühl aus.

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Raus aus der Stadt - mit "Nettis Naturkindern" auf Erlebnisreise

Beeren pflücken, Wildsteaks grillen, Karpfen füttern, ein Insektenhotel aufstellen – DJV-Präsident Hartwig Fischer und Spargelbauer Heiner Meyer empfangen Stadtkinder aus Hamburg für einen gemeinsamen Tag in der Natur.

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DJV Deutscher Jagdverband

Fiep-Show beim Rehwild 24/7/18

Im August geht es wild her in Feld und Flur: Das Reh hat Paarungszeit.
Im Rahmen der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" laden Jäger vielerorts dazu ein, dieses spannende Spektakel hautnah zu beobachten.

(Berlin, 6. Juli 2018) Selten kann Rehwild aus so geringer Distanz beobachtet werden wie während der Paarungszeit Anfang August.
Dann können Jäger durch das Imitieren des Ricken-Fiepens (dem Lockton desweiblichen Rehs) Rehböcke reizen.
Es ist der perfekte Zeitpunkt, umJagdgästen zu zeigen, was Jagd ausmacht: Ruhe, Naturbeobachtung, Spannung, Wissen und Faszination.
Naturinteressierte Menschen sind im Rahmen von „Gemeinsam Jagd erleben“, einer Aktion von DeutscherJagdverband (DJV) und dlv-Jagdmedien, eingeladen,
dieses Schauspiel mitzuerleben. „Gemeinsam Jagd erleben“ bringt bereits im vierten Jahr Jäger und Nichtjäger zusammen und informiert über die Facetten der Jagd.

„Wir machen unsere Passion transparent und zeigen, was Jäger tun und warum sie es tun“, sagt Dr. Hermann Hallermann, Vizepräsident des DJV.
„Was könnte einen besseren Einblick verschaffen, als selbst dabei zu sein?“ Ob Beobachten von Wild, gemeinsames Wild grillen, Hochsitzbau
oder Biotoppflege – in den Jagdrevieren gibt es viel zu erleben.
Interessierte können sich beim DJV oder einem seiner 15 Landesjagdverbände melden. Nach Möglichkeit nehmen Jägerinnen und Jäger Interessierte mit ins Revier.
Wer sein Erlebnis in Wort und Bild festhält (Minimum: 280 Zeichen) und den Bericht per E-Mail an jaeben@jagderleben.de sendet, kann hochwertige Preise gewinnen.
Weitere Informationen gibt es unter
und bei

Einsendeschluss ist der 30. November 2018. Die Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" findet seit 2015 statt.
Sie hat das Ziel, Nichtjäger über die Jagd zu informieren, die Begeisterung für die Natur zu wecken oder auch mit Vorurteilen über die Jagd aufräumen.

Fokus Biodiversität 29/6/18

DJV legt Eckpunktepapier für die GAP-Reform 2020 vor. Ökologische Vielfalt muss Produktionsziel werden. Fördermaßnahmen sollten weniger bürokratisch sein.

Blhstreifen im Feld Quelle BrnerDJV
Blühstreifen im Feld (Quelle: Börner/DJV)

28. Juni 2018 (DJV) Berlin

Biologische Vielfalt muss ein Produktionsziel der Landwirtschaft werden: Nach Veröffentlichung der Verordnungsentwürfe zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 durch die EU-Kommission Anfang Juni sieht der Deutsche Jagdverband (DJV) die Bundesregierung in der Pflicht, einen nationalen Strategieplan zu entwickeln. Ziel muss es sein, die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft zu steigern. Der DJV hat heute ein entsprechendes Eckpunktepapier mit Forderungen für die Neuausrichtung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) ab 2020 vorgelegt.

Der DJV begrüßt die angestrebte Weiterentwicklung und Neuausrichtung der GAP. Angesichts des Verlustes von biologischer Vielfalt im agrarisch genutzten Raum sieht es der DJV als dringend notwendig an, die Förderstrukturen gezielter und insbesondere auch unbürokratischer auszurichten. Derzeit werden 50 Prozent der Ackerfläche Deutschlands (6,8 Mio. Hektar) mit nur noch drei Fruchtarten – Mais, Raps und Weizen – bestellt und intensiv bewirtschaftet. Ein Profiteur ist das anpassungsfähige Wildschwein, das dort in der Vegetationsperiode von Anfang Mai bis in den Oktober nur schwerlich bejagt werden kann. Auch anpassungsfähige Fleischfresser wie der heimische Fuchs oder der eingeschleppte Waschbär kommen gut in unserer Kulturlandschaft zurecht, die Bestände steigen. Auf dem Rückzug sind hingegen spezialisierte Arten wie Feldhase, Rebhuhn oder Fasan und andere Bodenbrüter sowie viele weitere auf Agrarlebensräume angewiesene Arten von Flora und Fauna.

Jagdschneise im Frhjahr

Jagdschneise im Frühjahr (Quelle: DJV)

Der Aufbau eines wissenschaftlichen Monitoringzentrums zur Biodiversität ist längst überfällig. Der DJV sieht hier gute Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Monitoringprogramm WILD (Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands).

 

 

DJV-Kernforderungen im Überblick:

  • Keine Kürzung des EU-Agrarhaushaltes
  • Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zur Notwendigkeit der Neuausrichtung der GAP.
  • Abkehr von starren Greening-Regeln und -vorschriften. Stattdessen sollten sich Direktzahlungen an den Zielen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes vor Ort orientieren. Hierfür muss Deutschland qualitative und quantitative Anforderungen festlegen.
  • Den rechtlichen Rahmen auf nationaler Ebene flexibilisieren und vereinfachen: Mögliche Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität sollten über Ziele definiert werden und nicht über technische Details – etwa Blühstreifenbreite und -länge, Wuchshöhe, Fristen für Ansaat und Bearbeitung, eingesetzte Technik, Flächenschärfe im Agrarantrag.
  • Anerkennung von örtlichen Konzepten und Kooperationen als Beitrag zum Erreichen der Biodiversitätsziele.
  • Einführung gestaffelter Zusatzprämien innerhalb des Systems der Direktzahlungen (1. Säule) für gezielte Biotop- und Artenschutzmaßnahmen
  • Stärkere Verzahnung von erster (altes Greening) und zweiter Säule (AUM, Investitionsprogramme)
  • Erhalt und Pflege von Grünland mit dem zusätzlichen Fokus auf Bodenbrüter- und Jungwildschutz

 


Wolf in Polen beißt zwei Kinder und wird erschossen 28/6/18

In Ostpolen soll ein Wolf am Dienstag zwei Kinder angegriffen haben. Der Vorfall habe sich im Dorf Przynslup an den Grenzen zu Slowakei und Ukraine ereignet. Unmittelbar nach dem Übergriff sei der Wolf erschossen worden. DJV: Untersuchungsergebnisse abwarten. 

28. Juni 2018 (DJV) Berlin

In Polen soll am vergangenen Dienstag ein Wolf zwei Kinder angegriffen und verletzt haben. Im Anschluss sei das Tier nach Verordnung durch eine regionale Umweltbehörde von einem Jäger erschossen worden. Dies bestätigte der Polnische Jagdverband heute gegenüber dem Deutschen Jagdverband (DJV). Der Vorfall soll sich im Karpatenvorland im Dorf Przynslup nahe der slowakischen Grenze ereignet haben. Der Wolf soll zuerst ein 8-jähriges Mädchen verletzt haben, kurze Zeit später wenige hundert Meter entfernt einen 10-jährigen Jungen. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich. Beide Kinder werden polnischen Medien zufolge derzeit im Krankenhaus behandelt. Polnische Medien berichten jetzt, dass vermutlich derselbe Wolf wenige Wochen zuvor bereits eine Frau auf einem Campingplatz gebissen haben soll.

Ein Jäger wurde nach der Beißattacke auf die Kinder beauftragt, das Tier zu töten, was ihm nach Medienberichten am selben Tag mit Unterstützung der Polizei gelang. Veterinäre sollen den Tierkörper nun auf Tollwut untersuchen und anhand der DNA eine mögliche Hybridisierung prüfen. „Wir müssen die Untersuchungen abwarten, um eindeutig festzustellen, ob es tatsächlich ein Wolf war. In Deutschland muss es unabhängig davon möglich sein, Einzeltiere oder ganze Rudel unverzüglich zu töten, wenn sie verhaltensauffällig sind“, sagte Helmut Dammann-Tamke, zuständig für den Wolf im DJV-Präsidium. Eine natürliche Scheu vor dem Menschen besitze der Wolf nicht, er müsse lernen, sich vom Menschen und seinen Nutztieren fernzuhalten, so Dammann-Tamke weiter. Anders als das Bundesamt für Naturschutz bewertet der DJV es bereits als verhaltensauffällig, wenn sich Wölfe mehrfach tagsüber Siedlungen nähern oder nachts queren.


Bundesjägertag 2018: Delegierte besuchen erfolgreiches Vogelschutzprojekt 21/6/18

Etwa 400 Delegierte und Gäste kamen Mitte Juni nach Bremen. Lebensraum gestalten und Fressfeinde bejagen: BUND und Landesjägerschaft Bremen demonstrierten im Bremer Blockland erfolgreichen Wiesenbrüterschutz. ASP, Wolf, Artenschutz: Experten diskutierten auf dem Podium über drängende jagdliche Fragen.

(Berlin, 21. Juni 2018) Vergangene Woche trafen sich etwa 400 Delegierte und Gäste auf dem Bundesjägertag in Bremen. Schwerpunkte waren erfolgreicher Wiesenbrüterschutz in der Praxis und eine Podiumsdiskussion zu den aktuellen jagdpolitischen Themen Wolf, Afrikanische Schweinepest (ASP) und Artenschutz in Agrarlandschaften.

Die Landesjägerschaft Bremen zeigte zusammen mit dem BUND auf einer Exkursion ins Bremer Blockland die erfolgreiche Zusammenarbeit für den Vogelschutz. Seit 2014 hat sich dort die Anzahl der Wiesenbrüter mehr als verdoppelt - durch Kombination von Lebensraumverbesserung und Fuchsbejagung. 2018 gab es erstmals mehr als 500 Brutpaare. Besonders erfolgreich ist der Kiebitz mit 350 Brutpaaren. Eindrucksvoll ist die Entwicklung beim Großen Brachvogel: Innerhalb von vier Jahren ist die Zahl der brütenden Vogelpärchen von 10 auf 50 gestiegen.

Im Anschluss an die Delegiertenversammlung diskutierten Experten zu den Themen Wolf, ASP und Artenschutz in Agrarlandschaften. Teilnehmer der Diskussion waren Jürgen Hammerschmidt (Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossen und Eigenjagdbesitzer), Bernd Bahr (Bundesverband Deutscher Berufsjäger), Gregor Beyer (Forum Natur Brandenburg), Gerhard Dohme (Deutscher Bauernverband), Max Freiherr von Elverfeldt (Familienbetriebe Land und Forst NRW) und DJV-Präsident Hartwig Fischer. Auf dem DJV-Facebook-Kanal kann die Aufzeichnung der Diskussion verfolgt werden. Auf Anfrage stellt der DJV die Diskussionsbeiträge zum Herunterladen bereit.

Ausgewählte Zitate aus der Podiumsdiskussion

DJV-Präsident Hartwig Fischer zum Wolf: „Die Population des Wolfes wächst jährlich um 30 Prozent, entsprechend nehmen die Konflikte zu. Mobile Eingreiftruppen, die auffällige Wölfe letal entnehmen sollen, lehnen wir ab. Erster Ansprechpartner muss der Revierpächter sein. Wir schlagen eine Opt-out-Lösung vor: Lehnt der Pächter ab, kann die Behörde in Abstimmung mit ihm eine Alternativlösung suchen."

Wildmeister Bernd Bahr (Vorsitzender Bundesverband der Berufsjäger) zu Afrikanische Schweinepest (ASP) und Nachtsichtoptik: „Die Nachtzieltechnik wird uns nicht weiter bringen (...) Jeder Schritt weiter in der Technisierung macht die Jagd ärmer. Wenn wir ausgerüstet wie das Militär gegen das Wild vorgehen, leidet die Akzeptanz der Jagd in der öffentlichen Wahrnehmung.“

Gregor Beyer (Geschäftsführer Forum Natur Brandenburg) zum Thema ASP: „Wenn die ASP ausgebrochen ist, ist es zu spät. Wir brauchen jetzt eine Strategie. (...) Stattdessen führen wir alle möglichen Scheindebatten über Nachtzielgeräte."

Gerhard Dohme (stv. Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes) zum Thema Wolf: „Auf Deichen und in Heidelandschaften hat der Wolf nichts verloren. Da müssen wir konsequente Entnahmen durchführen."

Jürgen Hammerschmidt (Vorsitzender BAGJE) zum Thema ASP: „Jagdschneisen unter 1 Prozent der gesamten Feldfläche sind bereits hilfreich bei der Schwarzwildbejagung. Eine Beantragung ohne bürokratische Hürden, etwa großartige Vermessung, muss möglich sein."

Max Frhr. von Elverfeldt (Vorstandsvorsitzender des Verbandes Familienbetriebe Land und Forst NRW) zum Thema Artenvielfalt in der Kulturlandschaft: "Das Problem ist in unseren Köpfen: Es kommt darauf an, was wir sehen wollen und wofür wir ein Gespür haben. Der Acker muss so angelegt werden, dass auch Wildtiere etwas davon haben. Das muss in die Köpfe."


Medienbeiträge zum Bundesjägertag 2018

http://bit.ly/Buten_un_Binnen

http://bit.ly/Weser_Kurier

 

Im Rahmen des Bundesjägertages fand eine Exkursion ins Bremer Blockland statt.
Quelle: Kapuhs/DJV

Die dunkle Seite der Tierrechte 15/6/18

(Berlin/Bremen, 15. Juni 2018) Menschenrechte für Tiere und vegane Ernährung für alle: Weil kein empfindungsfähiges Wesen mehr leiden solle, entwickelt die Tierrechtslobby gefährliche antidemokratische Allmachtsphantasien. Die Jagd soll ebenso verboten werden wie Haus- und Nutztiere oder Nahrungsmittel wie Eier, Käse und Honig. Der Deutsche Jagdverband (DJV) veröffentlicht anlässlich des Bundesjägertages ein Comic und zeigt, welche Konsequenzen die Forderung hätte, dass jedes Wesen ein Recht auf Leben, Freiheit und Glück habe. "Fressen und gefressen werden ist ein Gesetz, das auf der Erde gilt, seit es Lebewesen gibt. Bereits hier versagt die Glückstheorie der Tierrechtsszene jämmerlich: Ein Löwe, der eine Gazelle frisst, empfindet sicherlich etwas anderes als seine Beute", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Einige Philosophen wie David Pearce wollen dieses Dilemma jetzt lösen und forschen an Möglichkeiten, Fleischfresser genetisch auf vegane Ernährung umzuprogrammieren. "Tierrechtsanhänger haben offensichtlich Schwierigkeiten, die Natur so zu akzeptieren, wie sie ist. Wir Jäger leben von und mit der Natur, Jagd ist eine ursprüngliche schonende Nutzung", so Fischer. Es gehe nicht darum, Ernährungsformen zu verdammen, sondern vielmehr darum, nachhaltig mit der Natur umzugehen. Toleranz und Realitätssinn seien gefragt.

„Eine Ratte ist ein Schwein ist ein Hund ist ein Mensch“: Die Gründerin der wohl bekanntesten Tierrechtsorganisation PETA, Ingrid Newkirk, prägte diese provokante These. Um Menschenrechte für Tiere durchzusetzen, schrecken radikale Verfechter auch vor Beleidigungen und Straftaten nicht zurück. "Dies können und werden wir nicht tolerieren", sagte DJV-Präsident Fischer. Deshalb geht der Dachverband gegen Hetze im Internet vor. Eine junge Jägerin, Sinah B., bekannt als "Waidfräulein", hat kürzlich mehr als 2.000 Hasskommentare auf Facebook erhalten, weil sie einen erlegten Fuchs zeigte. „Widerliches Stück Dreck, du bekommst noch, was du verdienst“, ist noch eine vergleichsweise harmlose Äußerung. Selbst davor, die Betroffene zu Hause aufzusuchen und einzuschüchtern, schreckten selbsternannte vermeintliche „Tierrechtler“ nicht zurück. Alle relevanten Rechtsverletzungen sind zwischenzeitlich zur Anzeige gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Namen und IP-Adressen der teilweise unter Pseudonym agierenden Täter ermittelt. "Wer glaubt, aus der vermeintlichen Anonymität des Internets heraus Straftaten zu Lasten einer jungen Jägerin begehen zu können, dürfte sich bald wundern", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Anschauen können Interessierte das Kurzvideo auf Facebook und YouTube.


Umweltbildung mit Jägern immer beliebter 14/6/18

Innerhalb von sechs Jahren hat die Bildungsinitiative Lernort Natur weiter an Bedeutung gewonnen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Zahl der pädagogisch tätigen Jäger ist in sechs Jahren um 80 Prozent gestiegen – mehr als 7.000 waren es 2017. Mehr als 800.000 Menschen haben im selben Jahr an Veranstaltungen teilgenommen. Für Bildungsarbeit investierten Jägerschaften 2017 knapp 410.000 Euro – plus 24 Prozent gegenüber 2011.

(Berlin, 14. Juni 2018) Lernort Natur, das naturpädagogische Angebot der Jäger, wird immer beliebter, zeigt eine aktuelle Befragung: Mehr als 800.000 Menschen haben 2017 an Veranstaltungen teilgenommen oder Stände besucht. Die Zahl der ehrenamtlich tätigen, pädagogisch geschulten Jäger ist von 2011 bis 2017 um 80 Prozent gestiegen – und zwar auf mehr als 7.000. Insgesamt knapp 11.400 Stunden verbringen diese monatlich mit Umweltpädagogik in den knapp 500 Kreisjägerschaften unter dem Dach des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Teilgenommen hat an der bundesweiten Befragung (ohne Bayern) ein Viertel der Jägerschaften. Vorgestellt hat der DJV die Ergebnisse heute auf dem Bundesjägertag in Bremen.

Für Lernort-Natur-Material und Ausrüstung investierten Jägerschaften 2017 hochgerechnet rund 410.000 Euro. Das ist knapp ein Viertel mehr Geld als sechs Jahre zuvor. Hauptzielgruppen der naturpädagogischen Bildungsarbeit sind Menschen im Kindergarten- und Grundschulalter. Fast jede dritte Jägerschaft gestaltet inzwischen Projekttage an Schulen und Ferienprogramme. Immer beliebter sind Kooperationen mit anderen Naturschutzverbänden: Knapp zwei Drittel der Jägerschaften gingen solche 2017 ein, das sind 50 Prozent mehr als 2011. Die Prognosen für die Zukunft der Bildungsinitiative Lernort Natur sind gut: 80 Prozent der Jägerschaften berichten von einer Zunahme der Nachfrage.

Seit 1991 bieten pädagogisch geschulte, ehrenamtlich tätige Jäger im DJV mit Lernort Natur erlebnisreiche Reviergänge an. Ziel ist es, dass Kinder die Natur mit allen Sinnen entdecken und lernen, nachhaltig mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Lernort Natur ist ein anerkanntes Projekt der „Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ und wurde zwei Mal von der UNESCO ausgezeichnet. Der DJV bildet laufend Jäger zum DJV-Naturpädagogen aus. Für die Zertifizierung ist die Teilnahme an fünf Seminar-Modulen der Reihe "Lernort Natur kompakt" notwendig. Das entspricht rund 15 Seminartagen mit rund 80 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht.


Marke Jagd auf neuen Wegen 13/6/18

Rund 400 Delegierte und Gäste nehmen ab morgen in Bremen am Bundesjägertag 2018 teil. Gastgeber sind der Deutsche Jagdverband und die Landesjägerschaft Bremen. Wolf, Afrikanische Schweinepest, Artenschutz in der Agrarlandschaft – kontroverse Themen sind Inhalt einer Podiumsdiskussion. Eine Exkursion führt zudem zu einem vorbildlichen Artenschutzprojekt.

(Bremen/Berlin, 13. Juni 2018) Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Landesjägerschaft Bremen laden ab morgen zum Bundesjägertag 2018 ein. Etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland werden erwartet – darunter Delegierte der Landesjagdverbände sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. Unter dem Motto „Die Marke Jagd auf neuen Wegen“ stehen unter anderem Felle aus heimischer Jagd als nachhaltige Ressource im Fokus.

Zum Auftakt führt eine Exkursion am Donnerstag unter Leitung von Markus Henke, Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen, in das „Bremer Blockland“: Dort arbeiten Landesjägerschaft und BUND gemeinsamen in einem Artenschutzprojekt zusammen. Ziel ist eine nachhaltige und effektive Raubwildbejagung, um vor allem Bodenbrüter in einem der bedeutendsten Wiesenvogelschutzgebiete Norddeutschlands zu erhalten. Zudem werden verschiedene Rebhuhn-Projekte einzelner Landesjagdverbände am Veranstaltungsort vorgestellt.

Mit einer Podiumsdiskussion zu kontroversen Themen wie Afrikanische Schweinepest, Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und künftiger Umgang mit dem Wolf schließt der öffentliche Teil des Bundesjägertages am Freitag: Teilnehmer sind unter anderem Jürgen Hammerschmidt (Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossen und Eigenjagdbesitzer), Max Freiherr von Elverfeldt (Familienbetriebe Land und Forst), Gregor Beyer (Forum Natur Brandenburg), Bernd Bahr (Bundesverband Deutscher Berufsjäger) und Gerald Dohme (Deutscher Bauernverband).

Die Delegiertenversammlung findet jährlich auf dem Bundesjägertag statt und ist das höchste Beschlussgremium. Ausgerichtet wird der Bundesjägertag vom DJV und jeweils einem Landesjagdverband. Weitere Informationen gibt es auf www.jagdverband.de. Der DJV berichtet fortlaufend via Facebook, Instagram und Twitter unter dem Hashtag #BJT18.

 

 

Der DJV berichtet vom Bundesjägertag in Bremen fortlaufend via Facebook, Instagram und Twitter (#BJT18).
Quelle: Kapuhs/DJV

ASP: DJV kritisiert Regierungspläne 11/6/18

Die Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes muss präzisiert werden: Weitreichende Befugnisse der Behörden dürfen nur örtlich begrenzt im Seuchenfall gelten. Die Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest ist nur durch eine kooperative Zusammenarbeit mit Jägern möglich.

(Berlin, 11. Juni 2018) Die Bundesregierung hat vergangene Woche einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes beschlossen. Damit sollen Behörden schneller reagieren können, um die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Ernstfall zu bekämpfen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert, dass die sehr weitreichenden Befugnisse bereits vor einem möglichen Seuchenfall ausgeschöpft werden könnten. Dies wäre nach Ansicht des DJV unverhältnismäßig und damit rechtswidrig. Die Folge wären aufwändige Gerichtsverfahren. Vor allem aber wäre das Vertrauensverhältnis zwischen Behörden und Jägern empfindlich gestört. Eine kooperative Zusammenarbeit, die insbesondere im Seuchenfall dringend notwendig ist, wäre unmöglich. Der DJV fordert deshalb, dass die Änderungen des Tiergesundheits- und Bundesjagdgesetzes präzisiert werden: Die sehr weitgehenden Behördenbefugnisse dürfen nur für den Seuchenfall und ein eng eingegrenztes Gebiet gelten – dort sind sie wichtig. In einer Stellungnahme hat der Dachverband der Jäger bereits Mitte Mai auf die Gefahr hingewiesen, dass einzelne Veterinärbehörden den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit missachten könnten.

Der DJV hat in seiner Stellungnahme weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Reduzierung der Wildschweinbestände mit legalen jagdlichen Mitteln vor einem Seuchenfall zwar sinnvoll ist, die Einschleppung der ASP aber nicht verhindern kann. Das größte Risiko geht vom Personen- und Güterverkehr auf Transitstrecken aus. Hier ist mehr Biosicherheit notwendig, also beispielsweise wildschweinsicher gezäunte Rastplätze und verschließbare Abfalleimer. Die europäische Lebensmittel-sicherheitsbehörde EFSA hat nachgewiesen, dass sich das ASP-Virus innerhalb der Wildschweinbestände lediglich mit höchstens 25 Kilometer pro Jahr ausbreitet. Auf der Autobahn kann das Virus beispielsweise durch kontaminierte Lebensmittel oder Schlamm in Radkästen mit 90 Stundenkilometern verbreitet werden. In Osteuropa sind Seuchensprünge von mehreren hundert Kilometern innerhalb kürzester Zeit belegt. 2017 brach die ASP in Tschechien aus, 400 Kilometer vom nächsten bekannten Seuchenherd in der Ukraine entfernt.

Der Gesetzentwurf wird in den kommenden Wochen vom Bundestag und Bundesrat beraten und voraussichtlich nach der Sommerpause verabschiedet.

 

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind.
Quelle: FLI

Jagdhund ist Familienmitglied mit Beruf 8/6/18

Am 9. und 10. Juni feiert der Verband für das Deutsche Hundewesen den Tag des Hundes. In zwei von drei Jägerhaushalten lebt mindestens ein Vierbeiner – im Bundesschnitt sind es lediglich 11 Prozent der Haushalte. Es muss nicht immer der Dackel sein, zeigt eine aktuelle Befragung des DJV.

(Berlin, 8. Juni 2018) Morgen und übermorgen begeht der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) den Tag des Hundes. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Jagdverbands (DJV) zeigt: Jäger sind besonders hundelieb, in zwei von drei Haushalten lebt mindestens ein Vierbeiner. Bundesweit gesehen lebt übrigens nur in etwa jedem zehnten Haushalt ein Hund. Für Jäger sind Hunde Jagdbegleiter und vollwertige Familienmitglieder zugleich. Die Bindung von Mensch und Hund ist alt: Bereits etwa 10.000 vor Christus jagten sie gemeinsam.

Besonders beliebt bei Jägern sind Vorstehhunde wie Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar oder Weimaraner: In jedem vierten Jägerhaushalt kommen sie vor. Ihr Einsatzgebiet ist vielfältig. Das besondere Verhalten, das diese Hunde auszeichnet, ist das sogenannte Vorstehen: Wittern sie bei der Suche Wild im hohen Gras, bleiben sie ruckartig davor stehen und zeigen es damit dem Jäger. An zweiter Stelle der Beliebtheitsskala liegen die kurzbeinigen Teckel (12 Prozent). Diese sind aufgrund ihrer guten Nase sogar für die Suche von verletztem Wild geeignet: Sie können eine Spur aus winzigen Blutströpfchen auch nach 48 Stunden noch zielsicher verfolgen. Danach kommen Apportierhunde (10 Prozent) und Terrier (8 Prozent). In Deutschland gibt es mehrere Dutzend vom Jagdgebrauchshundverband (JGHV) anerkannte Rassen für ganz unterschiedliche Einsatzgebiete.

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